CAS Race Center

Datengetriebene Ergebnisse, animierte Replays und Statistiken — eine Seite pro CAS-Rennen.

Aktuell: Circuit Zandvoort · Lauf 3 · 6. Oktober 2026

🏁 Rennarchiv

Jedes CAS-Rennen, rekonstruiert aus dem In-Sim-Telemetrie-Log

Das Race Center ist die datengetriebene Ergänzung zu den CAS-Community-Rennanalysen. Jeder Eintrag entsteht direkt aus einer Live-Telemetrie-Aufzeichnung des Rennens: ein animiertes 2D-Replay, die komplette Wertung und die wichtigsten Zahlen. Für die erzählerische Seite — die Broadcast-Geschichte, Qualifying- und Meisterschaftskontext — siehe die CAS-Community-Rennanalyse und die offiziellen CAS League Scoring (CLS)-Standings. Neuestes Rennen zuerst.

CAS GT3 WCT · Saison 14 · Lauf 3

Circuit Zandvoort (Grand Prix)

6. Oktober 2026 · 22 Starter · ~60-minütiges Zeitrennen (39 Runden) · trocken und bedeckt, Luft 19 °C · Vollständiger Rennbericht ↗

2D-Telemetrie-Replay — das 60-minütige Rennen komprimiert auf 90 Sekunden. Die Streckenkarte ist der echte Grand-Prix-Kurs von Zandvoort (4,259 km) mit den überhöhten Kurven Hugenholtz und Arie Luyendyk.

Zahlen zum Rennen

Rennsieger

Maurice Becker — ein Grand Slam

Pole, alle 39 Runden geführt, die schnellste Runde des Rennens und der Sieg. Dazu kamen null Incident-Punkte in einer Stunde Rennen. Nach Tarzan in Runde 1 wurde er nie mehr herausgefordert.

⏱️ Siegabstand

20,860 Sekunden

Nach einer Runde lag er 2,3 s vorn, in Runde 12 9,4 s, nach den Stopps 14,6 s und im Ziel 20,9 s. Alvin Frauenknecht auf Platz zwei war der Einzige, bei dem der Abstand nicht schnell weiter wuchs.

🕑 Qualifying

Becker auf Pole, 1:31,276

Er lag 0,418 s vor Dennis Richter, dahinter folgten Frauenknecht, Marius Becker und Schleich. Die ersten 21 lagen innerhalb von 1,86 s. Andreas Bastian war schnellster AM-Fahrer, Siebter gesamt.

🏆 Driver of the Day

Leon Klein — 0,770

#16 (SCHERER eSPORT, Pro) fuhr mit 15 Überholmanövern bei drei Incident-Punkten von Platz 14 auf Platz sechs. Mit diesem Ergebnis übernimmt er die Führung in der Pro-Meisterschaft.

Klassensiege

Maurice Becker in Pro, Bastian in AM

Andreas Bastian gewann die AM-Klasse als Siebter gesamt, nach einem Duell über 34 Runden mit Michael Endres, der die Klasse den grössten Teil des Rennens angeführt hatte. Endres wurde Zweiter der Klasse, Manfred Baar Dritter.

💥 Runde 1

Richter: vom zweiten auf den letzten Platz

Der Fahrer aus der ersten Startreihe fiel nach einem frühen Kontakt auf Platz 22 zurück; die Ursache konnte der Stream nicht klären. Danach überholte er so oft wie kein anderer an diesem Abend und wurde Achter. Auch Warnow, Micewski und Kuebler erwischte es in den ersten Runden.

⛽ Boxenfenster

Runden 17–23, 33,9–37,5 s

Jedes Auto stoppte einmal. Becker, Richter, Brechmann und Oberländer hatten mit 33,9 s die kürzeste Standzeit. Ausreisser waren Weber (74,8 s) und Bolte (76,8 s, Reparatur der Front). An der Reihenfolge an der Spitze änderten die Stopps nichts.

Bedingungen & Feld

Trocken, 19 °C, 22 Starter

Trocken und bedeckt, Luft 19 °C, keine Gelbphasen und keine schwarzen Flaggen. Es gab 22 Starter — 12 Pro, 10 AM — bei einer Feldstärke von 2450. Der Meisterschaftsführende Yannick Wonnenberg trat nicht an.

Datenansichten

Abstand zum Führenden Abstand zum Führenden Zandvoort R3

Beckers gelbe Linie ist alle 39 Runden die Achse. Das tiefe V in den Runden 22–24 ist der Stoppzyklus, der die Abstände verzerrt, bis alle gestoppt haben. Frauenknechts rote Linie wandert stetig auf 20 s hinaus.

Renntempo Renntempo Zandvoort R3

Hier ist die Verteilung der sauberen Runden zu sehen, ohne Boxen- und Out-Laps. Beckers Verteilung liegt am weitesten links. Richters saubere Runden gehörten zu den schnellsten im Feld – so kam er vom letzten Platz zurück.

Boxenstopps Boxenstopps Zandvoort R3

Jeder Balken ist ein Stopp mit seiner Standzeit. Micewski, Krumpschmied und Bolte kamen als Erste herein (Runde 17), die Spitze zuletzt (Runden 22–23). Die beiden langen Balken sind Weber und Bolte. Einfahrten in der Auslaufrunde nach der Zielflagge sind ausgeblendet.

Boxenverlust Boxenverlust Zandvoort R3

Das ist die Standzeit im Vergleich zum kürzesten Stopp von 33,9 s. Zwanzig der 22 Autos lagen innerhalb von 3,6 s davon; Weber und Bolte verloren rund 40 s mehr. Gezeigt wird nur die Standzeit, nicht der strategische Nettoverlust.

Positionsänderungen Positionsänderungen Zandvoort R3

Becker ist eine gerade Linie auf P1. Das Zickzack in den Runden 22–24 ist die Stoppphase. Richters Linie klettert vom unteren Rand nach oben, und Freudling fällt in den Schlussrunden von Platz drei auf Platz fünf.

Netto-Überholmanöver Netto-Überholmanöver Zandvoort R3

Grüne Balken sind auf der Strecke gewonnene Plätze, rote verlorene. Klein führt mit +8. Richter hat nach seinem Absturz in Runde 1 mit Abstand die meisten Positionswechsel in beide Richtungen, Warnow (−8) die schlechteste Bilanz.

Zwischenfälle im Zeitverlauf Zwischenfälle im Zeitverlauf Zandvoort R3

Das sind die geloggten Kontakte, Dreher und Ausritte über das Rennen. Die frühen Kontakte betreffen Richter, Micewski, Warnow und Kuebler; das letzte orange-rote Paar ist Oberländers Dreher mit Einschlag in der letzten Runde. Die offiziellen Incident-Punkte in der Tabelle stammen aus dem iRacing-Ergebnis.

Zwischenfälle auf der Strecke Zwischenfälle auf der Strecke Zandvoort R3

Die Karte zeigt, wo die geloggten Kontakte, Dreher und Ausritte passiert sind, auf den Grand-Prix-Kurs projiziert.

Rundenzeit-Entwicklung Rundenzeit-Entwicklung Zandvoort R3

Das sind die Rundenzeiten der Top 10 Runde für Runde. Beckers gelbe Linie liegt fast in jeder Runde am tiefsten, in beiden Stints; die Beule um die Runden 21–24 ist die Stoppphase.

Duell-Nähe Duell-Nähe Zandvoort R3

Gezählt werden die Runden, in denen zwei Autos weniger als 1,5 s auseinander lagen, für die Top 12. Bastian–Endres ist mit 34 Runden das dunkelste Feld, dann Marius Becker–Schleich mit 27 und Marius Becker–Freudling mit 20. Beckers Zeile ist leer: Niemand kam an ihn heran.

Highlights des Rennens

Maurice Becker machte Lauf 3 zu einer Machtdemonstration. Er holte die Pole mit 0,418 s Vorsprung, führte jede Runde von Tarzan in Runde 1 bis zur Zielflagge, fuhr in Runde 9 die schnellste Runde und gewann mit 20,860 s — alles ohne einen einzigen Incident-Punkt. Sein Teamkollege Tim Freudling sprang am Start auf Platz zwei. Alvin Frauenknecht ging um Runde 11 an ihm vorbei und hielt Platz zwei bis ins Ziel. Der Kampf um Platz drei lief das ganze Rennen: Marius Becker hielt Elias Schleich 27 Runden lang hinter sich, nahm in den Schlussrunden Freudling Platz drei ab, und Schleich folgte ihm vorbei.

Weiter hinten kam Leon Klein von Platz 14 auf Platz sechs, wurde zum Driver of the Day gewählt und übernahm in Abwesenheit von Yannick Wonnenberg die Führung in der Pro-Meisterschaft. Dennis Richter verlor in der ersten Runde 19 Plätze und kämpfte sich auf Platz acht zurück. In der AM-Klasse schlug Andreas Bastian Michael Endres nach 34 Runden Seite an Seite. Klaus Oberländers Unfall in der letzten Runde warf ihn auf Platz 19 zurück, eine Runde zurück.

Vollständiges Klassement

Pos#FahrerAutoKl.RundenBeste RundeRückstandIncPktErgebnis
149Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)PRO391:31,604 FL—035Im Ziel
213Alvin FrauenknechtMcLaren 720S GT3 EVOPRO391:31,814+20,860s233Im Ziel
314Marius BeckerMcLaren 720S GT3 EVOPRO391:32,163+31,785s331Im Ziel
422Elias SchleichMercedes-AMG GT3 2020PRO391:32,166+33,301s129Im Ziel
511Tim FreudlingMercedes-AMG GT3 2020PRO391:32,215+37,867s127Im Ziel
616Leon KleinMercedes-AMG GT3 2020PRO391:32,377+51,760s325Im Ziel
7921Andreas BastianPorsche 911 GT3 R (992)AM391:32,548+54,040s623Im Ziel
863Dennis RichterMcLaren 720S GT3 EVOPRO391:32,040+54,210s821Im Ziel
9999Michael EndresAston Martin Vantage GT3 EVOAM391:32,440+55,637s419Im Ziel
10581Manfred BaarFerrari 296 GT3AM391:32,559+58,663s217Im Ziel
1182Andre BrechmannLamborghini Huracán GT3 EVOPRO391:32,565+61,449s515Im Ziel
1208Gregor MicewskiFerrari 296 GT3PRO391:32,739+64,189s813Im Ziel
13141Florian RoesslerBMW M4 GT3 EVOAM391:32,649+65,895s611Im Ziel
1432Benjamin WarnowMercedes-AMG GT3 2020PRO391:32,363+70,438s79Im Ziel
15460Michael GessnerBMW M4 GT3 EVOAM391:32,971+71,247s07Im Ziel
16198Alex TurekPorsche 911 GT3 R (992)AM391:32,640+79,006s45Im Ziel
17173Thomas KueblerMercedes-AMG GT3 2020AM391:32,908+89,164s64Im Ziel
18666Björn KrumpschmiedChevrolet Corvette Z06 GT3.RAM391:33,116+90,586s43Im Ziel
1951Klaus OberländerMcLaren 720S GT3 EVOPRO381:32,299+1 Runde92Im Ziel
2005Andy WeberMercedes-AMG GT3 2020PRO381:32,654+1 Runde41Im Ziel
21471Torsten FolkersMercedes-AMG GT3 2020AM381:33,740+1 Runde20Im Ziel
22334Dirk BolteMcLaren 720S GT3 EVOAM381:33,143+1 Runde90Im Ziel

Wertung, die Aufteilung Pro/AM, Punkte, Startnummern und Driver of the Day stammen aus dem offiziellen Laufergebnis von CAS League Scoring (CLS). Startaufstellung, Abstände, Bestzeiten, Führungsrunden und Incident-Punkte kommen aus dem iRacing Event Result (Subsession 89169894). Charts und 2D-Replay basieren auf dem iCASControl-Telemetrie-Log, das für dieses Rennen keine Flaggen- oder Strafdaten enthielt. Die Boxen-Charts zeigen die Standzeit, nicht den strategischen Nettogewinn. Die Zwischenfall-Charts zeigen geloggte Telemetrie-Ereignisse, die die offiziellen Incident-Punkte der Tabelle unterschätzen. Oberländer, Weber, Folkers und Bolte sind mit einer Runde Rückstand gewertet.

CAS GT3 WCT · Saison 14 · Lauf 1 · Saisonauftakt

Silverstone Circuit (Grand Prix)

22. September 2026 · 28 Starter · ~60-minütiges Zeitrennen (30 Runden) · trocken und diesig, Luft 19 °C · Vollständiger Rennbericht ↗

2D-Telemetrie-Replay — das 65-minütige Rennen komprimiert auf 90 Sekunden. Die Streckenkarte ist der echte Grand-Prix-Kurs von Silverstone (5,89 km, 18 Kurven).

Zahlen zum Rennen

Rennsieger

Yannick Wonnenberg

Von Startplatz zwei, über einen Slowdown in Runde 1 und Platz sechs nach zwei Runden. Er fuhr in Runde 6 die schnellste Runde, jagte Freudling bis auf 0,19 s heran, kam aus den Stopps in Runde 17 vorne heraus und hielt Becker bis ins Ziel hinter sich.

⏱️ Siegabstand

0,821 Sekunden

Becker lag nach den Stopps 1,25 s zurück und verkürzte bis Runde 27 auf 0,34 s — mit 13 Incident-Punkten konnte er aber keinen Angriff riskieren. Die beiden fuhren 26 von 30 Runden innerhalb von 1,5 s.

🕑 Qualifying

Becker auf Pole, 1:58,174

0,137 s vor Wonnenberg, dahinter Micewski, Freudling und Schleich. Alle 28 Autos innerhalb von 3,641 s; Thomas Kuebler schnellster AM-Fahrer auf Platz zehn.

🏆 Driver of the Day

Andreas Bastian — 0,818

#921 (NEON Simsports Blue, AM): von Platz elf auf neun und Zweiter der Klasse, mit 18 Überholmanövern — die meisten im Rennen —, nachdem ihn ein früher Stopp auf Platz 23 zurückgeworfen hatte.

Klassensiege

Wonnenberg in Pro, Kuebler in AM

Thomas Kuebler gewann die AM als Achter gesamt mit nur fünf Incident-Punkten, 2,549 s vor Bastian, Dritter wurde Michael Endres. In dieser Saison gibt es keine GDC-Klasse.

🚩 Vier Führende

Becker, Freudling, Oberländer, Wonnenberg

Becker führte die Runden 1–3 und liess Wonnenberg nach ihrem Startkontakt wieder vorbei; Freudling führte 13 Runden, Oberländer eine dank seines späteren Stopps, Wonnenberg 13 — darunter jede Runde nach den Stopps.

🚨 Strafen & Ausfälle

Sieben schwarze Flaggen, eine DSQ

Warnow (zwei, 26 Incident-Punkte), Brechmann (zwei), Still, Platzer und Stummer sahen Schwarz. Mike Girenz schied nach einem Kontakt im Startbereich ohne gewertete Runde aus — CLS führt ihn als DSQ.

Bedingungen & Feld

Trocken, 19 °C, 28 Starter

Trocken bei diesigem Himmel, Luft 19 °C, keine Gelbphase. 28 Starter — 12 Pro, 16 AM —, Strength of Field 2317.

Datenansichten

Abstand zum Führenden Gap to Leader Silverstone R1

Die Linie des Führenden ist die Achse. Das V in Runde 19 ist der Boxenzyklus — Oberländer kurz auf der Nulllinie —, und Beckers rote Linie, die bis ins Ziel keine Sekunde davon entfernt liegt, ist die Geschichte des letzten Drittels.

Renntempo Race Pace Silverstone R1

Verteilung der sauberen Runden, Box- und Outlaps entfernt. Wonnenberg, Becker und Freudling bilden an der Spitze eine eigene Gruppe; der Rest des Pro-Feldes liegt eine Stufe dahinter.

Boxenstopps Pit Stops Silverstone R1

Jeder Balken ist ein Boxenbesuch mit Standzeit. Die Hauptwelle kam in Runde 17, um Minute 34; Warnows mehrfache Besuche und Brechmanns lange Strafstandzeit fallen heraus. Die späten Balken bei Still und Platzer sind ihre Strafstopps nach der schwarzen Flagge.

Boxenverlust Pit Loss Silverstone R1

Standzeit im Vergleich zum kürzesten Stopp. Die Basis ist Hubert Diethards 46,7 s, die das Log als drei Boxeneinfahrten in den Runden 14–15 erfasst und hier zusammengefasst sind; die regulären Stopps dauerten 50,4–55,9 s, Endres 65,6 s. Nur Standzeit, kein strategischer Nettoverlust.

Positionsänderungen Position Changes Silverstone R1

Becker drei Runden vorne, dann Freudlings lange Führungsphase, der Tausch im Boxenzyklus in den Runden 17–19 und Wonnenberg vorne bis ins Ziel. Micewskis Absturz auf Platz 16 und sein Weg zurück auf sechs ist die andere grosse Linie.

Netto-Überholmanöver Net Overtaking Silverstone R1

Grün = auf der Strecke gewonnene Plätze, Rot = verlorene. Alexander Thieme (+9), Dirk Bolte (+8) und Björn Krumpschmied (+6) liegen vorne; Brechmanns Strafstopp ist der tiefste rote Balken.

Zwischenfälle im Zeitverlauf Incidents Timeline Silverstone R1

Geloggte Kontakte, Dreher, Streckenverlassen und schwarze Flaggen über die Renndauer. Die meisten schwarzen Flaggen fielen in der zweiten Rennhälfte. Die offiziellen Incident-Punkte in der Tabelle unten stammen aus dem iRacing-Ergebnis, nicht aus diesem Log.

Zwischenfälle auf der Strecke Incidents on Track Silverstone R1

Wo die geloggten Kontakte, Dreher und Streckenverlassen passierten, projiziert auf den Grand-Prix-Kurs.

Rundenzeit-Entwicklung Lap-time Evolution Silverstone R1

Rundenzeit pro Runde der Top 10. Wonnenberg und Becker fahren im zweiten Stint meist innerhalb von ein, zwei Zehnteln; Freudlings Linie steigt nach den Stopps, als er Platz drei mit 13 Incident-Punkten verwaltet.

Duell-Nähe Battle Proximity Silverstone R1

Runden innerhalb von 1,5 s zueinander, Top 12. Wonnenberg–Becker ist mit 26 Runden das dunkelste Feld; Oberländer–Micewski und die Gruppe Weber–Oberländer–Still folgen mit 15.

Highlights des Rennens

Die Saison 14 begann in Silverstone mit 28 Startern und den bekannten Spitzenfahrern an neuen Stellen: Schleich und Still in die Pro-Klasse aufgestiegen, Becker und Freudling im neuen Team REVORYX eSports, Meister Mike Zocher nicht dabei. Maurice Becker holte die Pole mit 0,137 s Vorsprung und führte die ersten drei Runden, dann liess er Yannick Wonnenberg als Ausgleich für einen Kontakt am Start wieder vorbei. Tim Freudling führte die nächsten 13 Runden, und Wonnenberg holte ihn nach der schnellsten Runde des Rennens von 1,7 s bis auf 0,19 s ein. Auf dem Weg in die Stopps in Runde 17 kam Freudling aufs Gras und gab die Plätze ab; Wonnenberg kam vorne heraus, Becker folgte ihm bis ins Ziel, nie mehr als 1,25 s und zuletzt nur 0,34 s zurück — 0,821 s auf der Linie. Beide REVORYX-Fahrer kamen mit 13 Incident-Punkten ins Ziel und sagten danach, sie hätten die Schlussrunden genau deshalb vorsichtig angegangen.

Thomas Kuebler gewann die AM von der Klassen-Pole, Achter gesamt mit fünf Incident-Punkten, vor Driver of the Day Andreas Bastian und Michael Endres. Das Rennen sah sieben schwarze Flaggen — je zwei für Warnow und Brechmann —, und Mike Girenz war raus, bevor er eine Runde beendet hatte.

Vollständiges Klassement

Pos#FahrerAutoKl.RundenBeste RundeRückstandIncPktErgebnis
103Yannick WonnenbergMcLaren 720S GT3 EVOPRO301:58,521 FL—1335Im Ziel
249Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)PRO301:58,609+0,821s1333Im Ziel
311Tim FreudlingMercedes-AMG GT3 2020PRO301:58,676+10,246s1231Im Ziel
422Elias SchleichMercedes-AMG GT3 2020PRO301:59,147+17,801s1129Im Ziel
505Andy WeberMercedes-AMG GT3 2020PRO301:59,497+31,824s1327Im Ziel
686Klaus OberländerMcLaren 720S GT3 EVOPRO301:59,500+37,220s1125Im Ziel
708Gregor MicewskiFerrari 296 GT3PRO301:58,904+39,213s1323Im Ziel
8173Thomas KueblerMercedes-AMG GT3 2020AM301:59,719+42,153s521Im Ziel
9921Andreas BastianPorsche 911 GT3 R (992)AM301:59,743+44,702s1019Im Ziel
10999Michael EndresAston Martin Vantage GT3 EVOAM301:59,814+53,920s617Im Ziel
1117Ricardo StillMcLaren 720S GT3 EVOPRO301:59,659+56,121s1815Im Ziel
1216Leon KleinMercedes-AMG GT3 2020PRO302:00,115+56,638s1413Im Ziel
13334Dirk BolteMcLaren 720S GT3 EVOAM302:00,092+62,970s1411Im Ziel
14141Florian RoesslerBMW M4 GT3 EVOAM301:59,897+71,341s159Im Ziel
15626Fritz MorawetzFord Mustang GT3AM302:00,333+76,665s137Im Ziel
16812Alexander ThiemeBMW M4 GT3 EVOAM302:00,544+77,824s115Im Ziel
17777Hubert DiethardFerrari 296 GT3AM302:00,446+78,219s134Im Ziel
18198Alex TurekPorsche 911 GT3 R (992)AM302:00,319+81,881s143Im Ziel
19151Markus HeinzlFerrari 296 GT3AM302:00,490+82,881s122Im Ziel
20460Michael GessnerBMW M4 GT3 EVOAM302:00,471+83,340s131Im Ziel
21666Björn KrumpschmiedChevrolet Corvette Z06 GT3.RAM302:00,465+87,889s40Im Ziel
22774Patrick StummerPorsche 911 GT3 R (992)AM302:00,260+97,654s160Im Ziel
23581Manfred BaarFerrari 296 GT3AM302:00,517+104,307s120Im Ziel
24118Bernhard WlachFerrari 296 GT3AM302:01,579+116,661s10Im Ziel
25244Danny PlatzerFerrari 296 GT3AM302:01,147+137,207s150Im Ziel
2632Benjamin WarnowMercedes-AMG GT3 2020PRO291:59,969+1 Runde260Im Ziel
2782Andre BrechmannLamborghini Huracán GT3 EVOPRO261:59,491+4 Runden150Im Ziel
DSQ33Mike GirenzMcLaren 720S GT3 EVOPRO0——40DSQ

Wertung, die Aufteilung Pro/AM, Punkte, Startnummern und Driver of the Day stammen aus dem offiziellen Laufergebnis von CAS League Scoring (CLS); Startaufstellung, Abstände, Bestzeiten, Führungsrunden und Incident-Punkte aus dem iRacing Event Result (Subsession 88830003). Charts und 2D-Replay basieren auf dem iCASControl-Telemetrie-Log. Die Boxen-Charts zeigen die Standzeit, nicht den strategischen Nettogewinn; die Zwischenfall-Charts zeigen geloggte Telemetrie-Ereignisse, die die offiziellen Incident-Punkte der Tabelle unterschätzen. Warnow und Brechmann sind trotz Runden Rückstand gewertet; Girenz beendete keine Runde und wird von CLS als DSQ geführt.

CAS GT3 WCT · Saison 13 · Lauf 12 · Saisonfinale

Circuit Gilles Villeneuve, Montreal

7. September 2026 · 20 Starter · ~60-minütiges Zeitrennen (38 Runden) · trocken und klar, Strecke um 24 °C · Vollständiger Rennbericht ↗

2D-Telemetrie-Replay — das 63-minütige Rennen komprimiert auf 90 Sekunden. Die Streckenkarte ist der echte Circuit Gilles Villeneuve (4,36 km, 14 Kurven), mit der Wall of Champions am Ausgang der letzten Schikane.

Zahlen zum Rennen

Rennsieger

Mike Zocher — der Grand Slam

Pole Position, alle 38 Runden in Führung, die schnellste Rennrunde und der Sieg. Er wurde in der ganzen Stunde kein einziges Mal überholt — und mit dem Sieg ist er Pro-Meister der Saison 13.

⏱️ Siegabstand

9,802 Sekunden

Der grösste Abstand der Saisonschlussphase, und er entstand früh: 1,25 s nach zwei Runden, 4,1 s nach sechs — und keine einzige Runde, in der etwas davon zurückkam.

🕑 Qualifying

Sechs Tausendstelsekunden

Zochers 1:34,274 schlug Wonnenbergs 1:34,280 um 0,006 s, Zörlaut Dritter mit 1:34,297 — 23 Tausendstel für die ersten drei, und alle zwanzig Autos innerhalb von 2,413 s.

🏆 Driver of the Day

Mike Girenz — 0,808

#33 (FRAMIDI Racing, Pro) startete Dreizehnter und wurde Sechster: neun Überholmanöver, sieben Plätze, zwei Strafpunkte — und im Ziel 1,713 s vor Ricardo Still.

Klassensiege

Still in AM, kein GDC-Starter

Ricardo Still gewann die AM-Klasse als Gesamtsiebter, 8,3 s vor Manfred Baar, Thomas Kuebler Klassendritter. Kein einziges GDC-Auto war gemeldet, die Klasse wurde also nicht ausgefahren.

🏁 Saisonfinale

Vier Meisterschaften entschieden

Zocher holt Pro mit 330; der Doppelsieg Zocher–Wonnenberg macht den Teamtitel für Speed Monkeys mit 514 klar. Elias Schleich (AM, 350) und Markus Heinzl (GDC, 245) standen schon vor dem Lauf als Meister fest.

🚨 Ausfälle

Zwei Autos raus, eines disqualifiziert

Marius Becker schlug ein, stand über zwanzig Minuten in der Box und verliess die Session nach 13 Runden — CLS führt ihn als DSQ. Dennis Richter zerstörte seinen Ferrari nach Kontakt und beendete den Abend mit 16 Strafpunkten, dem Höchstwert des Rennens.

Bedingungen & Feld

Trocken, ~24 °C, zwanzig Starter

Durchgehend trocken und klar, Luft um 21 °C, Strecke um 24 °C, und in der ganzen Stunde keine Gelbphase und kein Führungswechsel. Zwanzig Starter — 13 Pro, 7 AM — das kleinste Feld der Saison, gegenüber 33 eine Woche zuvor.

Datenansichten

Abstand zum Führenden Abstand zum Führenden Montreal R12

Die Linie des Führenden ist die Achse — und sie ist gerade. Zocher zieht ab Runde 2 davon, der Abstand wächst nur noch; das V bei den Runden 21–22 ist der Boxenzyklus, und die Reihenfolge kommt genauso heraus, wie sie hineingegangen ist.

Renntempo Renntempo Montreal R12

Verteilung der sauberen Runden, Boxen- und Outlaps entfernt. Die ersten fünf liegen bei einer 95-Sekunden-Runde innerhalb von rund drei Zehnteln — entschieden wurde über die Streckenposition beim Start, nicht über das Tempo.

Boxenstopps Boxenstopps Montreal R12

Jeder Balken ist ein Boxenereignis mit seiner Standzeit. Der eine Stopp bündelt sich in den Runden 21 und 22; alles ausserhalb dieses Fensters ist Schaden oder Strafe — Diethards Serie kurzer Besuche und Christiansens Dreiminuten-Reparatur stechen heraus.

Boxenverlust Boxenverlust Montreal R12

Zeitverlust gegenüber dem schnellsten reinen Tankstopp des Rennens. Das ganze Feld liegt innerhalb von vier Sekunden — Richter 42,81 s und Groß 42,85 s am schnellsten, die AM-Fahrer zwei bis vier Sekunden dahinter. Nur Standzeit.

Positionsänderungen Positionsänderungen Montreal R12

Zocher ist über alle 38 Runden eine gerade Linie ganz oben. Bewegung gibt es nur an zwei Stellen: Markus Groß’ Sturz auf den letzten Platz in Runde 1 und sein Weg zurück auf Rang 9, und Mike Girenz’ Fahrt von dreizehn auf sechs.

Netto-Überholmanöver Netto-Überholmanöver Montreal R12

Grün = auf der Strecke gewonnene Plätze, Rot = verlorene. Zocher steht exakt auf null — er musste niemanden überholen und wurde nie überholt. Girenz und Micewski führen das Feld an.

Zwischenfälle im Zeitverlauf Zwischenfälle im Zeitverlauf Montreal R12

Wann Kontakte, Dreher und Ausrutscher passierten. Marius Becker füllt das erste Drittel im Alleingang; der zweite Cluster rund um das Boxenfenster sind Christiansen und Richter.

Zwischenfälle auf der Strecke Zwischenfälle auf der Strecke Montreal R12

Wo sie passierten, auf den Kurs projiziert. Die Schikanen und die Mauer an der letzten Kurve machen den Grossteil aus — Montreal bestraft einen verpassten Scheitelpunkt mit einer Leitplanke statt mit Auslauf.

Rundenzeit-Entwicklung Rundenzeit-Entwicklung Montreal R12

Rundenzeit pro Runde für die Top 10. Vorn metronomisch, je eine Spitze für den Stopp — und Maurice Beckers Linie, die nach dem Mauerkontakt um rund eine halbe Sekunde nach oben springt. Genau dort war Platz 3 weg.

Duell-Nähe Duell-Nähe Montreal R12

Runden innerhalb von 1,5 s zueinander, Top 12. Die dunklen Felder sind Wonnenberg–Maurice Becker im ersten Stint und Zörlaut–Hartl im letzten. Zocher taucht in keinem davon auf.

Highlights des Rennens

Das Finale der Saison 13 war ein „Special Event“: gefahren an einem Montag, weil das iRacing-Build-Update auf den Dienstag fällt, auf einer Strecke ausserhalb des normalen Kalenders. Herausgekommen ist das einseitigste Rennen der Saison an der Spitze — und eines der engsten Qualifyings. Mike Zocher holte die Pole um sechs Tausendstel vor Yannick Wonnenberg, behauptete die Führung in der Virage Senna und führte jede der 38 Runden, ohne ein einziges Mal überholt zu werden. Nach zwei Runden lag er 1,25 s vorn, im Ziel 9,802 s — und die schnellste Rennrunde, eine 1:34,374, nahm er in Runde 37 noch mit.

Gefahren wurde dahinter. Maurice Becker klebte zwanzig Runden an Wonnenberg und lag zweimal beim Abstand zum Führenden gleichauf, streifte nach den Stopps eine Mauer und verlor danach rund eine halbe Sekunde pro Runde; Lukas Zörlaut und Christian Hartl zogen vorbei, Hartl kam bis auf 1,612 s an das Podest heran. Markus Groß wurde in der ersten Runde nach einem Kontakt, den die Übertragung nicht zuordnen konnte, auf den letzten Platz gedreht und kämpfte sich auf Rang 9 zurück. Mike Girenz fuhr von dreizehn auf sechs und holte den Driver of the Day, mit 1,7 s Vorsprung auf den AM-Sieger Ricardo Still. Alle zwanzig Autos absolvierten einen Stopp, in der Boxengasse wechselte keine einzige Position. Mit dem Sieg ist Zocher Pro-Meister mit 330 Punkten, der Doppelsieg sichert den Speed Monkeys den Teamtitel.

Vollständiges Klassement

Pos#FahrerAutoKl.RundenBeste RundeRückstandIncPktErgebnis
126Mike ZocherBMW M4 GT3 EVOPRO381:34,374 FL—135Im Ziel
21Yannick WonnenbergBMW M4 GT3 EVOPRO381:34,445+9,802s033Im Ziel
389Lukas ZörlautFerrari 296 GT3PRO381:34,629+15,555s431Im Ziel
483Christian HartlBMW M4 GT3 EVOPRO381:34,505+17,167s1029Im Ziel
549Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)PRO381:34,532+22,387s327Im Ziel
633Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)PRO381:34,876+35,420s225Im Ziel
7117Ricardo StillMcLaren 720S GT3 EVOAM381:34,909+37,133s623Im Ziel
8581Manfred BaarFerrari 296 GT3AM381:35,095+45,443s121Im Ziel
981Markus GroßFerrari 296 GT3PRO381:34,885+47,483s419Im Ziel
1046Michael GessnerBMW M4 GT3 EVOPRO381:34,986+53,956s117Im Ziel
1108Gregor MicewskiAston Martin Vantage GT3 EVOPRO381:35,013+64,349s515Im Ziel
12173Thomas KueblerMercedes-AMG GT3 2020AM381:35,792+71,315s1013Im Ziel
13360Robert ZellnerMcLaren 720S GT3 EVOAM381:35,373+76,853s811Im Ziel
1460Robert GradwohlFerrari 296 GT3PRO381:35,546+81,034s49Im Ziel
15146Christoph KieselFord Mustang GT3AM371:35,458+1 Runde57Im Ziel
1615Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVOPRO371:34,752+1 Runde65Im Ziel
17244Danny PlatzerFerrari 296 GT3AM371:35,600+1 Runde14Im Ziel
18777Hubert DiethardMercedes-AMG GT3 2020AM351:35,508+3 Runden83Im Ziel
1963Dennis RichterFerrari 296 GT3PRO281:34,777+10 Runden162DNF
DSQ14Marius BeckerFord Mustang GT3PRO131:34,791+25 Runden70DSQ

Wertung, die Aufteilung Pro/AM, Punkte und Driver of the Day stammen aus dem offiziellen Laufergebnis von CAS League Scoring (CLS); Startaufstellung, Abstände, Bestzeiten und Incident-Punkte aus dem iRacing Event Result (Subsession 88544343). Charts und 2D-Replay stammen aus der iCASControl-Telemetrieaufzeichnung. Drei Hinweise: Das Boxen-Chart zeigt die reine Standzeit, nicht den strategischen Nettogewinn; das Log enthält keinen Flaggen- oder Strafen-Stream, die auf Sendung genannten schwarzen Flaggen tauchen in den Charts also nicht auf; und Marius Becker steht so hier, wie CLS ihn führt — DSQ, ohne veröffentlichte Begründung der Rennleitung. Die Erzählung stammt aus dem cas_sim_tv-Stream (Andreas).

CAS GT3 WCT · Saison 13 · Lauf 11

Red Bull Ring (Grand Prix)

1. September 2026 · 33 Starter · ~60-minütiges Zeitrennen (40 Runden) · trocken und klar, Strecke um 30 °C · Vollständiger Rennbericht ↗

redbullring-r11 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das 61-minütige Rennen komprimiert auf 60 Sekunden. Die Streckenkarte ist das echte Red-Bull-Ring-Grand-Prix-Layout (4,3 km, 10 Kurven). Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

Zahlen zum Rennen

Rennsieger

Alvin Frauenknecht — Pole und 0,404 s Vorsprung

Er holte die Pole um zwanzig Tausendstel, verlor die Führung in Runde 1, nahm sie sich in Runde 10 in Kurve 1 zurück und verteidigte sie 31 Runden lang gegen ein Auto, das nie mehr als sieben Zehntel zurücklag.

⏱️ Siegabstand

0,404 Sekunden

Der knappste Zieleinlauf der Saison — und er untertreibt, wie eng das Rennen war: Wonnenberg lag zwei Runden vor Schluss 2,7 s zurück und holte in der Schlussrunde fast alles davon zurück.

💥 Das Duell

Frauenknecht gegen Wonnenberg — 32 von 40 Runden

32 Runden innerhalb von 1,5 Sekunden. Wonnenberg probierte Runde um Runde Windschatten und Switchback auf der Start-Ziel-Geraden und kam nach Runde 10 kein einziges Mal auf gleiche Höhe.

📌 Die Startaufstellung hielt

Top 7 kamen in Startreihenfolge an

P1 bis P7 überquerten die Ziellinie in exakt ihrer Qualifying-Reihenfolge — und die ersten drei hatten sich innerhalb von 22 Tausendsteln qualifiziert. Einziger Gewinn in den Top 10 war Christian Hartl, P11 auf P8.

🏆 Driver of the Day

Robert Zellner — 0,927

#360 (AM, McLaren) startete als Letzter von Rang 33 und wurde Vierundzwanzigster: 17 Überholmanöver, neun Plätze, acht Incident-Punkte.

Sauberste Fahrt des Abends: Danny Platzer, zwei Incident-Punkte über die volle Distanz, P29→P22.

Klassensiege

Schleich erneut in AM, Endres in der GDC

Elias Schleich gewann die AM-Klasse zum zweiten Mal in Folge, Zwölfter gesamt, vor Ricardo Still und Andreas Bastian. Die GDC ging an Michael Endres als Gesamtsiebzehnter.

🚨 Zwei schwarze Flaggen aus einem Kampf

Hatcher und Osiewacz beide bestraft

Der Vierkampf um Platz 10 zwischen Micewski, Gradwohl, Hatcher und Osiewacz lief ein Dutzend Runden und produzierte zwei Durchfahrtsstrafen. Osiewacz fing sich eine zweite Strafe ein und stellte ab — P10 in der Startaufstellung, P28 im Ergebnis.

Bedingungen & Ausfälle

Trocken, 30 °C, keine Gelbphase

Durchgehend klar und trocken bei rund 30 °C Streckentemperatur — und in sechzig Minuten keine einzige Gelbphase. 27 der 33 Starter wurden als Finisher gewertet; die meisten der sechs Ausfälle begannen an den hohen Kerbs und nicht mit Kontakt.

Datenansichten

Abstand zur Spitze Gap to Leader Red Bull Ring R11

Die Linie des Führenden ist die Achse. Die gesamte Spitze drängt sich im oberen Band — Frauenknecht und Wonnenberg sind praktisch eine einzige Linie über das ganze Rennen. Das V bei Runde 25/26 ist der Boxenstoppzyklus; beide kommen in derselben Reihenfolge wieder heraus, in der sie hineinfuhren.

Renntempo Race Pace Red Bull Ring R11

Verteilung der sauberen Runden, Boxen- und Auslaufrunden entfernt. Bei einer 89-Sekunden-Runde liegen die ersten fünf innerhalb von rund drei Zehnteln — deshalb änderte sich auf der Strecke nichts.

Boxenstopps Pit Stops Red Bull Ring R11

Jeder Balken ist ein Boxenstopp mit seiner Standzeit. Der Pflichtstopp bündelt sich eng zwischen Minute 31 und Minute 38 (Runden 21–25); alles außerhalb dieses Fensters ist Schaden oder Strafe. Einfahrten in der Auslaufrunde nach der Zielflagge sind ausgeschlossen.

Boxenverlust Pit Loss Red Bull Ring R11

Zeitverlust gegenüber dem schnellsten reinen Tankstopp des Rennens. Anders als in St. Petersburg wurde dieser Lauf hier nicht entschieden: Frauenknecht 36,1 s, Wonnenberg 36,0 s, Groß als Schnellster der Spitze mit 35,0 s. Nur Standzeit.

Positionsveränderungen Position Changes Red Bull Ring R11

Die ersten sieben sind sieben gerade Linien vom Start bis ins Ziel. Alles, was sich bewegt, liegt dahinter — Robert Zellners Aufholjagd vom letzten Startplatz und Kevin Osiewaczs Absturz von Rang 10 nach zwei Strafen.

Netto-Überholmanöver Net Overtaking Red Bull Ring R11

Grün = auf der Strecke gewonnene Plätze, rot = verlorene. Die ersten drei stehen exakt auf null. Zellner führt das Feld mit siebzehn Überholmanövern an.

Zwischenfälle im Zeitverlauf Incidents Timeline Red Bull Ring R11

Wann Kontakte, Dreher und Off-Tracks passierten. Auffallend ist die Häufung schwarzer Flaggen im letzten Drittel — drei der fünf Durchfahrtsstrafen kamen aus einem einzigen Vierkampf um Platz 10.

Zwischenfälle auf der Strecke Incidents on Track Red Bull Ring R11

Wo sie passierten, auf die Streckenkarte projiziert. Die Häufung liegt an den hohen Kerbs in den Kurvenausgängen — jenem einen Merkmal, an dem die meisten Rennen dieses Abends endeten.

Rundenzeit-Entwicklung Lap-time Evolution Red Bull Ring R11

Rundenzeit der Top 10 pro Runde. Vorne zwei Metronome, je eine Spitze für den Stopp — und Frauenknechts langsame Schlussrunde: eine 1:30,963 statt der zuvor gefahrenen 1:29,1, in der drei Viertel von Wonnenbergs Rückstand in einer einzigen Runde verschwanden.

Nähe im Zweikampf Battle Proximity Red Bull Ring R11

Runden innerhalb von 1,5 s zueinander, Top 12. Das dunkle Feld ist Frauenknecht–Wonnenberg mit 32 von 40 Runden — das engste Duo der Saison. Groß–Zörlaut 24, Hartl–Richter 23, Zocher–Marius Becker 22.

Rennhighlights

Lauf 11 war ein einziges Duell über eine volle Stunde. Alvin Frauenknecht holte die Pole um zwanzig Tausendstel vor Yannick Wonnenberg und um zweiundzwanzig vor Markus Groß — die engste Spitzengruppe der Saison — und verlor die Führung schon in der ersten Runde in der Power-Horse-Kurve an Wonnenberg. In Runde 10 nahm er sie sich mit Windschatten und einem späten Manöver in Kurve 1 zurück, und danach fuhren die beiden 32 der 40 Runden innerhalb von 1,5 Sekunden zueinander, ohne dass die Positionen noch einmal wechselten. Die Pflichtstopps kamen in den Runden 24 und 25 und entschieden nichts: 36,1 s gegen 36,0 s, kein Reifenwechsel, unveränderte Reihenfolge bei der Ausfahrt.

Bis Runde 39 wuchs Wonnenbergs Rückstand auf 2,7 s und das Rennen schien gelaufen; dann verlor Frauenknecht in der Schlussrunde mehr als anderthalb Sekunden, und der McLaren kam mit nur 0,404 s Vorsprung ins Ziel. Die schnellste Rennrunde ging an Lukas Zörlaut auf dem Weg zu Platz 4. Das beste Racing lief dahinter: ein Vierkampf um Platz 10 zwischen Micewski, Gradwohl, Hatcher und Osiewacz, der mit schwarzen Flaggen für beide Dat-muss-Kesseln-Autos endete — Osiewacz, von Startplatz 10 losgefahren, wurde Achtundzwanzigster. Elias Schleich gewann erneut die AM-Klasse, Robert Zellner holte als Letzter der Startaufstellung den Driver of the Day. In der Meisterschaft ist nichts entschieden: Zocher, Becker, Groß und Zörlaut liegen vor dem Finale in Montreal innerhalb von dreißig Punkten.

Vollständige Wertung

Pos#FahrerFahrzeugKl.RdnBeste RundeAbstandIncPktErgebnis
113Alvin FrauenknechtMcLaren 720S GT3 EVOPRO401:28,883—835Im Ziel
21Yannick WonnenbergBMW M4 GT3 EVOPRO401:28,808+0,404s1233Im Ziel
381Markus GroßFerrari 296 GT3PRO401:28,884+2,369s1131Im Ziel
489Lukas ZörlautFerrari 296 GT3PRO401:28,798 FL+4,751s1029Im Ziel
549Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)PRO401:29,070+6,329s1127Im Ziel
626Mike ZocherBMW M4 GT3 EVOPRO401:29,185+12,335s1025Im Ziel
714Marius BeckerFord Mustang GT3PRO401:29,155+21,569s1123Im Ziel
883Christian HartlBMW M4 GT3 EVOPRO401:29,392+23,070s921Im Ziel
963Dennis RichterFerrari 296 GT3PRO401:29,581+31,690s519Im Ziel
1008Gregor MicewskiAston Martin Vantage GT3 EVOPRO401:29,410+34,689s917Im Ziel
1160Robert GradwohlFerrari 296 GT3PRO401:29,502+36,013s915Im Ziel
12222Elias SchleichMercedes GT3 2020AM401:29,501+37,236s1313Im Ziel
13117Ricardo StillMcLaren 720S GT3 EVOAM401:29,319+39,860s1311Im Ziel
1493Aaron HatcherMcLaren 720S GT3 EVOPRO401:29,394+51,635s159Im Ziel
1515Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVOPRO401:29,696+55,748s127Im Ziel
16921Andreas BastianPorsche 911 GT3 R (992)AM401:29,943+57,924s145Im Ziel
17198Michael EndresAston Martin Vantage GT3 EVOAM401:29,804+61,853s144Im Ziel
1846Michael GessnerBMW M4 GT3 EVOPRO401:29,952+64,475s113Im Ziel
19777Hubert DiethardMercedes-AMG GT3 2020AM401:30,029+66,389s72Im Ziel
20146Christoph KieselFord Mustang GT3AM401:29,724+69,099s191Im Ziel
21334Dirk BoltePorsche 911 GT3 R (992)AM401:29,813+70,345s100Im Ziel
22244Danny PlatzerFerrari 296 GT3AM401:30,348+78,447s20Im Ziel
23581Manfred BaarFerrari 296 GT3AM401:29,975+81,199s100Im Ziel
24360Robert ZellnerMcLaren 720S GT3 EVOAM401:30,351+85,356s80Im Ziel
25151Markus HeinzlFerrari 296 GT3AM401:30,439+86,640s60Im Ziel
26118Bernhard WlachPorsche 911 GT3 R (992)AM401:30,221+88,588s60Im Ziel
27968Thomas HerbrigMcLaren 720S GT3 EVOAM391:30,855+1 Runde80Im Ziel
2816Kevin OsiewaczMercedes-AMG GT3 2020PRO371:29,480+3 Runden160DNF
29181Djavit SegashiAcura NSX GT3 EVO 22AM151:31,690+25 Runden160DNF
3062Fritz MorawetzFerrari 296 GT3PRO111:30,180+29 Runden110DNF
31242Marcel HoltmannPorsche 911 GT3 R (992)AM101:29,840+30 Runden100DNF
32404Benjamin WarnowFerrari 296 GT3AM91:30,256+31 Runden150DNF
33173Thomas KueblerMercedes-AMG GT3 2020AM61:31,014+34 Runden80DNF

Wertung, die Aufteilung Pro/AM/GDC, Punkte und Driver of the Day stammen aus dem offiziellen Laufergebnis von CAS League Scoring (CLS); Startaufstellung, Abstände, Bestzeiten und Incident-Punkte aus dem iRacing Event Result (Subsession 88397929). Charts und 2D-Replay stammen aus der iCASControl-Telemetrieaufzeichnung. Zwei Hinweise: Das Boxen-Chart zeigt die reine Standzeit, nicht den strategischen Nettogewinn; und die vier AM-Fahrer, die das Ziel nicht sahen, stehen hier in ihrer iRacing-Reihenfolge, während CLS sie als DSQ führt. Die Erzählung stammt aus dem cas_sim_tv-Stream (Andreas).

CAS GT3 WCT · Saison 13 · Lauf 10

Streets of St. Petersburg

25. August 2026 · 29 Starter · ~60-Minuten-Zeitrennen (47 Runden) · trocken und sonnig, Strecke 44–57,8 °C · Vollständiger Rennbericht ↗

stpete-r10 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das 62-minütige Rennen auf 90 Sekunden komprimiert. Die Streckenkarte sind die echten Streets of St. Petersburg (2,9 km, 14 Kurven, Stadt- und Flughafenkurs kombiniert). Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

Zahlen zum Rennen

Rennsieger

Maurice Becker — gewonnen in der Boxengasse

Pole, danach dreiunddreißig Runden Zweiter ohne jede Chance vorbeizukommen. Er stoppte drei Runden vor Wonnenberg, dem Führenden misslang der Stopp, und Becker kam davor heraus und blieb dort.

⏱️ Siegabstand

11,699 Sekunden

Ein Abstand, der nichts über das Rennen sagt. Zwei Drittel der Stunde lagen die beiden innerhalb einer Sekunde; jede Sekunde des Endabstands stammt aus einem Boxenstopp und einem Spritproblem.

💥 Das Patt

Becker gegen Wonnenberg — 33 von 47 Runden

Dreiunddreißig Runden innerhalb von 1,5 s und kein einziger Angriff, der wirklich nah dran war. St. Petersburg lässt gleich schnellen Autos keinen Platz — und die schnellste Rennrunde, Beckers 1:11.959, brachte ihm gar nichts.

🔄 Der entscheidende Stopp

43,1 s gegen 36,5 s

Wonnenberg fuhr an seiner Crew vorbei, setzte zurück, es wurde immer noch nicht getankt, und er setzte erneut zurück. „Ich habe halt leider meinen Boxenstopp komplett verkackt.“ Fast neun Sekunden über dem schnellsten Stopp des Rennens.

Danach ging ihm in der Schlussrunde der Sprit aus, und er verlor auch noch Platz zwei an Mike Zocher.

🏆 Driver of the Day

Justin Christiansen — 0,904

#15 (Pro, BMW) holt den höchsten Merit-Score der bisherigen Saison: von P25 auf P9, zwanzig Überholmanöver, vier Incident-Punkte.

Ebenfalls stark: Fritz Morawetz (P26→P16, 24 Überholmanöver) · Ricardo Still (P18→P7) · Kevin Osiewacz (P16→P11)

Klassensiege

Schleich übernimmt die AM-Führung

Elias Schleich qualifizierte sich als Fünfter, wurde Fünfter und gewann die AM-Klasse mit zwölf Sekunden Vorsprung — genug, um Benjamin Warnow, den es in Runde 1 erwischte, die Tabellenführung abzunehmen. Die GDC ging an Michael Endres vor Markus Heinzl.

🚨 Die Boxenausfahrt

Zwei Rennen an einer Stelle beendet

Die Boxenausfahrt in St. Petersburg mündet blind auf die Strecke. Als Markus Groß in den Runden 36/37 herauskam, erwischte es sowohl Lukas Zörlaut als auch Dennis Richter. Richter war sofort raus, Zörlaut brauchte 132 Sekunden Reparatur.

Richter wenige Minuten später im Stream: „Ich hab mir beide Onboards angeguckt. Beide sehen nichts. Also wirklich nichts.“

Bedingungen & Ausfälle

57,8 °C, eine Gelbphase, fünf Ausfälle

Durchgehend trocken und sonnig, die Streckentemperatur stieg von ~44 °C auf 57,8 °C. Ein Massenunfall in Runde 1 brachte die einzige Gelbphase des Rennens, drei Runden Full Course Yellow. Von 29 Startern wurden 24 als Zielankommer gewertet.

Datenansichten

Abstand zur Spitze Abstand zur Spitze St. Petersburg R10

Die Linie des Führenden ist die Achse. Die vertikale Skala wird von den Ausfällen ganz unten bestimmt, deshalb drängt sich die Spitze im oberen Band — dort sind Becker und Wonnenberg zwei Drittel des Rennens lang praktisch eine Linie. Die Kreuzung kurz nach Runde 36 ist die Boxenphase.

Renntempo Renntempo St. Petersburg R10

Verteilung der sauberen Runden, Boxen- und Outlaps entfernt. Bei 72-Sekunden-Runden passt das gewertete Feld in rund zwei Sekunden, und die beiden Führenden sind praktisch dasselbe Auto: 1:12,9 und 1:13,0 im Schnitt über 47 Runden.

Boxenstopps Boxenstopps St. Petersburg R10

Jeder Balken ist ein Boxenereignis mit seiner Standzeit. Der Pflichtstopp bündelt sich zwischen Minute 41 und Minute 49; alles vor Minute 15 ist Schaden aus Runde 1, darunter die beiden ~200-Sekunden-Reparaturen von Warnow und Marius Becker. Einfahrten in der Auslaufrunde sind ausgeschlossen.

Zeitverlust an der Box Zeitverlust gegen den schnellsten Stopp St. Petersburg R10

Verlust gegenüber dem schnellsten reinen Tankstopp des Rennens (34,4 s). Das ist die ganze Geschichte des Laufs: Wonnenberg 43,1 s, Becker 36,5 s. Nur Standzeit — ohne In- und Outlap.

Positionsveränderungen Positionsveränderungen St. Petersburg R10

Die Gelbphase in Runde 1 würfelt das gesamte Mittelfeld durch, danach passiert bis zu den Stopps fast nichts. Justin Christiansens Weg von P25 auf P9 ist die einzige Linie, die durchgehend in Bewegung bleibt.

Netto-Überholmanöver Netto-Überholmanöver St. Petersburg R10

Grün = auf der Strecke gewonnene Plätze, rot = verlorene. Die Aufholjagden dominieren; die ersten drei liegen nahe null, weil an der Spitze nichts auf der Strecke entschieden wurde.

Rundenzeit-Entwicklung Rundenzeit-Entwicklung St. Petersburg R10

Rundenzeiten der Top 10. Der flache Beginn ist die dreiründige Full Course Yellow; danach fahren die beiden Führenden wie ein Metronom nebeneinander, und der einzelne Ausschlag pro Fahrer ist sein Stopp. Reifen wechselte niemand — bei diesen Temperaturen kostet das rund zwölf Sekunden zusätzlich zum Tanken.

Zweikampf-Nähe Zweikampf-Nähe St. Petersburg R10

Runden innerhalb von 1,5 s, Top 12. Die beiden dunklen Felder sind Becker–Wonnenberg (33 Runden) und Gradwohl–Christiansen (38), dazu Zocher–Schleich mit 33 und Groß–Schleich mit 28.

Rennhighlights

Lauf 10 waren zwei Rennen: ein Patt und ein Boxenstopp. Maurice Becker holte die Pole mit drei Hundertsteln Vorsprung, verlor die Führung in der ersten Kurve an Yannick Wonnenberg und lag danach dreiunddreißig der siebenundvierzig Runden innerhalb von anderthalb Sekunden hinter dem BMW, ohne je in die Nähe eines Manövers zu kommen. Er fuhr die schnellste Rennrunde, und es änderte nichts — zwischen den Mauern von St. Petersburg gibt es für gleich schnelle Autos keinen Weg vorbei. Zuvor hatte ein Massenunfall in Runde 1 eine dreiründige Full Course Yellow ausgelöst, die mit ~200-Sekunden-Reparaturen die Rennen von Benjamin Warnow und Marius Becker beendete — und den Aufholern die Vorlage lieferte.

Entschieden wurde in der Boxengasse. Becker kam in Runde 33 herein und stand 36,5 s; Wonnenberg blieb drei Runden länger draußen, fuhr an seiner Crew vorbei, setzte zweimal zurück und stand 43,1 s. Becker führte von Runde 39 bis zur Zielflagge. Wonnenberg ging danach der Sprit aus, und er verlor in der Schlussrunde auch noch Platz zwei an Mike Zocher — womit Zocher die Meisterschaft mit zehn Punkten Vorsprung und zwei ausstehenden Läufen anführt. Die zweite Geschichte war die Boxenausfahrt: Sie mündet blind, und in den Runden 36/37 erwischte sie sowohl Lukas Zörlaut als auch Dennis Richter, als Markus Groß herauskam — Richters Rennen war beendet, Zörlaut kostete es 132 Sekunden Reparatur. Elias Schleich gewann die AM-Klasse mit zwölf Sekunden und übernahm die Klassenführung; Justin Christiansen fuhr von 25 auf 9 und holte den besten Driver-of-the-Day-Score der Saison.

Vollständiges Klassement

Pos#FahrerFahrzeugKl.RdnBeste Rd.AbstandIncPktErgebnis
149Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)PRO471:11.959 FL—035Im Ziel
226Mike ZocherBMW M4 GT3 EVOPRO471:12.275+11,699s033Im Ziel
31Yannick WonnenbergBMW M4 GT3 EVOPRO471:12.076+12,107s031Im Ziel
481Markus GroßFerrari 296 GT3PRO471:12.395+14,744s029Im Ziel
5222Elias SchleichMercedes-AMG GT3 2020AM471:12.371+26,113s227Im Ziel
608Gregor MicewskiAston Martin Vantage GT3 EVOPRO471:12.491+26,977s025Im Ziel
7117Ricardo StillMcLaren 720S GT3 EVOAM471:12.509+36,327s423Im Ziel
860Robert GradwohlFerrari 296 GT3PRO471:12.538+37,770s021Im Ziel
915Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVOPRO471:12.626+39,778s419Im Ziel
10334Dirk BoltePorsche 911 GT3 R (992)AM471:12.678+40,105s017Im Ziel
1116Kevin OsiewaczMercedes-AMG GT3 2020PRO471:12.663+41,095s215Im Ziel
1286Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVOPRO471:12.828+43,820s913Im Ziel
13146Christoph KieselFord Mustang GT3AM471:12.745+48,219s411Im Ziel
14360Robert ZellnerMcLaren 720S GT3 EVOAM471:12.601+50,041s49Im Ziel
1546Michael GessnerBMW M4 GT3 EVOPRO471:12.821+51,435s87Im Ziel
1662Fritz MorawetzFerrari 296 GT3PRO471:12.991+52,680s45Im Ziel
17581Manfred BaarFerrari 296 GT3AM471:12.797+54,271s44Im Ziel
18404Benjamin WarnowFerrari 296 GT3AM471:12.958+57,859s83Im Ziel
19198Michael EndresAston Martin Vantage GT3 EVOAM471:13.017+67,652s82Im Ziel
20777Hubert DiethardMercedes-AMG GT3 2020AM471:12.932+68,192s41Im Ziel
21151Markus HeinzlFerrari 296 GT3AM471:13.129+71,033s40Im Ziel
2293Aaron HatcherMcLaren 720S GT3 EVOPRO461:12.544+1 Runde90Im Ziel
2389Lukas ZörlautFerrari 296 GT3PRO461:12.246+1 Runde40Im Ziel
24921Andreas BastianPorsche 911 GT3 R (992)AM461:12.945+1 Runde60Im Ziel
25244Danny PlatzerFerrari 296 GT3AM421:12.955+5 Runden120DNF
2663Dennis RichterFerrari 296 GT3PRO371:12.244+10 Runden40DNF
2714Marius BeckerFord Mustang GT3PRO341:12.426+13 Runden100DNF
DSQ173Thomas KueblerMercedes-AMG GT3 2020AM221:13.082+25 Runden00DSQ
DSQ33Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)PRO81:12.774+39 Runden160DSQ

Klassement, die Pro/AM-Aufteilung, Punkte und der Driver of the Day stammen aus dem offiziellen CAS League Scoring (CLS); Startaufstellung, Abstände, Bestzeiten und Incident-Punkte aus dem iRacing Event Result (Subsession 88225929). Charts und 2D-Replay stammen aus der iCASControl-Telemetrieaufzeichnung. Drei Hinweise: dieses Log enthält keinerlei Incident-, Flaggen- oder Strafereignisse, deshalb gibt es für diese Runde weder eine „Zwischenfälle“- noch eine „Zwischenfälle auf der Strecke“-Grafik, und alle Incident-Zahlen hier sind die offiziellen iRacing-Werte; das Boxen-Diagramm zeigt Standzeit, nicht den netto verlorenen Renn-Zeitanteil; und Thomas Kuebler sowie Mike Girenz stehen in der iRacing-Zielreihenfolge, während CLS beide als DSQ führt. Die Erzählung stammt aus dem cas_sim_tv-Stream (Andreas).

CAS GT3 WCT · Saison 13 · Lauf 9

Indianapolis Motor Speedway (Road Course)

18. August 2026 · 28 Starter · ~60-Minuten-Zeitrennen (42 Runden) · bedeckt und diesig, Strecke 25,8 °C · Vollständiger Rennbericht ↗

indianapolis-r9 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das 62-minütige Rennen auf 90 Sekunden komprimiert. Die Streckenkarte ist der echte Road Course von Indianapolis (3,92 km, 14 Kurven, teilweise auf dem Oval). Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

Zahlen zum Rennen

Rennsieger

Yannick Wonnenberg

Pole, die Führung in Kurve 1 und 42 von 42 Runden an der Spitze — kein einziger Führungswechsel. Sein zweiter Sieg in Folge, und das im erst fünften Start der Saison 13.

⏱️ Siegabstand

1,730 Sekunden

Maurice Becker kam von vier auf drei Sekunden heran — und nicht weiter. Wonnenberg hielt den Abstand bewusst und nahm die letzten drei Runden komplett heraus; daher der knappe Endstand.

Pole & schnellste Runde

1:23.672 / 1:24.040

Die Top 5 im Qualifying lagen innerhalb von 0,154 s, Wonnenberg und Lukas Zörlaut zwischenzeitlich ein einziges Tausendstel auseinander. Die schnellste Rennrunde fuhr Maurice Becker in Runde 19. Eine 1:23 aus dem Qualifying erreichte im Rennen niemand.

💥 Das Rennen dahinter

Becker gegen Richter, 20 Minuten

Jede Runde dasselbe Manöver — Windschatten, außen in Kurve 1, bessere Ausgangslinie für den Ferrari. Ein Überholvorgang, ein sofortiger Konter, erst dann der Bruch. Es kostete beide weit mehr als den Führenden.

🏆 Driver of the Day

Robert Zellner

#360 (AM, McLaren) holt ihn mit 0,772: sieben Plätze gutgemacht von P27 auf P20, 16 Überholmanöver, zwei Inzidenzpunkte — und dazwischen ein Unfall, den er wieder aufholte.

Klassensiege

Warnow mit 0,334 s

Ricardo Still führte die AM-Klasse fast das ganze Rennen und warf sie mit einem späten Ausrutscher weg. Benjamin Warnow und Christoph Kiesel kämpften es bis in die Zielkurve aus. Die GDC ging an Björn Krumpschmied vor Bernhard Wlach und Markus Heinzl.

Sauberste Weste

Christoph Kiesel — null

Der einzige Fahrer im Feld mit 0 Inzidenzpunkten — und das im Kampf um den AM-Sieg. Härtestes Rennen: Kevin Homburg mit 15, einer schwarzen Flagge und 31 Runden.

Bedingungen & Ausfälle

25,8 °C, diesig, keine Gelbphase

Ein bedeckter Ingame-Morgen, der nie aufriss, und eine Strecke, die alle als ungewöhnlich rutschig beschrieben. 28 Fahrer erschienen nach einer langen Abmeldeliste; alle 28 wurden gewertet, 22 davon in der Führungsrunde — und es gab keine einzige Gelbphase.

Datenansichten

Abstand zur Spitze Abstand zur Spitze Indianapolis R9

Die Linie des Führenden ist die Achse. Das enge Bündel oben hält die ersten fünf über die ganze Stunde zusammen; das tiefe V zwischen Runde 23 und 29 ist der Pflichtstopp, der sich durchs Feld arbeitet, und die frühen Plateaus bei 60–75 s gehören Markus Groß und Alvin Frauenknecht, die beide mit Schaden früh stoppten.

Renntempo Renntempo Indianapolis R9

Verteilung der sauberen Runden, Boxen- und Auslaufrunden herausgerechnet. Bei 85 Sekunden Rundenzeit passt das gewertete Feld in rund zweieinhalb Sekunden — und die Durchschnittsrunde von Sieger und Zweitem unterschied sich über 42 Runden um vier Hundertstel.

Boxenstopps Boxenstopps Indianapolis R9

Jede Markierung ist ein Boxenereignis mit seiner Standzeit. Der Pflichtstopp bündelt sich zwischen Minute 33 und Minute 40; die frühen Ausreißer bei Minute 23–26 sind die Schadensreparaturen (Groß, Frauenknecht, Holtmann, Micewski). Manfred Baars Stopp in Runde 1, Justin Christiansens 215-Sekunden-Reparatur und Kevin Homburgs vier Besuche sind unten alle sichtbar.

Incident-Timeline Incident-Timeline Indianapolis R9

70 protokollierte Telemetrie-Ereignisse über die Stunde, nach Typ eingefärbt — 31 Kontrollverluste, 26 Abflüge und 13 Berührungen. Genau so sieht ein ungewöhnlich rutschiger Belag aus. Die drei Strafmarkierungen gehören alle Kevin Homburg: eine schwarze Flagge und zwei erzwungene Reparaturen. Die Spalte Inc in der Wertung unten ist die offizielle iRacing-Zahl, nicht diese Zählung.

Positionsverlauf Positionsverlauf Indianapolis R9

Positionsverlauf im F1-Stil. Die flache Linie ganz oben ist die komplette Geschichte der Führung. Interessant wird es darunter: Markus Groß verliert in den ersten Runden vierzehn Plätze und arbeitet sich über den frühen Stopp auf P7 zurück, während Robert Zellner und Mike Girenz stetig aus den letzten Reihen nach vorn klettern.

Netto-Überholmanöver Netto-Ueberholmanoever Indianapolis R9

Grün = selbst überholt, Rot = überholt worden. Robert Zellner führt mit netto +7 vor Marius Becker (+6), Fritz Morawetz und Mike Girenz (+5). Markus Groß machte mehr Manöver als jeder andere im Feld und steht trotzdem bei netto −4 — der Preis für den Treffer in der Anfangsphase.

Incidents auf der Strecke Incidents auf der Strecke Indianapolis R9

Alle protokollierten Zwischenfälle auf die Streckenkarte projiziert. Drei Häufungen richten den meisten Schaden an: die Infield-Schikane und die Sequenz Kurve 7–10, die Bremszone vor den letzten Kurven und die Ausfahrt vom Oval in Kurve 1 — exakt die Stellen, über die auf Sendung geklagt wurde.

Standzeit in der Box Standzeit in der Box Indianapolis R9

Standzeit beim Pflichtstopp gegen den schnellsten davon (Mike Zocher, 60,3 s). Vierundzwanzig Fahrer liegen in einem Fünf-Sekunden-Band; der einzige Ausreißer ist Gregor Micewski mit 82,6 s, was ihn fünf Plätze kostete. Das ist reine Standzeit, nicht der Netto-Strategiegewinn — die Boxengasse in Indianapolis ist lang genug, dass es mehr darauf ankommt, wann man stoppt.

Rundenzeit-Entwicklung Rundenzeit-Entwicklung Indianapolis R9

Rundenzeit der Top 10 pro Runde. Alle sind auf dem grünen, schmierigen Belag zu Beginn langsam, alle haben genau einen Ausschlag bei ihrem Stopp — und der zweite Stint ist flacher und schneller als der erste. Auf Reifen, die niemand gewechselt hat: In Indianapolis kostet ein Reifenwechsel rund zwölf Sekunden zusätzlich zum Tanken.

Zweikampf-Nähe Zweikampf-Naehe Indianapolis R9

Runden innerhalb von 1,5 s zueinander, Top 12. Das dunkle Feld sind Benjamin Warnow und Christoph Kiesel — 33 von 42 Runden Stoßstange an Stoßstange um den AM-Sieg. Dahinter: Zocher–Richter (20), Zörlaut–Marius Becker (18), Marius Becker–Frauenknecht (17) und Maurice Becker–Richter (15).

Höhepunkte

Lauf 9 sah auf dem Timing-Bildschirm nach einer Prozession aus und war alles andere als das. Yannick Wonnenberg holte die Pole aus einem Qualifying, in dem die Top 5 von 0,154 s abgedeckt waren — er und Lukas Zörlaut lagen zwischenzeitlich ein einziges Tausendstel auseinander —, führte in Kurve 1 und führte alle 42 Runden. Möglich machte das, was direkt hinter ihm passierte: Maurice Becker und Dennis Richter hängten zwanzig Minuten lang um Platz 2 aneinander, Becker Runde für Runde mit demselben Manöver außen in Kurve 1, Richter jedes Mal mit dem besseren Ausgang. Becker kam schließlich vorbei, Richter holte sich die Position sofort zurück — und als es endlich saß, hatte der Führende ein Polster, das er nie verteidigen musste.

Der eine Pflichtstopp verschob fast nichts. Nur Markus Groß, nach einem harten Treffer in der Anfangsphase schon in Runde 17 zur Reparatur in der Box, machte etwas daraus und kam von P15 zurück auf P7. Wonnenberg blieb eine Runde länger draußen als alle um ihn herum und kam mit gewonnener Zeit wieder als Führender heraus. Der eigentliche Kampf lief in der Klasse: Ricardo Still führte die AM-Wertung fast die ganze Stunde und verlor sie mit einem späten Ausrutscher samt Mauerberührung — woraufhin Benjamin Warnow und Christoph Kiesel einen Zweikampf bis in die letzte Kurve der letzten Runde austrugen: 0,334 s im Ziel, nach 33 von 42 Runden innerhalb von anderthalb Sekunden. Kiesel beendete ihn mit null Inzidenzpunkten, der einzigen sauberen Weste im Feld. Und der Pechvogel des Abends war Kevin Homburg: Stoßstange beim Start abgerissen, Dreher, eine schwarze Flagge wegen des Inzidenzlimits und nach 31 Runden Feierabend.

Vollständige Wertung

Pos#FahrerFahrzeugKl.RdnBeste Rd.AbstandIncPktErgebnis
11Yannick WonnenbergBMW M4 GT3 EVOPRO421:24.219—140Im Ziel
249Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)PRO421:24.040 FL+1,730s138Im Ziel
326Mike ZocherBMW M4 GT3 EVOPRO421:24.332+11,781s336Im Ziel
463Dennis RichterFerrari 296 GT3PRO421:24.370+12,434s434Im Ziel
589Lukas ZörlautFerrari 296 GT3PRO421:24.296+12,811s832Im Ziel
614Marius BeckerFord Mustang GT3PRO421:24.438+25,163s330Im Ziel
781Markus GroßFerrari 296 GT3PRO421:24.435+25,478s528Im Ziel
813Alvin FrauenknechtMcLaren 720S GT3 EVOPRO421:24.323+26,347s226Im Ziel
962Fritz MorawetzFerrari 296 GT3PRO421:24.719+34,656s724Im Ziel
10404Benjamin WarnowFerrari 296 GT3AM421:24.793+38,327s440Im Ziel
11146Christoph KieselFord Mustang GT3AM421:24.586+38,661s038Im Ziel
12117Ricardo StillMcLaren 720S GT3 EVOAM421:24.624+43,410s1036Im Ziel
13666Björn KrumpschmiedChevrolet Corvette Z06 GT3.RAM421:24.891+43,786s534Im Ziel
14173Thomas KueblerMercedes-AMG GT3 2020AM421:24.817+43,892s632Im Ziel
1560Robert GradwohlFerrari 296 GT3PRO421:24.687+45,150s422Im Ziel
16242Marcel HoltmannPorsche 911 GT3 R (992)AM421:24.717+49,822s1030Im Ziel
1786Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVOPRO421:24.754+50,499s920Im Ziel
1833Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)PRO421:24.774+57,872s318Im Ziel
1946Michael GessnerBMW M4 GT3 EVOPRO421:25.206+73,165s816Im Ziel
20360Robert ZellnerMcLaren 720S GT3 EVOAM421:25.261+78,721s228Im Ziel
2108Gregor MicewskiAston Martin Vantage GT3 EVOPRO421:24.977+78,904s614Im Ziel
22244Danny PlatzerFerrari 296 GT3AM421:24.983+81,477s326Im Ziel
23118Bernhard WlachPorsche 911 GT3 R (992)AM411:25.318+1 Runde524Im Ziel
24151Markus HeinzlFerrari 296 GT3AM411:25.465+1 Runde422Im Ziel
25181Djavit SegashiAcura NSX GT3 EVO 22AM411:25.635+1 Runde620Im Ziel
26581Manfred BaarFerrari 296 GT3AM401:25.184+2 Runden518Im Ziel
2715Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVOPRO371:25.514+5 Runden612DNF
2841Kevin HomburgMercedes-AMG GT3 2020PRO311:24.967+11 Runden155DNF

Wertung, die Aufteilung in Pro/AM/GDC, Punkte und der Driver of the Day stammen aus dem offiziellen Rundenergebnis von CAS League Scoring (CLS); Startaufstellung, Abstände, Bestzeiten und Incident-Punkte aus dem iRacing-Event-Ergebnis (Subsession 88055986). Die Grafiken und der 2D-Replay entstehen aus dem iRaceControl-Telemetrie-Log, die Streckenkarte ist der echte Road Course von Indianapolis. Zwei Punkte zum genauen Lesen: Die Grafiken „Incident-Timeline“ und „Incidents auf der Strecke“ zeigen protokollierte Telemetrie-Ereignisse, die durchgehend niedriger liegen als die offiziellen iRacing-Incident-Punkte — die Spalte Inc ist die offizielle Zahl; und die Boxen-Grafik zeigt reine Standzeit, nicht den Netto-Strategiegewinn. Die Erzählung stammt aus dem cas_sim_tv-Stream (Andreas).

CAS GT3 WCT · Saison 13 · Lauf 8

Circuit des 24 Heures du Mans

11. August 2026 · 33 Starter · ~60-Minuten-Zeitrennen (16 Runden) · trocken, diesig, Strecke 22,6 °C · Vollständiger Rennbericht ↗

lemans-r8 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das 66-minütige Rennen auf 90 Sekunden komprimiert. Die Streckenkarte ist der echte Circuit des 24 Heures du Mans (13,6 km, 38 Kurven). Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

Zahlen zum Rennen

Rennsieger

Yannick Wonnenberg

Pole mit der letzten Qualifikationsrunde, die Führung ab Grün und 16 von 16 Runden vorne. Kein einziger Führungswechsel — sein erster Saisonsieg, im erst vierten Rennen der Saison 13.

⏱️ Das ganze Rennen

0,639 Sekunden, 16 Runden

Dennis Richter fuhr von Runde 3 bis zur Zielflagge 0,5 s bis 1,8 s hinter Wonnenberg und versuchte kein einziges Manöver. Wonnenberg danach: eine unausgesprochene Absprache zwischen den beiden Speed-Monkeys-Autos.

Pole & schnellste Runde

3:52.590 / 3:53.686

Wonnenberg fand in seiner letzten Qualifikationsrunde einen Windschatten und holte die Pole, 0,315 s vor Mike Zocher. Im Rennen fuhr er in Runde 8 eine 3:53.686 — und Zocher antwortete mit einer 3:53.687. Eine Tausendstel auf 13,6 km.

🏆 Driver of the Day

Kevin Homburg

Die #41 (Pro, Mercedes-AMG) holt ihn mit 0,986: ganz ohne Qualifikationszeit 22 Plätze gutgemacht, von P32 auf P10, 22 Überholmanöver und ein einziger Incident-Punkt. Vor Markus Groß, Don Utz und Christian Kaschta.

💥 Runde 2

Vier Autos, drei Runden

Michael Gasser und Aaron Hatcher waren nach Runde 2 raus, Michele Grupe nach Runde 3, und Mike Zocher drehte sich von P2 auf P17. Alle vier Ausfälle waren Fahrer, die ihr Auto nach Schäden abgestellt und aufgegeben haben.

AM-Klassensieg

Ricardo Still

Klassen-Pole und Klassensieg, P11 gesamt — und er hielt Elias Schleich den kompletten ersten Stint hinter sich. Die GDC ging an Markus Heinzl (P17), vor Don Utz und Michael Endres.

Sauberste Weste

Drei Nullrunden

Der Sieger, Gregor Micewski und Elias Schleich beendeten das Rennen mit 0 Incident-Punkten. Härtestes Rennen: Marcel Holtmann mit 11.

Bedingungen & Ausfälle

22,6 °C, diesig, 29 im Ziel

Ein kühler, nebliger Morgen in der Sim — Strecke 22,6 °C, Luft 19,6 °C. 33 von 41 gemeldeten Fahrern erschienen; 29 sahen die Zielflagge, und der Single-File-Start ging ohne Blechschaden durch die Schikane.

Datenansichten

Abstand zur Spitze Gap to Leader Le Mans R8

Zwei Linien, die die ganze Stunde übereinander liegen: Richter nie weiter als 1,8 s hinter Wonnenberg, nie näher als eine halbe Sekunde. Das einzelne V bei Runde 7–8 ist der Pflichtstopp — das ganze Feld innerhalb von zwei Runden.

Renn-Pace Race Pace Le Mans R8

Verteilung der sauberen Runden, Boxen- und Outlaps entfernt. Auf 13,6 km Rundenlänge passt das komplette gewertete Feld in rund sechs Sekunden — etwa 2,5 % — weshalb die Streckenposition hier mehr zählte als die Pace.

Boxenstopps Pit Stops Le Mans R8

Jeder Balken ist ein Boxenereignis. Der dichte Block zwischen Minute 28 und 37 ist der Pflichtstopp in Runde 7–8; die vereinzelten frühen Balken sind die Reparaturen von Endres und Gasser aus Runde 2, die späten sind Zweitbesuche von Fahrern, deren Rennen ohnehin gelaufen war.

Reparaturen & Strafen Forced Repairs and Penalties Le Mans R8

Das Telemetrie-Log dieses Laufs enthält gar keinen Incident-Stream, deshalb zeigt diese Grafik nur, was tatsächlich drinsteht: zwei Reparatur-Zwangsstopps, Michael Endres in Minute 12 und Michael Gasser in Minute 22. Die Incident-Punkte in der Wertung unten stammen aus dem offiziellen iRacing-Ergebnis.

Positionsveränderungen Position Changes Le Mans R8

Positionsverlauf im F1-Stil. Die flache gelbe Linie oben ist die ganze Geschichte der Führung; die beiden langen Diagonalen von unten sind Kevin Homburg (P32 auf P10) und Markus Groß (P22 auf P8). Der senkrechte Absturz in Runde 2 ist Mike Zochers Dreher.

Netto-Überholmanöver Net Overtaking Le Mans R8

Grün = eigene Überholmanöver, Rot = kassierte. Kevin Homburg führt das Feld mit netto +21 an, vor Markus Groß und Benjamin Warnow. Michael Gassers tiefer roter Balken ist kein schlechtes Rennen — es ist das komplette Feld, das in Runde 2 an seinem stehenden McLaren vorbeifährt.

Standzeit in der Box Pit-Lane Service Time Le Mans R8

Standzeit beim Pflichtstopp im Vergleich zur schnellsten. Das eigentliche Ein-Stopp-Feld liegt in einem engen Band von 54,8–58,3 s; die Referenz sind die 51,0 s von Michael Endres, der sein Tanken auf zwei Besuche verteilt hat. Echte Zeit verloren hier nur Justin Christiansen und Thomas Herbrig. Das ist Standzeit, nicht der Netto-Strategiegewinn.

Rundenzeit-Entwicklung Lap-time Evolution Le Mans R8

Rundenzeit pro Runde der Top 10. Alle sind in Runde 2 langsam (kalte Reifen, diesiger Morgen), alle haben in Runde 9 einen Ausschlag — die Outlap nach dem Stopp — und ab Runde 11 halten die Führenden eine flache Linie bei knapp 3:54 auf Reifen, die niemand gewechselt hat.

Nähe im Zweikampf Battle Proximity Le Mans R8

Runden innerhalb von 1,5 s zu einem anderen Auto. Le Mans liefert davon weniger als ein kurzer Kurs — die langen Geraden ziehen das Feld auseinander — aber das führende Duo und das AM-Duell Still/Schleich sind klar zu erkennen.

Höhepunkte

Lauf 8 war der erste Besuch der Saison 13 auf einer Strecke, auf der ein einziger Fehler das ganze Qualifying kostet. Bei Rundenzeiten um vier Minuten und einem auf zwei 15-Minuten-Sessions aufgeteilten Qualifying blieben den meisten Fahrern zwei bis drei gezeitete Runden — und zwei der Schnellsten der Meisterschaft verloren ihre. Markus Groß, der Sieger von Hockenheim, crashte in der schnellen Runde und startete von P22; Kevin Homburg bekam gar keine Zeit gewertet und stand auf P32. Yannick Wonnenberg, zurück aus dem Urlaub, fand in der allerletzten Runde einen Windschatten und holte die Pole mit 0,315 s Vorsprung.

Entschieden wurde das Rennen in zwei Runden und danach vierzehn Runden lang nur noch verwaltet. Wonnenberg kam vom Single-File-Start sauber weg; hinter ihm nahm Runde 2 Michael Gasser und Aaron Hatcher sofort aus dem Rennen und drehte Mike Zocher von P2 auf P17, Runde 3 erwischte Michele Grupe. Von da an fuhr Dennis Richter die restliche Stunde zwischen einer halben und zwei Sekunden hinter dem Führenden, ohne ein einziges Mal anzugreifen — eine unausgesprochene Absprache, wie Wonnenberg danach einräumte. Der eine Pflichtstopp, den alle in Runde 7–8 absolvierten, änderte gar nichts. Gefahren wurde dahinter: Homburg kam vom letzten Platz auf der Strecke auf P10 und holte den Driver of the Day, Groß erholte sich auf P8, Zocher auf P7, und Ricardo Still hielt Elias Schleich den kompletten ersten Stint hinter sich und gewann von der Klassen-Pole aus die AM-Wertung. Maurice Becker wurde souverän Dritter — mit dem Auto, das vorher jeder für eine Highspeed-Strecke abgeschrieben hatte.

Vollständige Wertung

Pos#FahrerFahrzeugKl.RdnBeste Rd.AbstandIncPktErgebnis
11Yannick WonnenbergBMW M4 GT3 EVOPRO163:53.686 FL—040Im Ziel
263Dennis RichterFerrari 296 GT3PRO163:53.698+0.639s338Im Ziel
349Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)PRO163:54.081+14.489s236Im Ziel
408Gregor MicewskiAston Martin Vantage GT3 EVOPRO163:54.133+15.279s034Im Ziel
516Kevin OsiewaczMercedes-AMG GT3 2020PRO163:54.436+19.124s232Im Ziel
689Lukas ZörlautFerrari 296 GT3PRO163:54.615+21.228s130Im Ziel
726Mike ZocherBMW M4 GT3 EVOPRO163:53.687+22.098s528Im Ziel
881Markus GroßFerrari 296 GT3PRO163:54.031+25.768s326Im Ziel
986Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVOPRO163:54.745+31.921s224Im Ziel
1041Kevin HomburgMercedes-AMG GT3 2020PRO163:54.391+39.950s122Im Ziel
11117Ricardo StillMcLaren 720S GT3 EVOAM163:55.812+55.965s140Im Ziel
12777Hubert DiethardMercedes-AMG GT3 2020AM163:56.881+61.103s638Im Ziel
13173Thomas KueblerMercedes-AMG GT3 2020AM163:56.541+64.511s536Im Ziel
1460Robert GradwohlFerrari 296 GT3PRO163:57.117+66.773s420Im Ziel
1562Fritz MorawetzFerrari 296 GT3PRO163:55.424+67.411s518Im Ziel
16222Elias SchleichMercedes GT3 2020AM163:54.938+72.290s034Im Ziel
17151Markus HeinzlFerrari 296 GT3AM163:57.788+91.331s132Im Ziel
18404Benjamin WarnowFerrari 296 GT3AM163:56.565+92.091s530Im Ziel
19555Christian KaschtaBMW M4 GT3 EVOAM163:56.784+96.424s528Im Ziel
2033Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)PRO163:56.444+106.156s616Im Ziel
21242Marcel HoltmannPorsche 911 GT3 R (992)AM163:55.897+108.618s1126Im Ziel
22101Don UtzAston Martin Vantage GT3 EVOAM163:58.141+109.048s224Im Ziel
2315Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVOPRO163:56.980+123.267s114Im Ziel
24360Robert ZellnerMcLaren 720S GT3 EVOAM163:55.858+124.812s922Im Ziel
25181Djavit SegashiAcura NSX GT3 EVO 22AM163:58.021+142.767s720Im Ziel
26198Michael EndresAston Martin Vantage GT3 EVOAM163:57.304+157.976s418Im Ziel
27968Thomas HerbrigMcLaren 720S GT3 EVOAM163:59.888+192.593s816Im Ziel
28581Manfred BaarFerrari 296 GT3AM163:57.283+209.686s814Im Ziel
29666Björn KrumpschmiedChevrolet Corvette Z06 GT3.RAM153:56.177+1 lap812Im Ziel
3069Mario SevernMercedes-AMG GT3 2020PRO83:55.062+8 laps67DNF
3121Michele GrupeMcLaren 720S GT3 EVOPRO33:56.346+13 laps5—DNF
3293Aaron HatcherMcLaren 720S GT3 EVOPRO2—+14 laps5—DNF
3311Michael GasserMcLaren 720S GT3 EVOPRO2—+14 laps2—DNF

Wertung, die Aufteilung in Pro/AM/GDC, Punkte und der Driver of the Day stammen aus dem offiziellen Rundenergebnis von CAS League Scoring (CLS); Startaufstellung, Abstände, Bestzeiten und Incident-Punkte aus dem iRacing-Event-Ergebnis (Subsession 87885895). Die Grafiken und der 2D-Replay entstehen aus dem iRaceControl-Telemetrie-Log, die Streckenkarte ist das echte 24-Stunden-Layout von Le Mans. Zwei Dinge sind wichtig: Das Log dieses Laufs enthält keinen Incident-Stream — die Grafik „Reparaturen & Strafen“ ist also keine Incident-Zählung, und die Incident-Karte wurde ganz weggelassen; und die Boxen-Grafik zeigt reine Standzeit, nicht den Netto-Strategiegewinn. Die Erzählung stammt aus dem cas_sim_tv-Stream (Andreas).

CAS GT3 WCT · Saison 13 · Lauf 7

Hockenheimring Baden-Württemberg

4. August 2026 · 35 Teilnehmer · ~60-minütiges Zeitrennen (34 Runden) · trocken, Strecke 39–45 °C · Vollständiger Rennbericht ↗

hockenheim-r7 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das ~68-minütige Rennen auf 90 Sekunden verdichtet. Die Streckenkarte zeigt das reale Hockenheimer Grand-Prix-Layout (4,574 km, 16 Kurven). Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

Zahlen zum Rennen

Rennsieger

Markus Groß

Der #81 Ferrari 296 übernahm in Runde 10 die Führung, gab sie nur während des Boxenzyklus ab und gewann mit +2,95 s — sein zweiter Sieg in Saison 13.

⏱️ Das ganze Rennen

Drei Autos, fünf Sekunden

Groß, Zocher und Zörlaut kamen nach einer Stunde innerhalb von 4,74 s ins Ziel und lagen fast durchgehend innerhalb von anderthalb Sekunden — sie berührten sich, so Andreas, an fast jedem Bremspunkt.

Pole & schnellste Rennrunde

1:37.931 / 1:37.982

Mike Zocher holte die Pole mit 0,026 s vor Zörlaut, Groß wurde Dritter — die ersten drei innerhalb von sieben Hundertsteln. Groß fuhr in Runde 11 die schnellste Rennrunde, blieb aber über der Pole-Zeit.

🏆 Driver of the Day

Klaus Oberländer

#86 (Pro, BMW M4) holt ihn mit 0,750: 11 Plätze gutgemacht von P24 auf P13, 20 Überholmanöver und nur 4 Incident-Punkte — der sauberste der großen Aufholer, vor Justin Christiansen und Aaron Hatcher.

💥 Runde 1

Eine Gelbphase, viel Blech

Eine Berührung stellte Mike Girenz’ Porsche quer und erwischte ein halbes Dutzend Autos dahinter. Die Full-Course-Yellow dauerte drei Runden — die einzige des Rennens.

AM-Klassensieg

Elias Schleich

P9 gesamt und die Klassenführung, in der Boxenphase Warnow abgenommen — der erste Sieg für sein neues Team simracelab.de, vor Benjamin Warnow (P11) und Ricardo Still (P12).

Sauberste Fahrt

Robert Gradwohl

Als Einziger im 34 Autos starken Feld ohne einen Incident-Punkt, auf dem Weg zu P20 — und mit 27,8 s der schnellste echte Servicestopp des Rennens.

Bedingungen & Ausfälle

45 °C, keine Ausfälle

Die Streckentemperatur stieg über 45 °C; bei 12 Sekunden Aufschlag für einen Reifenwechsel nahm niemand neue Gummis. Trotzdem sahen alle 34 Starter die Zielflagge.

Datenansichten

Abstand zur Spitze Abstand zur Spitze Hockenheim R7

Ab Runde 5 liegen drei Linien übereinander. Das versetzte V zwischen den Runden 16 und 27 ist das Pflicht-Boxenfenster, die Stauchung des ganzen Feldes in den Runden 2–4 die Full-Course-Yellow.

Renntempo Renntempo Hockenheim R7

Verteilung der sauberen Runden, Boxen- und Gelbrunden herausgerechnet. Die Spitzengruppe staffelt sich in die niedrigen 1:39er — auf einer Strecke, die heiß genug war, die Reifen binnen zwei Runden zu garen.

Boxenstopps Boxenstopps Hockenheim R7

Jeder orange Balken ist ein Boxenereignis. Die Pflichtstopps ziehen sich von Minute 31 bis Minute 47, weil die drei Gelbrunden allen Sprit gespart haben; die einzelnen Balken um Minute 5 sind Reparaturen aus Runde 1, und Mario Severns 66 s sind die Strafe für die geschlossene Boxengasse.

Incident-Timeline Incident-Timeline Hockenheim R7

103 protokollierte Telemetrie-Ereignisse nach Fahrer und Rennzeit — 84 Abflüge, 15 Kollisionen, 4 Dreher. Die dichte Spalte ganz links ist die Kettenreaktion der ersten Runde. Die Incident-Punkte in der Tabelle sind die offiziellen iRacing-Werte und liegen höher.

Positionsverlauf Positionsverlauf Hockenheim R7

Positionsverlauf im F1-Stil. Die flachen ersten drei erzählen das Rennen; die lange Diagonale von unten gehört Maurice Becker, vom letzten Platz in Runde 1 auf P10.

Netto-Überholmanöver Netto-Ueberholmanoever Hockenheim R7

Grün = eigene Überholmanöver, rot = kassierte. Aaron Hatcher führt das Feld mit +18 netto an. Becker überholte genauso oft (35), wurde beim Rückfall in Runde 1 aber 39-mal überholt — deshalb steht sein Balken im Minus.

Incidents auf der Strecke Incidents auf der Strecke Hockenheim R7

Alle protokollierten Incidents auf die Streckenkarte projiziert. Die beiden Brennpunkte liegen genau dort, wo Andreas sie vorhergesagt hatte: am Ausgang der Nordkurve und in der Spitzkehre am Ende der Parabolika.

Standzeit in der Box Standzeit in der Box Hockenheim R7

Standzeit beim Pflichtstopp im Vergleich zum schnellsten davon (Gradwohl, 27,8 s). Die gesamte Spitzengruppe liegt innerhalb von drei Sekunden — deshalb wechselte in der Boxenphase nichts. Gezeigt wird Servicezeit, nicht der netto strategische Gewinn.

Rundenzeit-Entwicklung Rundenzeit-Entwicklung Hockenheim R7

Rundenzeit der Top 10 über alle 34 Runden. Das Plateau in den Runden 2–4 ist die Gelbphase; danach halten die Führenden eine bemerkenswert flache Linie — auf Reifen, die ohnehin niemand wechseln wollte.

Zweikampf-Nähe Zweikampf-Naehe Hockenheim R7

Runden innerhalb von 1,5 s zu einem anderen Auto. Hockenheim lieferte davon deutlich mehr als erwartet — das führende Trio trennte sich nie, und das Mittelfeld fuhr die volle Stunde in Pulks.

Rennhighlights

Lauf 7 lieferte den engsten Kampf an der Spitze der ganzen Saison 13 — ausgerechnet auf einer Strecke, die der eigene Kommentator offen nicht mag. Mike Zocher holte die Pole mit 0,026 s und fuhr den Start des Abends: nach einer Runde 1,5 Sekunden Vorsprung. Hinter ihm faltete sich die erste Runde jedoch zusammen: Eine Berührung drehte Mike Girenz’ Porsche quer über die Strecke, ein halbes Dutzend Autos wurde erwischt, und die einzige Full-Course-Yellow des Rennens dauerte drei Runden. Sie kostete Maurice Becker alles — der Sechste der Startaufstellung fiel ans Feldende — und produzierte die kurioseste Strafe der Saison, als Mario Severn in Runde 2 in die geschlossene Boxengasse abbog, dort 66 Sekunden stand und danach das komplette Feld vorbeilassen musste.

Markus Groß übernahm in Runde 10 die Führung und fuhr in Runde 11 die schnellste Rennrunde, absetzen konnte er sich nie: Zocher und Lukas Zörlaut blieben die nächsten fünfzehn Runden innerhalb von anderthalb Sekunden, und die Boxenphase — 28,8 s für Groß und Zörlaut, 29,8 s für Zocher — änderte gar nichts. Im Ziel trennten sie 2,95 s und 4,74 s. Elias Schleich holte als Neunter den AM-Sieg für sein neues Team simracelab.de, Björn Krumpschmied gewann die Gentleman-Driver-Klasse, und Klaus Oberländer — von P24 auf P13 bei vier Incident-Punkten — wurde Driver of the Day. Die zweite Aufholjagd gehörte Maurice Becker, in Runde 1 ans Feldende gespült und mit 35 Überholmanövern zurück auf P10. Bemerkenswert für ein so ruppiges Rennen: Alle 34 Starter waren im Ziel noch unterwegs.

Vollständiges Klassement

Pos#FahrerFahrzeugKl.Rd.Beste Rd.AbstandIncPktErgebnis
181Markus GroßFerrari 296 GT3PRO341:37.982 FL—1235Im Ziel
226Mike ZocherBMW M4 GT3 EVOPRO341:38.002+2.953s633Im Ziel
389Lukas ZörlautFerrari 296 GT3PRO341:38.127+4.744s331Im Ziel
411Michael GasserMcLaren 720S GT3 EVOPRO341:38.127+10.543s629Im Ziel
521Michele GrupeMcLaren 720S GT3 EVOPRO341:38.081+13.880s827Im Ziel
663Dennis RichterFerrari 296 GT3PRO341:38.234+15.223s425Im Ziel
716Kevin OsiewaczMercedes-AMG GT3 2020PRO341:38.193+17.022s723Im Ziel
841Kevin HomburgMercedes-AMG GT3 2020PRO341:38.308+20.450s1021Im Ziel
9222Elias SchleichMercedes-AMG GT3 2020AM341:38.126+24.864s519Im Ziel
1049Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)PRO341:38.069+27.424s1217Im Ziel
11404Benjamin WarnowFerrari 296 GT3AM341:38.598+31.750s1115Im Ziel
12117Ricardo StillMcLaren 720S GT3 EVOAM341:38.378+32.313s1213Im Ziel
1386Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVOPRO341:38.694+32.595s411Im Ziel
1461Florian RoesslerFord Mustang GT3PRO341:38.622+34.639s49Im Ziel
1515Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVOPRO341:38.590+36.891s67Im Ziel
1693Aaron HatcherMcLaren 720S GT3 EVOPRO341:38.693+42.590s125Im Ziel
17581Manfred BaarFerrari 296 GT3AM341:38.924+54.139s74Im Ziel
1869Mario SevernMercedes-AMG GT3 2020PRO341:38.466+54.389s143Im Ziel
19173Thomas KueblerMercedes-AMG GT3 2020AM341:39.025+55.423s82Im Ziel
2060Robert GradwohlFerrari 296 GT3PRO341:38.625+57.134s01Im Ziel
2113Alvin FrauenknechtMcLaren 720S GT3 EVOPRO341:38.476+58.102s16—Im Ziel
2246Michael GessnerBMW M4 GT3 EVOPRO341:38.899+60.233s10—Im Ziel
23334Dirk BoltePorsche 911 GT3 R (992)AM341:39.064+61.275s9—Im Ziel
2462Fritz MorawetzFerrari 296 GT3PRO341:38.832+61.513s6—Im Ziel
25360Robert ZellnerMcLaren 720S GT3 EVOAM341:39.000+68.293s14—Im Ziel
26666Björn KrumpschmiedChevrolet Corvette Z06 GT3.RAM341:39.043+72.648s10—Im Ziel
27101Don UtzAston Martin Vantage GT3 EVOAM341:39.630+72.860s14—Im Ziel
28198Michael EndresAston Martin Vantage GT3 EVOAM341:38.745+73.147s6—Im Ziel
29118Bernhard WlachPorsche 911 GT3 R (992)AM341:39.441+90.967s11—Im Ziel
30242Marcel HoltmannPorsche 911 GT3 R (992)AM341:39.193+92.106s14—Im Ziel
31151Markus HeinzlFerrari 296 GT3AM331:39.037+1 Rd.10—Im Ziel
32146Christoph KieselFord Mustang GT3AM331:38.686+1 Rd.19—Im Ziel
33181Djavit SegashiAcura NSX GT3 EVO 22AM331:40.228+1 Rd.12—Im Ziel
3433Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)PRO301:38.577+4 Rd.16—Im Ziel
DSQ98Andre RajkovicAston Martin Vantage GT3 EVOPRO0——0—DSQ

Klassement, Pro/AM-Einteilung, Teams, Punkte und der Driver of the Day stammen aus dem offiziellen Rundenergebnis von CAS League Scoring (CLS); Startaufstellung, Abstände, Bestzeiten und Incident-Punkte aus dem iRacing-Event-Result (Subsession 87711924). Die Charts und das 2D-Replay entstehen aus dem iRaceControl-Telemetrie-Log, die Streckenkarte ist das reale Hockenheimer Grand-Prix-Layout. Zwei Punkte zum genauen Lesen: Die Incident-Timeline zählt protokollierte Telemetrie-Ereignisse (103 Stück) — das ist eine andere und niedrigere Zählung als die offiziellen Incident-Punkte in der Tabelle; und der Boxen-Chart zeigt die Standzeit, nicht den netto strategischen Gewinn. Die Erzählung stammt aus der cas_sim_tv-Übertragung (Andreas, mit Co-Kommentator Max Coldron).

CAS GT3 WCT · Saison 13 · Lauf 6

Adelaide Street Circuit

28. Juli 2026 · 32 Teilnehmer · ~60-minütiges Zeitrennen (46 Runden) · trocken, ~33 °C Strecke · Vollständiger Rennbericht ↗

adelaide-r6 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das ~60-minütige Rennen auf 90 Sekunden verdichtet. Die Streckenkarte zeigt das reale Adelaide-Parklands-Layout. Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

Zahlen zum Rennen

Rennsieger

Mario Severn

Der #69 Mercedes-AMG übernahm in Runde 35 die Führung und gewann mit +4,81 s — sein erster Saisonsieg, und nach eigener Aussage einer, der ihm geschenkt wurde.

💥 Rennentscheidung

34 Runden, dann zwei Fehler

Polesetzer Maurice Becker führte die Runden 1–34 mit rund 47 s Polster und verlor alles durch einen Fehler in Runde 33 und einen schwereren in Runde 35. Er wurde Fünfter.

Schnellste Rennrunde

Maurice Becker

1:16.902 — der Polesetzer (1:16.759) war auch im Rennen der Schnellste. Der einzige Spitzenwert, den er nicht mitnahm, war der Sieg.

🏆 Driver of the Day

Björn Krumpschmied

#666 (AM, Corvette) ist die Merit-Wahl mit 0,924: 12 Plätze gutgemacht von P30, 13 von einem Tief auf P31 zurückgeholt, 25 Überholmanöver und null Incidents.

⏱️ Knappstes Ziel

P4 um 0,105 s

Christian Hartl hielt den aufholenden Becker nach fast einer Stunde um gut ein Zehntel hinter sich — +14,509 s zu +14,614 s.

AM-Klassensieg

Benjamin Warnow

Gesamt-P6 zum Klassensieg vor Christoph Kiesel (P7) und Hubert Diethard (P9) — das komplette AM-Podium blieb ohne Incident.

Härtestes Rennen

Kevin Osiewacz

Von P31 bis auf rund P13 mit der besten Überholbilanz des Feldes, dann in Runde 37 die Mauer — und mit 14 die meisten Incidentpunkte des Abends.

Bedingungen

Trocken, Mauern nah

~33 °C Strecke / ~19 °C Luft, leicht bewölkt. 46 Runden in ~60 Minuten, ein Pflichtstopp, keine Full-Course-Yellows und nur ein Führungswechsel.

Datenansichten

Abstand zur Spitze Abstand zur Spitze Adelaide R6

Maurice Beckers flache Linie ganz oben sind 34 Runden Kontrolle — dann die beiden Ausschläge um Runde 33 und 35, in denen die Führung verpuffte. Das gemeinsame V um Runde 27 ist das Pflichtboxenfenster.

Renntempo Renntempo Adelaide R6

Verteilung der sauberen Runden. Die Top Fünf stapeln sich in den hohen 1:17ern / niedrigen 1:18ern — auf einem von Mauern gesäumten Stadtkurs zählte Konstanz mehr als Einzelrundentempo.

Boxenstopps Boxenstopps Adelaide R6

Jeder orange Balken ist ein Boxenereignis. Der Pflichtstopp liegt eng zwischen Runde 26 und 29; der lange Schweif in der Zeile von Thomas Kuebler ist ein in einer Boxengassen-Schleife feststeckendes Auto, keine Strategie.

Strafen & schwarze Flaggen Strafen & schwarze Flaggen Adelaide R6

Dieses Log enthält keine einzelnen Incident-Ereignisse, daher zeigt die Zeitleiste nur Strafen und Zwangsreparaturen — Mike Zochers schwarze Flagge 51 Sekunden nach Grün ist die Markierung ganz links. Die Incidentpunkte in der Tabelle stammen stattdessen aus dem offiziellen iRacing-Ergebnis.

Positionsverlauf Positionsverlauf Adelaide R6

Positionsverlauf im F1-Stil. Beckers Linie läuft bis Runde 34 ganz oben und fällt dann ab; die steigenden Linien gehören Kevin Osiewacz, Florian Eigner und den AM-Aufholjagden.

Netto-Überholbilanz Netto-Überholbilanz Adelaide R6

Grün = eigene Überholmanöver, Rot = kassierte. Kevin Osiewacz führt das Feld mit +23 netto von P31 aus an; Klaus Oberländers −19 ist einem Zwei-Runden-Abend geschuldet, nicht fehlendem Tempo.

Standzeit in der Box Standzeit in der Box Adelaide R6

Standzeit in der Box im Vergleich zum schnellsten Stopp. Genau lesen: Gemessen am Gesamt-Rundenzeitverlust lagen die Spitzenfahrer deutlich enger beieinander (Severn +35 s, Zörlaut +34 s, Becker +31 s) — die Grafik zeigt also Servicezeit, keinen strategischen Nettogewinn.

Rundenzeit-Entwicklung Rundenzeit-Entwicklung Adelaide R6

Rundenzeiten der Top 10 über 46 Runden. Die Zwei-Stint-Form um das Boxenfenster ist klar erkennbar, ebenso Beckers zwei Ausschläge im letzten Drittel.

Nähe im Zweikampf Nähe im Zweikampf Adelaide R6

Runden innerhalb von 1,5 s zu einem anderen Auto. Auf einem Kurs fast ohne Überholstellen fuhren die Mittelfeld-Züge fast die ganze Stunde Stoßstange an Stoßstange.

Rennhighlights

Saison 13 erreichte ihre Halbzeit auf der engsten Strecke des Jahres, und 34 von 46 Runden lang sah es nach einem Spaziergang aus. Maurice Becker holte die Pole um 0,14 s, führte von der Flagge weg, fuhr die schnellste Runde und baute rund 47 Sekunden Vorsprung auf — so viel, dass der Pflichtstopp in Runde 29 kaum ins Gewicht fiel. Dann holte Adelaide ihn sich: ein Vier-Sekunden-Fehler in Runde 33, ein deutlich größerer in Runde 35, der eine weitere Boxenfahrt und rund 25 Sekunden kostete — und das Rennen war weg. Mario Severn erbte in Runde 35 die Führung — der einzige Führungswechsel des Rennens — und brachte den Mercedes mit +4,81 s vor Lukas Zörlaut ins Ziel, dahinter Justin Christiansen als starker Dritter von P6.

Die zweite Schlagzeile fiel 51 Sekunden nach Grün, als P2-Qualifikant Mike Zocher eine schwarze Flagge sah, die sich in der Übertragung niemand erklären konnte; er saß sie in Runde 2 ab, verlor 19 Plätze und wurde eine Runde zurück 14. Benjamin Warnow holte den AM-Klassensieg auf P6 vor Christoph Kiesel und Hubert Diethard, alle drei ohne einen einzigen Incident, während Björn Krumpschmied mit einer sauberen Aufholjagd um 12 Plätze Driver of the Day wurde. Beckers Trost war ein Kampf um P4, den er um 0,105 s verlor — das knappste Ziel des Abends und ein passender Schluss für ein Rennen, das ausschließlich von Mauern und Fehlern entschieden wurde, nicht von Strategie.

Vollständiges Klassement

Pos#FahrerFahrzeugKl.Rd.Beste Rd.AbstandIncPktErgebnis
169Mario SevernMercedes-AMG GT3 2020PRO461:17.409—035Im Ziel
289Lukas ZörlautFerrari 296 GT3PRO461:17.320+4,809s433Im Ziel
315Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVOPRO461:17.419+12,358s031Im Ziel
483Christian HartlBMW M4 GT3 EVOPRO461:17.757+14,509s029Im Ziel
549Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)PRO461:16.902 FL+14,614s227Im Ziel
6404Benjamin WarnowFerrari 296 GT3AM461:17.666+27,771s025Im Ziel
7146Christoph KieselFord Mustang GT3AM461:17.742+33,441s023Im Ziel
881Markus GroßFerrari 296 GT3PRO461:17.375+33,694s1021Im Ziel
9777Hubert DiethardMercedes-AMG GT3 2020AM461:18.032+49,189s019Im Ziel
1046Michael GessnerBMW M4 GT3 EVOPRO461:17.803+55,126s417Im Ziel
1163Dennis RichterFerrari 296 GT3PRO461:18.050+58,783s415Im Ziel
12334Dirk BoltePorsche 911 GT3 R (992)AM461:18.058+71,876s013Im Ziel
13151Markus HeinzlFerrari 296 GT3AM461:18.371+74,268s111Im Ziel
1426Mike ZocherBMW M4 GT3 EVOPRO451:17.127+1 Runde89Im Ziel
15222Elias SchleichMercedes-AMG GT3 2020AM451:17.845+1 Runde107Im Ziel
1662Fritz MorawetzFerrari 296 GT3PRO451:18.224+1 Runde85Im Ziel
17666Björn KrumpschmiedChevrolet Corvette Z06 GT3.RAM451:18.059+1 Runde04Im Ziel
18117Ricardo StillMcLaren 720S GT3 EVOAM451:17.750+1 Runde103Im Ziel
19581Manfred BaarFerrari 296 GT3AM451:18.190+1 Runde102Im Ziel
20242Marcel HoltmannPorsche 911 GT3 R (992)AM451:18.042+1 Runde121Im Ziel
21181Djavit SegashiAcura NSX GT3 EVO 22AM451:17.914+1 Runde9—Im Ziel
2208Gregor MicewskiAston Martin Vantage GT3 EVOPRO451:18.322+1 Runde2—Im Ziel
23101Don UtzAston Martin Vantage GT3 EVOAM451:18.546+1 Runde0—Im Ziel
2460Robert GradwohlFerrari 296 GT3PRO451:17.611+1 Runde8—Im Ziel
25173Thomas KueblerMercedes-AMG GT3 2020AM311:17.926+15 Runden8—Im Ziel
2686Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVOPRO2—+44 Runden6—Im Ziel
DNF16Kevin OsiewaczMercedes-AMG GT3 2020PRO371:17.321+9 Runden14—DNF
DSQ7Florian EignerPorsche 911 GT3 R (992)PRO461:17.998—10—DSQ
DSQ198Michael EndresAston Martin Vantage GT3 EVOAM201:18.118—7—DSQ
DSQ555Christian KaschtaBMW M4 GT3 EVOAM111:17.976—4—DSQ
DSQ98Andre RajkovicAston Martin Vantage GT3 EVOPRO0——4—DSQ
DNS64Tim EilzerPorsche 911 GT3 R (992)PRO0——0—Nicht gestartet

Klassement, Pro/AM-Einteilung, Punkte und Startaufstellung stammen aus dem offiziellen CAS League Scoring (CLS)-Rundenergebnis; Abstände, Bestzeiten und Incidentpunkte aus dem iRacing-Rennergebnis (Subsession 87540949). Die Diagramme und das 2D-Replay entstehen aus dem iRaceControl-Telemetrie-Log, die Adelaide-Karte zeigt das reale Adelaide-Parklands-Layout (3,219 km, 14 Kurven). Zwei Einschränkungen: Dieses Log enthält keine einzelnen Incident-Ereignisse, daher zeigt die Zeitleiste nur Strafen und Zwangsreparaturen — die Incidentpunkte in der Tabelle sind die offiziellen iRacing-Werte — und die Boxengrafik zählt jedes Boxenereignis, weshalb ein havariertes Auto dutzende zeigt. Die Erzählung stammt aus der cas_sim_tv-Übertragung (Andreas).

CAS GT3 WCT · Season 13 · Round 5

Virginia International Raceway

21. Juli 2026 · 41 Teilnehmer · ~65-minütiges Zeitrennen (35 Runden) · trocken, ~29°C Strecke · Vollständiger Rennbericht ↗

virginia-r5 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das ~65-minütige Rennen auf 90 Sekunden verdichtet. Die Streckenkarte zeigt das reale Virginia-Full-Course-Layout. Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

By the Numbers

Rennsieger

Yannick Wonnenberg

Von der Pole führte der #1 BMW M4 jede Runde, musste aber kämpfen — Sieg mit nur +1,79 s, sein zweiter in Folge.

⏱️ Knappstes Ziel

Zwei BMW, 1,79 s

Mike Zocher klebte 35 Runden an Wonnenberg — der knappste Sieg der Saison, und genug, um Zocher an die Spitze der Meisterschaft zu bringen.

Schnellste Runde

Yannick Wonnenberg

1:43.885 — der Sieger fuhr auch die schnellste Runde, dazu Pole und Sieg: ein Dreifach-Schlag bei den Kopfzahlen.

🏆 Driver of the Day

Hubert Diethard

#777 (AM) ist die offizielle CLS-Wahl: 8 Plätze gut (P29→P21), 13 zurückerobert von P34, mit 21 Überholmanövern — die meisten im Feld.

Sauberste Fahrt

Yannick Wonnenberg

Pole, Sieg, schnellste Runde und ein Rennen ohne einen Incident — ein fehlerfreier Nachmittag an der Spitze.

Härtestes Rennen

Marcel Holtmann

#242 sammelte die höchste Incidentzahl des Feldes — 16 — auf dem Weg zu P32. Christoph Kiesel (15) und Justin Christiansen (12) folgten.

Bedingungen

Trocken & bewölkt

~29 °C Strecke / ~23 °C Luft. 35 Runden in ~65 Minuten, ein Pflichtstopp, keine Full-Course-Yellows.

Data Views

Gap to Leader Gap to Leader Virginia R5

Wonnenberg and Zocher run as one line at the top — barely two seconds apart the whole race; the mid-race V is the shared pit window.

Race Pace Race Pace Virginia R5

Clean-lap distribution. The two BMWs stack into the low 1:43s, sharing almost the same median pace.

Pit Stops Pit Stops Virginia R5

Each orange bar = one completed stop. A single mandatory stop for everyone, clustered across laps 18–21.

Incident Timeline Incident Timeline Virginia R5

Every logged telemetry incident by race-time — a scrappy opening phase and a scattering through the pit window.

Position Changes Position Changes Virginia R5

F1-style position track. Marius Becker’s slide from the front row and the AM recovery charges are the standout lines.

Net Overtaking Net Overtaking Virginia R5

Green = passes made, red = passes lost. The Driver-of-the-Day contenders light up green; Hubert Diethard’s 21 passes lead the field.

Incidents on Track Incidents on Track Virginia R5

Where incidents happened, projected onto the real Virginia Full Course layout — the Climbing Esses and Oak Tree see the most.

Pit Loss Pit Loss Virginia R5

Time lost versus the fastest fuel-only stop. Drivers who took extra service or served penalties show the biggest losses.

Lap-time Evolution Lap-time Evolution Virginia R5

Top-10 lap-time per lap across the 35-lap race, with the two-stint shape around the mandatory stop.

Battle Proximity Battle Proximity Virginia R5

Laps spent within 1.5 s of another car — the leaders and the tight midfield trains both light up.

Race Highlights

Saison 13 kehrte für Lauf 5 in Virginia International Raceway in die USA zurück — und es wurde ein Duell zweier BMW. Yannick Wonnenberg verwandelte die Pole in die Führung und gab sie nie ab, doch Mike Zocher jagte ihn 35 Runden lang und lag am Ende nur 1,79 s zurück — das knappste Ziel der Saison. Wonnenberg komplettierte das Set mit der schnellsten Runde und einer Incident-freien Bilanz; Zochers zweiter Platz trug ihn an die Spitze der Meisterschaft.

Michael Gasser fuhr das herausragende Frontmann-Rennen und kletterte von P8 auf P3, während Startreihen-Mann Marius Becker auf P19 abrutschte. Im Feld holte Hubert Diethard mit 21 Überholmanövern und einer Aufholjagd von P29 auf P21 den Driver of the Day. Fünf Autos wurden disqualifiziert und eines fiel aus, doch der Kampf an der Spitze blieb bis zuletzt sauber.

Full Classification

Pos#DriverCarClsLapsBest LapGapIncPtsResult
11Yannick WonnenbergBMW M4 GT3 EVOPRO351:43.885 FL—035Finished
226Mike ZocherBMW M4 GT3 EVOPRO351:43.987+1.785s333Finished
311Michael GasserMcLaren 720S GT3 EVOPRO351:44.369+16.562s131Finished
449Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)PRO351:44.242+22.175s629Finished
581Markus GroßFerrari 296 GT3PRO351:44.282+24.427s327Finished
689Lukas ZörlautFerrari 296 GT3PRO351:44.294+30.325s225Finished
721Michele GrupeMcLaren 720S GT3 EVOPRO351:44.581+33.780s323Finished
816Kevin OsiewaczMercedes-AMG GT3 2020PRO351:44.695+34.575s321Finished
961Florian RoesslerFord Mustang GT3PRO351:44.446+35.871s219Finished
1063Dennis RichterFerrari 296 GT3PRO351:44.430+37.150s317Finished
11222Elias SchleichMercedes-AMG GT3 2020AM351:44.548+39.262s215Finished
1260Robert GradwohlFerrari 296 GT3PRO351:44.566+40.058s513Finished
1308Gregor MicewskiAston Martin Vantage GT3 EVOPRO351:44.707+40.442s211Finished
1498Andre RajkovicAston Martin Vantage GT3 EVOPRO351:44.891+52.398s99Finished
1546Michael GessnerBMW M4 GT3 EVOPRO351:44.754+53.360s117Finished
1633Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)PRO351:44.884+57.839s15Finished
17117Ricardo StillMcLaren 720S GT3 EVOAM351:44.866+60.236s74Finished
18581Manfred BaarFerrari 296 GT3AM351:45.091+66.282s53Finished
1914Marius BeckerFord Mustang GT3PRO351:44.524+70.228s42Finished
20173Thomas KueblerMercedes-AMG GT3 2020AM351:45.071+70.229s21Finished
21777Hubert DiethardMercedes-AMG GT3 2020AM351:45.427+85.385s8—Finished
2215Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVOPRO351:45.725+89.753s12—Finished
2386Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVOPRO351:44.738+91.590s5—Finished
24151Markus HeinzlFerrari 296 GT3AM351:45.852+103.611s4—Finished
25360Robert ZellnerMcLaren 720S GT3 EVOAM351:45.763+114.055s6—Finished
26555Christian KaschtaBMW M4 GT3 EVOAM341:45.782+1 lap3—Finished
27666Björn KrumpschmiedChevrolet Corvette Z06 GT3.RAM341:45.911+1 lap2—Finished
28198Michael EndresAston Martin Vantage GT3 EVOAM341:45.162+1 lap10—Finished
29404Benjamin WarnowFerrari 296 GT3AM341:44.883+1 lap10—Finished
30118Bernhard WlachPorsche 911 GT3 R (992)AM341:46.370+1 lap1—Finished
31101Don UtzAston Martin Vantage GT3 EVOAM341:46.081+1 lap3—Finished
32242Marcel HoltmannPorsche 911 GT3 R (992)AM341:45.253+1 lap16—Finished
33146Christoph KieselFord Mustang GT3AM341:44.989+1 lap15—Finished
34334Dirk BoltePorsche 911 GT3 R (992)AM341:45.791+1 lap10—Finished
35967Ralph MielkePorsche 911 GT3 R (992)AM341:46.837+1 lap3—Finished
DNF181Djavit SegashiAcura NSX GT3 EVO 22AM211:46.319—7—DNF
DSQ93Aaron HatcherMcLaren 720S GT3 EVOPRO91:46.250—6—DSQ
DSQ166Tobias StrebeBMW M4 GT3 EVOAM51:46.340—9—DSQ
DSQ921Andreas BastianPorsche 911 GT3 R (992)AM41:47.170—8—DSQ
DSQ69Mario SevernMercedes-AMG GT3 2020PRO0——0—DSQ
DSQ309Markus Schmidt-BalzerFord Mustang GT3AM0——0—DSQ

Klassement, Pro/AM-Einteilung, Punkte und Driver of the Day stammen aus dem offiziellen CAS League Scoring (CLS)-Rundenergebnis. Startaufstellung, Abstände, Bestzeiten und Incidentpunkte aus dem iRacing-Rennergebnis (Subsession 87368868); die Diagramme und das 2D-Replay aus dem iRaceControl-Telemetrie-Log. Die Virginia-Karte in Replay und Incident-Grafik zeigt das reale Full-Course-Layout (2022). Die Erzählung stammt aus der cas_sim_tv-Übertragung (Andreas mit Co-Moderator Max).

CAS GT3 WCT · Saison 13 · Lauf 4

Circuit de Spa-Francorchamps

14. Juli 2026 · 44 Teilnehmer · ~60-minütiges Zeitrennen (26 Runden) · trocken, warm (~32°C Strecke) · Vollständiger Rennbericht ↗

spa-r4 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das ~60-minütige Rennen auf 90 Sekunden verdichtet. Die Streckenkarte zeigt das reale Spa-Francorchamps-Layout. Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

In Zahlen

Rennsieger

Yannick Wonnenberg

Der amtierende Saison-12-Champion kehrte zurück und führte jede Runde von P4, gewann mit +3,07 s im #1-BMW-M4 mit einem kontrollierten Ein-Stopp.

🏁 Erstrunden-Drama

Erste Reihe raus

Polesetzer Alvin Frauenknecht und der von P2 gestartete Dennis Richter schieden schon nach einer Runde in La Source aus — zusammen mit Mike Girenz.

Schnellste Runde

Michele Grupe

2:17.067 — der Zweitplatzierte fuhr die schnellste Runde auf der Jagd nach dem Führenden, kam aber nie in Schlagdistanz.

🏆 Driver of the Day

Dirk Bolte

#334 (Porsche 911 GT3 R) von Startplatz P42 auf P28 — +14 Plätze und 20 Überholmanöver, die größte Aufholjagd des Abends (aus der Telemetrie).

Sauberste Fahrt

Christian Kaschta

#555 (BMW M4) fuhr die volle Distanz mit einer makellosen Null-Incident-Bilanz auf P27 — die einzige saubere Rennkarte im Feld.

Härtestes Rennen

Marcel Holtmann

#242 (Porsche) sammelte die höchste Incidentzahl des Feldes — 19 — dazu eine späte Strafe, auf dem Weg zu P36. Ricardo Still folgte mit 15.

Bedingungen

Trocken & warm

Diesiger Sonnenschein, ~32 °C Strecke / ~26 °C Luft. 26 Runden, ein Pflichtstopp, zwei Gelbphasen in Runde 1 und eine weitere im Boxenfenster.

Ausfälle

⚠️ 1 DNS, 7 DNF

8 von 44 sahen die Zielflagge nicht — das meiste aus der Erstrunden-Rangelei in La Source, die die beiden schnellsten Qualifikanten aus dem Rennen nahm.

Datenansichten

Abstand zur Spitze Abstand zur Spitze Spa R4

Wonnenberg setzt sich früh ab und hält konstant ~3 s Polster; nur Grupes Linie bleibt das ganze Rennen dran.

Renn-Pace Renn-Pace Spa R4

Verteilung der sauberen Runden. Die Spitzengruppe stapelt sich in den niedrigen 2:17ern — Sieger und Zweiter teilen fast denselben Median.

Boxenstopps Boxenstopps Spa R4

Jeder orange Balken = ein Stopp. Ein einziger Pflichtstopp für alle; die Frontleute kamen ohne Positionsverlust durch.

Incident-Timeline Incident-Timeline Spa R4

Jeder geloggte Telemetrie-Incident nach Rennzeit — die dichte Spitze ganz am Anfang ist die Erstrunden-Kollision in La Source.

Positionsverlauf Positionsverlauf Spa R4

Positionsverlauf im F1-Stil. Das Erstrunden-Chaos ist dramatisch; Dirk Boltes Aufstieg P42→P28 ist der auffälligste Mover.

Netto-Überholmanöver Netto-Ueberholmanoever Spa R4

Grün = gewonnene, Rot = verlorene Positionen. Dirk Boltes 20 Überholmanöver — die meisten im Feld — brachten Driver of the Day.

Incidents auf der Strecke Incidents auf der Strecke Spa R4

Wo Incidents passierten, projiziert auf das reale Spa-Layout — geballt in La Source und der Bus-Stop-Schikane.

Boxenverlust Boxenverlust Spa R4

Zeitverlust gegenüber dem schnellsten reinen Tankstopp. Wer Extra-Service nahm oder Strafen absaß, zeigt die größten Verluste.

Rundenzeit-Entwicklung Rundenzeit-Entwicklung Spa R4

Top-10-Rundenzeit pro Runde über die 26 Runden, mit der Zwei-Stint-Form rund um den Pflichtstopp.

Nähe im Duell Naehe im Duell Spa R4

Runden innerhalb von 1,5 s zu einem anderen Auto — die engen Mittelfeld-Fights leuchten weit stärker als die kontrollierte Spitze.

Rennhighlights

Saison 13 wechselte für Lauf 4 nach Europa an die Ardennen — und das Rennen wurde in der ersten Kurve entschieden. Der AM-Fahrer Alvin Frauenknecht hatte eine Überraschungs-Pole geholt, doch er und der von P2 gestartete Dennis Richter schieden in der Auftaktrunde in La Source aus, Mike Girenz wurde mitgerissen — drei Autos nach einer Runde raus. Das ließ Yannick Wonnenberg, den zurückgekehrten Saison-12-Champion, in eine Führung, die er nie mehr hergab, und er gewann kontrolliert mit 3,07 s.

Michele Grupe jagte hart und holte die schnellste Runde auf dem Weg zu P2, Maurice Becker komplettierte das Podium. Dahinter würfelte die Ein-Stopp-Strategie das Mittelfeld neu, wo Dirk Bolte mit 20 Überholmanövern von P42 auf P28 stürmte und Driver of the Day wurde. Acht Autos fielen aus, doch der Champion an der Spitze leistete sich keinen Fehler.

Vollständiges Klassement

Pos#FahrerAutoKl.RdnBeste RundeAbstandIncPkt.Ergebnis
11Yannick WonnenbergBMW M4 GT3 EVO—262:17.265—4—Finished
2210Michele GrupeMcLaren 720S GT3 EVO—262:17.067 FL+3.07s8—Finished
349Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)—262:17.294+5.14s5—Finished
426Mike ZocherBMW M4 GT3 EVO—262:17.466+7.67s9—Finished
514Marius BeckerFord Mustang GT3—262:17.387+9.72s7—Finished
669Mario SevernMercedes GT3 2020—262:17.595+10.74s4—Finished
783Christian HartlBMW M4 GT3 EVO—262:17.468+17.39s3—Finished
889Lukas ZörlautFerrari 296 GT3—262:17.610+17.90s7—Finished
964Tim EilzerPorsche 911 GT3 R (992)—262:17.675+23.54s8—Finished
10404Benjamin WarnowFerrari 296 GT3—262:17.599+23.54s2—Finished
11146Christoph KieselFord Mustang GT3—262:17.583+24.55s2—Finished
1298Andre RajkovicAMR Vantage GT3 EVO—262:17.812+28.12s1—Finished
1315Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVO—262:18.001+33.72s8—Finished
1408Gregor MicewskiAMR Vantage GT3 EVO—262:18.048+35.79s4—Finished
1516Kevin OsiewaczMercedes GT3 2020—262:18.031+39.87s7—Finished
16222Elias SchleichMercedes GT3 2020—262:18.042+43.44s2—Finished
1762Fritz MorawetzFerrari 296 GT3—262:18.227+44.45s3—Finished
18198Michael EndresAMR Vantage GT3 EVO—262:18.643+50.05s4—Finished
1960Robert GradwohlFerrari 296 GT3—262:18.258+50.55s6—Finished
20166Tobias StrebeBMW M4 GT3 EVO—262:18.519+51.07s7—Finished
2173Thomas KueblerMercedes GT3 2020—262:18.473+55.69s6—Finished
22244Danny PlatzerFerrari 296 GT3—262:18.324+57.72s5—Finished
2346Michael GessnerBMW M4 GT3 EVO—262:18.516+58.74s10—Finished
2493Aaron HatcherMcLaren 720S GT3 EVO—262:18.128+65.87s7—Finished
25610Dominik SchmitzMercedes GT3 2020—262:18.997+71.97s9—Finished
26666Björn KrumpschmiedCorvette GT3.R—262:18.288+74.00s10—Finished
27555Christian KaschtaBMW M4 GT3 EVO—262:19.024+76.57s0—Finished
28334Dirk BoltePorsche 911 GT3 R (992)—262:18.914+77.12s7—Finished
29360Robert ZellnerMcLaren 720S GT3 EVO—262:19.040+87.77s11—Finished
30208Pascal BenzPorsche 911 GT3 R (992)—262:19.005+88.27s10—Finished
31232Joe WohlFord Mustang GT3—262:18.662+88.79s7—Finished
32118Bernhard WlachPorsche 911 GT3 R (992)—262:19.410+91.85s2—Finished
33117Ricardo StillMcLaren 720S GT3 EVO—262:18.506+97.44s15—Finished
34151Markus HeinzlFerrari 296 GT3—262:19.686+104.05s14—Finished
35968Thomas HerbrigMcLaren 720S GT3 EVO—262:19.741+106.09s5—Finished
36242Marcel HoltmannPorsche 911 GT3 R (992)—262:18.443+117.79s19—Finished
DNF921Andreas BastianPorsche 911 GT3 R (992)—132:18.981—4—DNF
DNF86Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVO—92:18.532—11—DNF
DNF309Markus Schmidt-BalzerFord Mustang GT3—52:24.959—5—DNF
DNF41Kevin HomburgMercedes GT3 2020—3——10—DNF
DNF63Dennis Ulli RichterFerrari 296 GT3—1——6—DNF
DNF911Alvin FrauenknechtMcLaren 720S GT3 EVO—1——4—DNF
DNF33Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)—1——12—DNF
DNS181Djavit SegashiAcura NSX GT3 EVO 22—0——0—DNS

Startaufstellung, Abstände, Bestzeiten und Incidentpunkte stammen aus dem offiziellen iRacing-Rennergebnis (Subsession 87196959); die Diagramme, das 2D-Replay und der Driver of the Day aus dem in-sim iRaceControl-Telemetrie-Log. Die Spa-Francorchamps-Karte in Replay und Incident-Grafik zeigt das reale Streckenlayout (2024). Die Pro/AM-Klasseneinteilung, Meisterschaftspunkte und etwaige Strafen werden in CAS League Scoring (CLS) geführt — die Spalten „Kl.“ und „Pkt.“ werden gefüllt, sobald das offizielle CLS-Rundenergebnis bestätigt ist.

CAS GT3 WCT · Saison 13 · Lauf 3

Mount Panorama Circuit (Bathurst)

7. Juli 2026 · 44 Teilnehmer · ~62-minütiges Zeitrennen (30 Runden) · trocken, bedeckt (~18°C Strecke) · Vollständiger Rennbericht ↗

bathurst-r3 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das ~62-minütige Rennen auf 85 Sekunden verdichtet. Die Streckenkarte zeigt das reale Mount-Panorama-Layout. Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

In Zahlen

Rennsieger

Markus Groß

Von der Pole zum Sieg mit 0,13 s nach einem 30-Runden-Duell zweier Ferrari 296 mit Korenjak — kontrollierte den zweiten Stint und gewann an der Linie, fuhr die schnellste Runde, alles mit null Incidents, für die Höchstpunktzahl von 35 Punkten.

🏁 Fotofinish

0,13 s an der Linie

Korenjak führte eine Runde vor Schluss; Groß konterte in der letzten Runde, holte die Führung zurück und verteidigte The Chase bis zur Flagge. Drei Führungswechsel, entschieden an Murray’s Corner.

Schnellste Runde

Markus Groß

2:01.134 in Runde 15 — der Sieger fuhr auch die schnellste Runde, knapp unter seiner Pole-Pace.

AM-Klassensieger

Alvin Frauenknecht

P4 gesamt im Melanzani-McLaren 720S mit 0 Incidents für den AM-Sieg und die Klassenhöchstzahl von 40 Punkten. AM-Podium: Frauenknecht, Elias Schleich (P9), Benjamin Warnow (P12).

🏆 Driver of the Day

Mike Girenz

#33 (FRAMIDI, Porsche) von Startplatz 33 auf P18 — +15 Plätze, 21 Überholmanöver, null Incidents, Merit-Score 0,867.

Bester der Verfolger

Mike Zocher, P3

Ein einsamer, makelloser Ritt auf den letzten Podestplatz — +6,67 s, null Incidents, nie im Kampf der Spitze, aber auch nie in Schwierigkeiten.

Rennleitung

⚠️ Vier DSQ, drei Ausfälle

CLS disqualifizierte Maurice Becker, Michael Gessner, Djavit Segashi und Christian Hartl; Gradwohl, Meyers und Kaschta schieden aus. Die Reifen-nach-Tank-Regel biss erneut — aber kein Safety-Car das ganze Rennen.

Bedingungen

Trocken & grau

Die ganze Woche Regengerüchte, doch nichts kam — bedeckt, ~18 °C Strecke, frühes Morgenlicht am Berg. Titelverteidiger Yannick Wonnenberg ließ den Lauf aus.

Datenansichten

Abstand zur Spitze Gap to Leader Mount Panorama R3

Zwei Ferrari die vollen 30 Runden vorn vereint — die Linien von Groß und Korenjak sind untrennbar, während Zocher einsam Dritter bleibt.

Renn-Pace Race Pace Mount Panorama R3

Verteilung der sauberen Runden. Die Pro-Spitze drängt sich in die niedrigen 2:01er; Sieger und Zweiter teilen fast denselben Median.

Boxenstopps Pit Stops Mount Panorama R3

Jeder orange Balken = ein absolvierter Stopp. Die Reifen-nach-Tank-Reihenfolge produzierte erneut schwarze Flaggen für Fehler.

Incident-Timeline Incident Timeline Mount Panorama R3

Jeder geloggte Telemetrie-Incident nach Rennzeit. Die Spitze blieb sauber; am vollsten waren Boxenfenster und Bergabpassage.

Positionsverlauf Position Changes Mount Panorama R3

Positionsverlauf im F1-Stil. Die Führung wechselt an der Box und erneut in der letzten Runde; Mike Girenz’ Aufstieg von P33 auf P18 ist der Ausreißer.

Netto-Überholmanöver Net Overtaking Mount Panorama R3

Grün = gemacht, rot = kassiert. Mike Girenz’ 21 Überholmanöver — die meisten im Feld — brachten den Driver of the Day.

Incidents auf der Strecke Incidents on Track Mount Panorama R3

Wo Vorfälle passierten, auf das reale Mount-Panorama-Layout projiziert — geballt im engen Bergteil und um The Chase.

Boxenverlust Pit Loss Mount Panorama R3

Zeitverlust gegenüber dem schnellsten reinen Tankstopp. Wer Extraservice oder einen zweiten Stopp nahm, verliert am meisten.

Rundenzeit-Entwicklung Lap-time Evolution Mount Panorama R3

Top-10-Rundenzeit pro Runde über die 30 Runden, mit der Zwei-Stint-Form um den Pflichtstopp.

Nähe im Duell Battle Proximity Mount Panorama R3

Runden innerhalb von 1,5 s zum nächsten Auto. Groß und Korenjak leuchten auf — 30 Runden Stoßstange an Stoßstange.

Rennhighlights

CAS erklomm für Lauf 3 den Berg — und es wurde ein sofortiger Klassiker. Markus Groß holte Pole und Sieg im selben Ferrari 296, aber nur knapp: Zilvio Korenjak führte von Runde 2 bis zu den Boxenstopps, verlor die Führung nur, weil ihn ein langsames Auto in der Boxeneinfahrt aufhielt, und schob sich in der letzten Runde sogar wieder vorbei — ehe Groß zum Sieg mit 0,13 s konterte. Drei Führungswechsel, durchgehend Stoßstange an Stoßstange — die Übertragung nannte es einen für die Geschichtsbücher.

Mike Zocher komplettierte das Podium mit einem sauberen, einsamen P3. Alvin Frauenknecht gewann die AM-Klasse (P4 gesamt, Melanzani-McLaren, null Incidents) vor Elias Schleich und Benjamin Warnow, und Mike Girenz holte den Driver of the Day für eine Fahrt von P33 auf P18 mit 21 Überholmanövern und weißer Weste. Die Rennleitung sprach vier Disqualifikationen aus, doch die ersten beiden leisteten sich keinen Fehler.

Vollständiges Klassement

Pos#FahrerAutoKl.RdnBeste RundeAbstandIncPkt.Ergebnis
181Markus GroßFerrari 296 GT3Pro302:01.134 FL—035Finished
267Zilvio KorenjakFerrari 296 GT3Pro302:01.355+0.13s633Finished
326Mike ZocherBMW M4 GT3 EVOPro302:01.484+6.67s031Finished
4911Alvin FrauenknechtMcLaren 720S GT3 EVOAm302:01.614+21.87s029Finished
563Dennis RichterFerrari 296 GT3Pro302:01.810+24.40s527Finished
664Tim EilzerPorsche 911 GT3 R (992)Pro302:01.767+24.52s425Finished
789Lukas ZörlautFerrari 296 GT3Pro302:02.015+29.25s023Finished
814Marius BeckerFord Mustang GT3Pro302:01.948+36.97s421Finished
9222Elias SchleichMercedes GT3 2020Am302:02.127—019Finished
1098Andre RajkovicAMR Vantage GT3 EVOPro302:02.233+47.89s417Finished
1108Gregor MicewskiAMR Vantage GT3 EVOPro302:02.249+48.08s415Finished
12404Benjamin WarnowFerrari 296 GT3Am302:02.506+56.84s113Finished
1386Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVOPro302:02.416+61.99s511Finished
14581Manfred BaarFerrari 296 GT3Am302:02.389+66.53s79Finished
1569Mario SevernMercedes GT3 2020Pro302:02.132+70.50s77Finished
16166Tobias StrebeBMW M4 GT3 EVOAm302:02.868+71.29s05Finished
1773Thomas KüblerMercedes GT3 2020Pro302:02.966+72.46s64Finished
1833Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)Pro302:02.946+80.28s03Finished
1941Kevin HomburgMercedes GT3 2020Pro302:02.480+80.67s72Finished
20360Robert ZellnerMcLaren 720S GT3 EVOAm302:03.236+87.94s51Finished
21777Hubert DiethardMercedes GT3 2020Am302:02.965+88.27s00Finished
22117Ricardo StillMcLaren 720S GT3 EVOAm302:02.961+95.06s140Finished
23198Michael EndresAMR Vantage GT3 EVOAm302:02.610+104.70s60Finished
24146Christoph KieselFord Mustang GT3Am302:03.808+106.70s30Finished
25151Markus HeinzlFerrari 296 GT3Am302:03.800+107.80s20Finished
2616Kevin OsiewaczMercedes GT3 2020Pro302:02.434+116.63s140Finished
2793Aaron HatcherMcLaren 720S GT3 EVOPro302:01.927+117.27s90Finished
28244Danny PlatzerFerrari 296 GT3Am292:03.471+1 lap60Finished
29968Thomas HerbrigMcLaren 720S GT3 EVOAm292:04.551+1 lap00Finished
30666Björn KrumpschmiedCorvette GT3.RAm292:03.505+1 lap60Finished
31101Don UtzAMR Vantage GT3 EVOAm292:04.323+1 lap10Finished
32309Markus Schmidt-BalzerFord Mustang GT3Am292:04.516+1 lap50Finished
34967Ralph MielkePorsche 911 GT3 R (992)Am282:07.025+2 laps00Finished
35610Dominik SchmitzMercedes GT3 2020Am252:03.696+5 laps80Finished
36334Dirk BoltePorsche 911 GT3 R (992)Am232:03.684+7 laps150Finished
38242Marcel HoltmannPorsche 911 GT3 R (992)Am222:03.464+8 laps130Finished
4062Fritz MorawetzFerrari 296 GT3Pro142:03.585+16 laps60Finished
DNF60Robert GradwohlFerrari 296 GT3Pro282:02.743—90DNF
DNF99Dominique MeyersPorsche 911 GT3 R (992)Pro222:02.418—70DNF
DNF555Christian KaschtaBMW M4 GT3 EVOAm192:04.356—90DNF
DSQ46Michael GessnerBMW M4 GT3 EVOPro142:03.924—80DSQ
DSQ49Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)Pro132:02.323—120DSQ
DSQ181Djavit SegashiAcura NSX GT3 EVO 22Am62:08.245—80DSQ
DSQ83Christian HartlBMW M4 GT3 EVOPro32:03.700—40DSQ

Klassement, Klasseneinteilung, Punkte, der Driver of the Day und die DSQ stammen aus der offiziellen CAS League Scoring (CLS)-Rundenseite; Startaufstellung, Abstände, Bestzeiten und Incidentpunkte kommen aus dem iRacing-Rennergebnis, die Diagramme, das 2D-Replay und der Driver of the Day aus dem iRaceControl-Telemetrie-Log. Die Mount-Panorama-Karte in Replay und Incident-Grafik zeigt das reale Streckenlayout (iracing-overlays-Track-Bibliothek).

CAS GT3 WCT · Saison 13 · Lauf 2

Oran Park Raceway (Grand Prix)

30. Juni 2026 · 36 Teilnehmer · ~61-minütiges Zeitrennen (57 Runden) · trocken, klar (35°C Strecke) · Kompletter Rennbericht ↗

oranpark-r2 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das ~61-minütige Rennen komprimiert auf 90 Sekunden. Die Streckenkarte zeigt das reale Oran-Park-GP-Layout (die Anlage wurde um 2010 abgerissen). Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

In Zahlen

Rennsieger

Zilvio Korenjak

Von der Pole zum Sieg, Start bis Ziel — der Ferrari 296 führte 55 der 57 Runden, baute rund 7,6 s Vorsprung auf und gewann mit +10,7 s und nur einem Incident.

Schnellste Runde

Zilvio Korenjak

1:02.749 — der Sieger fuhr auch die schnellste Rennrunde, die einzige 1:02.7 im Feld.

Pro-Podium

Korenjak, Wonnenberg, Gasser

Die Reihenfolge hielt die ganze Stunde. Der amtierende Saison-12-Champion Yannick Wonnenberg (BMW) wurde P2, Michael Gasser (McLaren) P3.

AM-Klassensieger

Alvin Frauenknecht

P6 gesamt für den AM-Sieg im Melanzani-McLaren, vor einem tadellosen Elias Schleich (P7, 0 Inc) und Dominik Schmitz. AM-Podium: Frauenknecht, Schleich, Schmitz.

🏆 Driver of the Day

Ricardo Still

#117 (Neon Simsports Blue, AM) kletterte von Startplatz P35 auf P20 — +15 Plätze, 14 vom Tiefpunkt zurück, 25 Überholmanöver, Merit-Score 0,937.

Strategie-Poker

Markus Groß' schwarze Flagge

Von P6 gestartet, dehnte er seinen Stint und führte kurz P1 ohne Boxenstopp — dann eine schwarze Flagge und ein Dreher, zurück auf P26 ohne Punkte.

Überholen

Sehr schwer vorbeizukommen

Blinde Kuppen und eine schmale Linie machten Oran Park zum harten Überholrevier — Maurice Becker klebte eine halbe Stunde am Vordermann und kam dennoch nicht vorbei, P9.

Rennleitung

⚠️ Eine DSQ, schwarze Flaggen

Die neue Reifen-nach-Tank-Regel erwischte einige — schwarze Flaggen für Lukas Zörlaut und Dominique Meyers. Manfred Baar wurde disqualifiziert. Kein Safety-Car im ganzen Rennen.

Datenansichten

Abstand zur Spitze Abstand zur Spitze Oran Park R2

Korenjak setzte sich vom Start ab und hielt den Vorsprung bei rund 7,6 s. Wonnenberg und Gasser richteten sich in einem prozessionsartigen Podium ein.

Renn-Pace Renn-Pace Oran Park R2

Verteilung der sauberen Runden. Die Pro-Spitze liegt in den niedrigen 1:03ern, Korenjaks Median ist ein klarer Schritt schneller als das Feld.

Boxenstopps Boxenstopps Oran Park R2

Jeder orange Balken = ein abgeschlossener Stopp. Die neue Reifen-nach-Tank-Reihenfolge produzierte mehrere schwarze Flaggen.

Incident-Timeline Incident-Timeline Oran Park R2

Jeder geloggte Telemetrie-Incident mit exakter Rennzeit. Elias Schleich blieb makellos; Start und Boxenfenster waren die hektischsten Phasen.

Positionsverlauf Positionsverlauf Oran Park R2

Positions-Tracking im F1-Stil. Korenjaks flache Linie ganz oben erzählt die Geschichte; die Aufholjagden von hinten — Ricardo Still, Strebe, Platzer — sind die Bewegung.

Netto-Überholmanöver Netto-Überholmanöver Oran Park R2

Grün = gemachte Manöver, Rot = verlorene. Ricardo Stills 25 Überholmanöver — die meisten im Feld — brachten den Driver of the Day auf einer Strecke, wo Überholen rar war.

Incidents auf der Strecke Incidents auf der Strecke Oran Park R2

Wo auf dem Kurs Incidents passierten, projiziert auf das reale Oran-Park-Layout — geballt rund um den kurvigen Brückenabschnitt und die engen Ecken.

Boxenverlust Boxenverlust Oran Park R2

Zeitverlust gegenüber dem schnellsten reinen Tankstopp. Wer zusätzlichen Service oder einen zweiten Stopp nahm, zeigt rechts die größten Verluste.

Rundenzeit-Entwicklung Rundenzeit-Entwicklung Oran Park R2

Top-10-Rundenzeit pro Runde über das 57-Runden-Rennen, mit der klaren Zwei-Stint-Form rund um den Pflichtstopp.

Nähe im Duell Nähe im Duell Oran Park R2

Runden innerhalb von 1,5 s zu einem anderen Auto. Weil Überholen so schwer war, fuhren die Autos lange Stoßstange an Stoßstange — Maurice Beckers steckengebliebene Jagd leuchtet auf.

Rennhighlights

CAS kehrte für den zweiten australischen Auftakt zum längst verschwundenen Oran Park zurück, und Zilvio Korenjak dominierte — Pole mit 1:02.575, 55 geführte Runden, schnellste Runde und ein kontrollierter Start-Ziel-Sieg mit nur einem Incident. Der amtierende Saison-12-Champion Yannick Wonnenberg und Michael Gasser komplettierten ein Pro-Podium, das sich die ganze Stunde kaum veränderte — denn das Überholen auf dem schmalen, blinden Kurs war brutal schwer.

Die neue Reifen-nach-Tank-Boxenregel prägte das Mittelfeld: Markus Groß pokerte auf einen langen Stint, führte kurz ohne Stopp, kassierte dann eine schwarze Flagge und drehte sich aus den Punkten; auch Lukas Zörlaut und Dominique Meyers wurden schwarz beflaggt. In AM schlug Alvin Frauenknecht einen makellosen Elias Schleich zum Klassensieg. Ricardo Still holte den Driver of the Day mit einer Aufholjagd von P35 auf P20 und 25 Überholmanövern. Klassement, Pro/AM-Wertung und Punkte unten sind das offizielle CLS-Ergebnis.

Endklassement

Pos#FahrerAutoKl.RdnBeste Rd.AbstandIncPktErgebnis
167Zilvio KorenjakFerrari 296 GT3Pro571:02.749 SR—135Im Ziel
21Yannick WonnenbergBMW M4 GT3 EVOPro571:02.994+10,30s233Im Ziel
311Michael GasserMcLaren 720S GT3 EVOPro571:03.151+20,58s231Im Ziel
414Marius BeckerFord Mustang GT3Pro571:03.215+33,50s129Im Ziel
569Mario SevernMercedes-AMG GT3 2020Pro571:03.248+34,36s227Im Ziel
6911Alvin FrauenknechtMcLaren 720S GT3 EVOAm571:03.176+38,63s1225Im Ziel
7222Elias SchleichMercedes-AMG GT3 2020Am571:03.468+48,91s023Im Ziel
893Aaron HatcherMcLaren 720S GT3 EVOPro571:03.378+57,68s1121Im Ziel
949Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)Pro571:03.197+92,09s419Im Ziel
1060Robert GradwohlFerrari 296 GT3Pro561:03.499+1 Rd.417Im Ziel
1198Andre RajkovicAston Martin Vantage GT3 EVOPro561:03.591+1 Rd.615Im Ziel
12610Dominik SchmitzMercedes-AMG GT3 2020Am561:03.625+1 Rd.113Im Ziel
1316Kevin OsiewaczMercedes-AMG GT3 2020Pro561:03.465+1 Rd.911Im Ziel
14242Marcel HoltmannPorsche 911 GT3 R (992)Am561:03.644+1 Rd.109Im Ziel
15134Dirk BoltePorsche 911 GT3 R (992)Am561:03.785+1 Rd.117Im Ziel
16166Tobias StrebeBMW M4 GT3 EVOAm561:03.902+1 Rd.15Im Ziel
1789Lukas ZörlautFerrari 296 GT3Pro561:03.196+1 Rd.24Im Ziel
18404Benjamin WarnowFerrari 296 GT3Am561:03.820+1 Rd.83Im Ziel
1999Dominique MeyersPorsche 911 GT3 R (992)Pro561:03.448+1 Rd.182Im Ziel
20117Ricardo StillMcLaren 720S GT3 EVOAm561:03.765+1 Rd.61Im Ziel
21181Djavit SegashiAcura NSX GT3 EVO 22Am561:03.696+1 Rd.20Im Ziel
22244Danny PlatzerFerrari 296 GT3Am561:03.946+1 Rd.30Im Ziel
23360Robert ZellnerMcLaren 720S GT3 EVOAm561:03.931+1 Rd.30Im Ziel
2462Fritz MorawetzFerrari 296 GT3Pro561:03.730+1 Rd.100Im Ziel
2563Dennis RichterFerrari 296 GT3Pro561:03.430+1 Rd.140Im Ziel
2681Markus GroßFerrari 296 GT3Pro561:03.050+1 Rd.80Im Ziel
27185Daniel WeidmannMercedes-AMG GT3 2020Am551:04.179+2 Rdn100Im Ziel
2886Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVOPro551:03.543+2 Rdn80Im Ziel
29198Michael EndresAston Martin Vantage GT3 EVOAm551:03.812+2 Rdn120Im Ziel
30146Christoph KieselFord Mustang GT3Am541:03.728+3 Rdn180Im Ziel
31151Markus HeinzlFerrari 296 GT3Am541:04.280+3 Rdn120Im Ziel
3233Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)Pro521:03.540+5 Rdn90Im Ziel
35968Thomas HerbrigMcLaren 720S GT3 EVOAm241:04.734—20Aufgegeben (gewertet)
DNF666Björn KrumpschmiedChevrolet Corvette Z06 GT3.RAm461:03.858—220Ausfall
DNF05Andy WeberFerrari 296 GT3Pro381:03.966—110Ausfall
DSQ581Manfred BaarFerrari 296 GT3Am151:04.077—50DSQ

Klassement, Punkte, Pro/AM-Einteilung, der Driver of the Day und die DSQ stammen aus dem offiziellen CAS League Scoring (CLS)-Ergebnis; Incident-Punkte sind iRacing-offiziell. Fahrzeugmodelle, Abstände und Rundenzeiten stammen aus dem iRacing-Ergebnis und der In-Sim-Telemetrie. Die Streckenkarte von Oran Park zeigt das reale GP-Layout (die Anlage wurde um 2010 abgerissen).

CAS GT3 WCT · Saison 13 · Lauf 1 · Saisonauftakt

Watkins Glen International (Boot)

23. Juni 2026 · 41 Teilnehmer · ~61-minütiges Zeitrennen (32 Runden) · trocken, warm (32°C Strecke) · Kompletter Rennbericht ↗

watkinsglen-r1 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — der ~61-minütige Saisonauftakt komprimiert auf 90 Sekunden. Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

In Zahlen

Rennsieger

Mike Zocher

Von der Pole zum Sieg, Start bis Ziel — null Führungswechsel. Der Speed-Monkeys-BMW führte jede der 32 Runden und hielt Markus Groß um eine halbe Sekunde auf Distanz.

Schnellste Runde

Maurice Becker

1:44.279 — die einzige unter 1:44.3. Von Startplatz 5 auf P3 (M&J Downforce, Porsche), die stärkste Pro-Aufholjagd des Tages.

Pro-Podium

Zocher, Groß, M. Becker

Innerhalb von gut 7 Sekunden. Markus Groß (Melanzani, Ferrari) klebte am Führenden; Maurice Becker holte P3.

AM-Klassensieger

Elias Schleich

Eine starke Fahrt — von Startplatz 22 gesamt zum AM-Sieg (13. gesamt) mit nur 2 Incidents, im Prime-Racing-Team-Mercedes. AM-Podium: Schleich, Warnow, Kiesel.

🏆 Driver of the Day

Christian Kaschta

Neu in dieser Saison. #555 (Dat muss Kesseln) machte 11 Plätze gut (P37→P26), holte 14 von einem P40-Tief zurück und fuhr 22 Überholmanöver — Merit-Score 0,960. Gesponsertes Coaching von LE Academy.

Sauberstes Rennen

Micewski & Rajkovic

Beide mit null Incidentpunkten — Gregor Micewski (P9 Pro) und Neuzugang André Rajkovic (P10 Pro, Bestzeit beim Mugello-Einstufungsevent).

Gelbe Flaggen

Ein Full-Course-Yellow

Nur eine Gelbphase (drei Caution-Runden) in der ganzen Stunde bei 41 Autos. Start-Ziel-Kontrolle für Zocher.

Stewards

⚠️ Drei DSQ

Das CLS-Stewarding disqualifizierte Christian Hartl (auf der Strecke Vierter — sein gemeldetes Auto stimmte nicht mit dem gefahrenen überein), Alvin Frauenknecht und Mike Girenz. P4 bleibt im offiziellen Klassement frei.

Datenansichten

Abstand zur Spitze Abstand zur Spitze Watkins Glen R1

Zocher führte von der Pole jede Runde — null Führungswechsel. Groß blieb das ganze Rennen in Schlagdistanz; Maurice Becker kam von Startplatz 5 ans Podest heran.

Renn-Pace Renn-Pace Watkins Glen R1

Verteilung der sauberen Runden. Die Pro-Spitze liegt innerhalb weniger Zehntel — Zocher, Groß und Maurice Becker mit nahezu identischem Median um 1:44.4–1:44.6.

Boxenstopps Boxenstopps Watkins Glen R1

Jeder orange Balken = ein abgeschlossener Stopp. Das eine Pflicht-Fenster für Sprit und Reifen liegt um die Rennhälfte auf dem abrasiven Glen-Asphalt.

Incident-Verlauf Incident-Verlauf Watkins Glen R1

Jeder geloggte Telemetrie-Incident mit exakter Rennzeit. Micewski und Rajkovic blieben blitzsauber; die hektischsten Momente lagen rund um das eine Full-Course-Yellow.

Positionsänderungen Positionsänderungen Watkins Glen R1

Positionsverlauf im F1-Stil. Zochers gerade Linie an der Spitze sagt alles; Elias Schleichs Aufstieg von Startplatz 22 zum AM-Sieg ist die stärkste Aufholjagd. (Telemetrie zeigt die Reihenfolge auf der Strecke — Hartl fuhr P4 vor seiner DSQ.)

Netto-Überholungen Netto-Überholungen Watkins Glen R1

Grün = gemachte, Rot = verlorene Überholungen. Christian Kaschtas 22 Überholmanöver — die meisten im Feld — brachten ihm den ersten Driver of the Day ein.

Incidents auf der Strecke Incidents auf der Strecke Watkins Glen R1

Wo auf dem Kurs es krachte — gehäuft in den überhöhten Esses und der engen Inner-Loop-Bus-Stop-Schikane.

Boxenverlust Boxenverlust Watkins Glen R1

Zeitverlust gegenüber dem schnellsten reinen Spritstopp. Wer Extra-Service oder einen zweiten Stopp nahm, verliert rechts am meisten.

Rundenzeit-Entwicklung Rundenzeit-Entwicklung Watkins Glen R1

Rundenzeit der Top 10 über die 32 Runden, mit der klaren Zwei-Stint-Form um den Pflichtstopp.

Battle-Nähe Battle-Nähe Watkins Glen R1

Runden innerhalb von 1,5 s zu einem anderen Auto. Das Duell Zocher–Groß an der Spitze und das dichte AM-Mittelfeld leuchten auf.

Renn-Highlights

Der Saison-13-Auftakt lockte ein großes 41-Auto-Feld auf den Watkins Glen Boot. Mike Zocher holte die Pole um fünf Tausendstel (1:44.059 vs. 1:44.064 von Markus Groß) und gab sie nie her — ein Start-Ziel-Sieg von der Pole mit null Führungswechseln, Groß eine halbe Sekunde dahinter. Maurice Becker fuhr von Startplatz 5 auf P3 und holte die schnellste Rennrunde (1:44.279).

In der AM-Klasse fuhr Elias Schleich von Startplatz 22 zum Klassensieg, vor Benjamin Warnow und Christoph Kiesel. Der neue Driver of the Day — gesponsertes Coaching von Leon Erger (LE Academy) — ging an Christian Kaschta für eine Aufholjagd mit 22 Überholmanövern. Nach dem Rennen disqualifizierte das CLS-Stewarding Christian Hartl (auf der Strecke Vierter), Alvin Frauenknecht und Mike Girenz. Klassement, Punkte und die Pro/AM-Wertung unten sind das offizielle CLS-Ergebnis.

Vollständige Wertung

Pos#FahrerAutoKl.RdnBeste Rd.AbstandIncPktErgebnis
126Mike ZocherBMW M4 GT3 EVOPro321:44.422—340Im Ziel
281Markus GroßFerrari 296 GT3Pro321:44.373+0.50s638Im Ziel
349Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)Pro321:44.279 FL+7.13s836Im Ziel
589Lukas ZörlautFerrari 296 GT3Pro321:44.567+11.21s634Im Ziel
669Mario SevernMercedes-AMG GT3 2020Pro321:44.605+14.78s232Im Ziel
714Marius BeckerFord Mustang GT3Pro321:44.613+18.86s830Im Ziel
863Dennis RichterFerrari 296 GT3Pro321:44.880+21.40s628Im Ziel
986Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVOPro321:44.514+21.40s726Im Ziel
1008Gregor MicewskiAston Martin Vantage GT3 EVOPro321:44.704+21.90s024Im Ziel
1198Andre RajkovicAston Martin Vantage GT3 EVOPro321:44.820+27.01s022Im Ziel
1293Aaron HatcherMcLaren 720S GT3 EVOPro321:44.654+28.03s420Im Ziel
13222Elias SchleichMercedes GT3 2020Am321:44.683+29.60s240Im Ziel
1460Robert GradwohlFerrari 296 GT3Pro321:45.035+32.15s218Im Ziel
1541Kevin HomburgMercedes-AMG GT3 2020Pro321:44.840+35.75s916Im Ziel
16404Benjamin WarnowFerrari 296 GT3Am321:44.907+38.28s638Im Ziel
17146Christoph KieselFord Mustang GT3Am321:44.966+40.33s1136Im Ziel
1815Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVOPro321:44.800+40.88s314Im Ziel
1973Thomas KüblerMercedes-AMG GT3 2020Pro321:45.093+41.38s1212Im Ziel
20610Dominik SchmitzMercedes-AMG GT3 2020Am321:45.346+55.11s1334Im Ziel
21117Ricardo StillMcLaren 720S GT3 EVOAm321:45.412+57.16s832Im Ziel
2277Hubert DiethardMercedes-AMG GT3 2020Am321:45.628+68.88s630Im Ziel
23134Dirk BoltePorsche 911 GT3 R (992)Am321:45.320+69.40s928Im Ziel
24151Markus HeinzlFerrari 296 GT3Am321:46.082+85.66s1026Im Ziel
2546Michael GessnerBMW M4 GT3 EVOPro321:45.059+86.18s310Im Ziel
26555Christian KaschtaBMW M4 GT3 EVOAm321:46.108+89.25s724Im Ziel
27968Thomas HerbrigMcLaren 720S GT3 EVOAm321:45.920+89.75s722Im Ziel
28118Bernhard WlachPorsche 911 GT3 R (992)Am321:46.142+100.98s520Im Ziel
29360Robert ZellnerMcLaren 720S GT3 EVOAm311:45.431+1 Rd.1418Im Ziel
3005Andy WeberFerrari 296 GT3Pro311:45.541+1 Rd.149Im Ziel
31166Tobias StrebeBMW M4 GT3 EVOAm311:45.683+1 Rd.616Im Ziel
32242Marcel HoltmannPorsche 911 GT3 R (992)Am311:45.786+1 Rd.1614Im Ziel
33181Djavit SegashiAcura NSX GT3 EVO 22Am311:46.232+1 Rd.512Im Ziel
3499Dominique MeyersPorsche 911 GT3 R (992)Pro311:45.266+1 Rd.158Im Ziel
35581Manfred BaarFerrari 296 GT3Am301:45.799+2 Rdn.410Im Ziel
36198Michael EndresAston Martin Vantage GT3 EVOAm301:45.625+2 Rdn.169Im Ziel
3762Fritz MorawetzFerrari 296 GT3Pro301:45.655+2 Rdn.107Im Ziel
38232Joe WohlFord Mustang GT3Am301:45.803+2 Rdn.48Im Ziel
39309Markus Schmidt-BalzerFord Mustang GT3Am291:46.580+3 Rdn.267Im Ziel
DSQ83Christian HartlBMW M4 GT3 EVOPro321:44.691—40DSQ
DSQ911Alvin FrauenknechtMcLaren 720S GT3 EVOAm71:45.112—50DSQ
DSQ33Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)Pro0——40DSQ

Endwertung, Klassenpunkte (Pro / AM getrennt gewertet), Pro/AM-Einteilung und die drei DSQ stammen aus dem offiziellen CAS League Scoring (CLS)-Ergebnis; Incident-Punkte sind iRacing-offiziell. Fahrzeugmodelle, Abstände und Rundenzeiten stammen aus der In-Sim-Telemetrie. P4 bleibt frei, weil Christian Hartl vor seiner DSQ Vierter war.

CAS GT3 WCT · Saison 12 · Lauf 12 · Finale

Phillip Island Circuit

8. Juni 2026 · 24 Meldungen · 1-Stunden-Rennen · trocken, warmer Nachmittag · Vollständiger Rennbericht ↗

phillipisland-r12 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das 62-minütige Saisonfinale komprimiert auf 85 Sekunden. Streckenkarte: OSM-basierte Phillip-Island-Geometrie aus dem iRacing-Dashboard-Projekt. Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

In Zahlen

Rennsieger

Lukas Zörlaut

Von der Pole? Nein — er startete von P3. Sieg und schnellste Runde im Mercedes-AMG (NEON Sim Sports Blue), sein zweiter Sieg in Folge nach Thruxton. Vorsprung im Ziel: +1,39 s.

Schnellste Runde

Lukas Zörlaut

1:25,746 in Runde 15 — die einzige 1:25,7. Mike Zocher folgte mit 1:25,826, Mario Severn als Dritter mit 1:25,839.

Pro-Podium

Zörlaut, Stanzel, Severn

Hendrik Stanzel fuhr ein furioses Rennen auf P2 (+1,39 s). Mario Severn schnappte sich P3 in der letzten Runde, Seite an Seite mit Teamkollege Kevin Osiewacz durch den Southern Loop.

AM-Klassensieger

Justin Christiansen

Von der AM-Pole und Startplatz 7 holte der NEON-Sim-Sports-Blue-BMW den AM-Sieg (gesamt P6) mit nur 0,46 s vor Klaus Oberländer. AM-Podium: Christiansen, Oberländer, Coldron.

Drama des Tages

⛽️ Zocher geht der Sprit aus

Polesetzer Mike Zocher lag auf P3, als der Sprit knapp wurde — seine Zeiten fielen in die 1:27er und er musste in der letzten Runde an die Box, vom Podium zurück auf P9. Das schenkte Severn P3.

Sauberstes Rennen

Mike Girenz

Der einzige Fahrer im Feld mit null Incident-Punkten (FRAMIDI Racing, Porsche, P5). Eine Musterfahrt im Finale, während die Spitze hart fuhr.

Gelbe Flaggen

Null Cautions

Keine einzige Gelbphase über die ganze Stunde — trotz schwerem Crash (Warnow/Baar) und mehrerer Dreher. Zwei Führungswechsel; das Feld blieb bis zur Zielflagge grün.

Saison-Champions

🏆 Gekört in S12

Pro: Yannick Wonnenberg (Speed Monkeys, 348 Pkt) — abwesend, beim 24h von Le Mans.
AM: Max Coldron (NEON Sim Sports Red).
Teams: Speed Monkeys (570 Pkt).

Datenansichten

Abstand zur Spitze Abstand zur Spitze Phillip Island R12

Zörlaut übernahm im zweiten Stint die Führung und zog davon — danach nie mehr eingeholt. Stanzel holte Zocher nach den Stopps zurück; die das-muss-Kesseln-Porsches rückten in den Schlussrunden ans Podium heran.

Renn-Pace Renn-Pace Phillip Island R12

Verteilung der sauberen Rundenzeiten. Die Pro-Spitze liegt im Zehntelbereich — Zörlaut, Severn und Zocher teilen sich nahezu identische Mediane.

Boxenstopps Boxenstopps Phillip Island R12

Jeder orange Balken = ein abgeschlossener Stopp. Das Pflichtfenster (Sprit & Reifen) liegt um die Renndistanzhälfte; Zochers später Nachtank-Stopp, der ihn das Podium kostete, ist der Ausreißer rechts.

Incident-Verlauf Incident-Verlauf Phillip Island R12

Jeder erfasste Incident mit exakter Rennzeit. Mike Girenz ist die einzige weiße Weste; das Feldende (Warnow, Platzer, Baar) sammelte Punkte, ohne je eine Gelbphase auszulösen.

Positionsänderungen Positionsänderungen Phillip Island R12

Positionsverlauf im F1-Stil. Zörlauts Aufstieg von Startplatz 3 zur stabilen Führung und Zochers Absturz vom Podium auf P9 durch den Last-Lap-Tankstopp sind die markanten Linien.

Netto-Überholungen Netto-Überholungen Phillip Island R12

Grün = gewonnene, rot = verlorene Positionen. Der Last-Lap-Tausch Severn/Osiewacz um P3 und Gregor Micewskis Aufholjagd im Mittelfeld sind hier sichtbar.

Incidents auf der Strecke Incidents auf der Strecke Phillip Island R12

Wo auf dem Kurs es krachte — gehäuft im schnellen Southern Loop und in der blinden, abfallenden Lukey-Heights-/MG-Sequenz. Streckenkarte: OSM-basierte Phillip-Island-Geometrie aus dem iRacing-Dashboard-Projekt.

Boxenverlust Boxenverlust Phillip Island R12

Zeitverlust gegenüber dem schnellsten reinen Spritstopp. Zeigt, wer in der Box am meisten verlor — inklusive Zochers zusätzlichem späten Stopp.

Rundenzeit-Entwicklung Rundenzeit-Entwicklung Phillip Island R12

Top-10-Rundenzeit pro Runde über die 42 Runden, mit der klaren Zwei-Stint-Form rund um den Pflichtstopp.

Battle-Nähe Battle-Nähe Phillip Island R12

Runden innerhalb von 1,5 s zu einem anderen Auto. Der Vierkampf um P2 im ersten Stint und das Duell Severn/Osiewacz leuchten auf.

Renn-Highlights

Das Finale der 12. Saison war eine Fahrerwahl — Phillip Island setzte sich nach Gleichstand per Zufall durch — und mit Champion Yannick Wonnenberg sowie mehreren Speed Monkeys beim 24h von Le Mans war die Reihenfolge offen. Mike Zocher holte als einziger anwesender Monkey die Pole (1:25,691) vor Hendrik Stanzel und Lukas Zörlaut — das ganze Feld lag innerhalb weniger Zehntel.

Stanzel führte den ersten Stint an, nachdem Zocher weit ging, und baute fast 4 Sekunden Vorsprung auf, bevor Zörlaut seinen Rhythmus fand und ihn zurückholte. Dahinter tobte ein Vierkampf aus Porsche und Mercedes um P2. Die Pflichtstopps mischten das Feld; Zörlaut kam vorne heraus, fuhr die einzige 1:25,7 des Rennens und war weg. Stanzel überholte Zocher in einem sauberen Porsche-Duell zurück auf P2.

Der Knall kam in der letzten Runde: Zocher ging der Sprit aus, er musste von P3 an die Box, fiel auf P9 und überließ die letzte Podiumsstufe Mario Severn, der Teamkollege Osiewacz Seite an Seite durch den Southern Loop bezwang. In der AM-Klasse hielt Justin Christiansen Klaus Oberländer mit 0,46 s ab — Oberländer, in seinem Abschiedsrennen für Dan Küchen gemeinsam mit Alexander Thieme (das Team fuhr schwarze Sonderlackierungen zum Abschied), verlor Zeit hinter Thomas Kübler. Ein schwerer Warnow/Baar-Crash und etliche Ausrutscher brachten keine Gelbphase. Fritz Morawetz wurde disqualifiziert.

Komplette Wertung

Pos#FahrerAutoKl.RdnBeste Rd.AbstandIncPktErgebnis
189Lukas ZörlautMercedes-AMG GT3 2020Pro421:25.746 FL—135Im Ziel
245Hendrik StanzelPorsche 911 GT3 R (992)Pro421:25.920+1.39s633Im Ziel
369Mario SevernPorsche 911 GT3 R (992)Pro421:25.839+9.49s331Im Ziel
416Kevin OsiewaczPorsche 911 GT3 R (992)Pro421:25.972+10.26s929Im Ziel
533Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)Pro421:26.200+21.67s027Im Ziel
6116Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVOAM421:26.226+25.16s235Im Ziel
7860Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVOAM421:25.933+25.62s133Im Ziel
873Thomas KüblerFerrari 296 GT3Pro421:26.259+27.01s525Im Ziel
926Mike ZocherPorsche 911 GT3 R (992)Pro421:25.826+31.63s523Im Ziel
10334Max ColdronFord Mustang GT3AM421:26.268+33.43s631Im Ziel
1108Gregor MicewskiMercedes-AMG GT3 2020Pro421:26.275+38.08s421Im Ziel
12146Christoph KieselFord Mustang GT3AM421:26.712+58.65s729Im Ziel
13198Michael EndresFord Mustang GT3AM421:26.567+1:00.651127Im Ziel
14812Alexander ThiemeBMW M4 GT3 EVOAM421:26.631+1:12.531025Im Ziel
15666Björn KrumpschmiedFerrari 296 GT3AM421:26.663+1:15.66723Im Ziel
16479Michael KriegerPorsche 911 GT3 R (992)AM421:26.555+1:20.781521Im Ziel
17118Bernhard WlachPorsche 911 GT3 R (992)AM421:27.069+1:21.30219Im Ziel
1877Hubert DiethardLamborghini Huracán GT3 EVOPro421:26.693+1:25.72719Im Ziel
1905Andy WeberFord Mustang GT3Pro411:27.100+1 lap817Im Ziel
20968Thomas HerbrigMcLaren 720S GT3 EVOAM411:27.764+1 lap1117Im Ziel
21112Benjamin WarnowAudi R8 LMS EVO II GT3AM401:26.728+2 laps1715Im Ziel
22244Danny PlatzerLamborghini Huracán GT3 EVOAM401:27.267+2 laps1813Im Ziel
23581Manfred BaarBMW M4 GT3 EVOAM391:26.662+3 laps1811Im Ziel
DSQ626Fritz MorawetzFord Mustang GT3AM241:26.835DSQ150DSQ

Endwertung, Startaufstellung, Klasse (Pro/AM), Incident-Punkte und Meisterschaftspunkte stammen von der CAS-League-Scoring-(CLS)-Laufseite — der maßgeblichen Quelle — gegengeprüft mit dem offiziellen iRacing-Ergebnis. Abstände und beste Runden stammen aus den iRacing-Daten; Charts und 2D-Replay aus der In-Sim-Telemetrieaufzeichnung. Die Streckengeometrie für Phillip Island stammt aus dem iRacing-Dashboard-Projekt (OSM-basiert; Schleife ~4,46 km vs 4,445 km real).

CAS GT3 WCT · Saison 12 · Lauf 11

Thruxton Circuit

2. Juni 2026 · 25 Meldungen · 1-Stunden-Rennen · trocken, ~25 °C Strecke · Vollständiger Rennbericht ↗

thruxton-r11 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das 61-minütige Rennen komprimiert auf 75 Sekunden. Streckenform aus dem veröffentlichten Thruxton-Layout nachgezeichnet (~3,2 km nachgezeichnet vs 3,8 km real; Kurvenreihenfolge stimmt). Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

In Zahlen

Rennsieger

Lukas Zörlaut

Schnellste Runde + Sieg, in der Schlussphase Wonnenberg abgenommen nach einem kleinen Kontakt, der den Lambo beschädigte. Erster WCT-Saisonsieg, +11,2 s Vorsprung auf Wonnenberg.

Schnellste Runde

Lukas Zörlaut

1:06.305 in Runde 41 im Mercedes-AMG. Wonnenberg nur 51 Tausendstel dahinter (1:06.356).

Aufholjagd

Dennis Ulli Richter

Vom Magny-Cours-Desaster (P13, „der Koffer“) zurück auf P4 in Thruxton — der Aston Martin der Speed Monkeys fand sein Fenster.

Sauberster Lauf

Mike Girenz

Der einzige Fahrer im gesamten Feld, der mit null Incident-Points ins Ziel kam (FRAMIDI Racing, Porsche, P10). Hendrik Stanzel als nächst-sauberster vorne mit nur 3 Incidents auf P5. Zörlaut sammelte 6 Incidents inklusive des späten Kontakts — und gewann trotzdem.

Yellow Flags

Keine Cautions

Nicht eine einzige Yellow-Flag-Phase über das ganze Rennen — das sauberste 1-Stunden-GT3-WCT der Saison 12. Bestätigt, dass die neue iRaceControl-Restart-Prozedur sitzt.

Bedingungen

☀️ Trocken, 25 °C Strecke

Luft 19,2 °C · Strecke 25,2 °C · Himmel teilweise bewölkt · Trocken (wetness 1). Kühler britischer Abend — perfekt für eine schnelle Strecke.

Daten-Views

Abstand zur SpitzeAbstand-zur-Spitze Thruxton R11

Zörlaut baute den Abstand stetig aus und gab ihn nie zurück. Die Speed-Monkeys-2-3 (Wonnenberg, Zocher) war umkämpft aber stabil.

Renn-PaceRace-pace Thruxton R11

Verteilung der sauberen Rundenzeiten. Zörlauts Streuung ist die engste — pure Pace-Dominanz.

BoxenstoppsPit stops Thruxton R11

Jeder orange Balken = ein abgeschlossener Boxenstopp. Mandatory-Fenster als Cluster, einige Fahrer mit Reparatur-Zweitstopps.

Incident-TimelineIncidents Thruxton R11

Jeder Vorfall mit exakter Rennzeit. Nur Mike Girenz (P10) im Ziel mit null Incidents; das Feld sammelte über die Stunde reichlich Incident-Points an, aber nie dicht genug, um eine Yellow-Flag-Phase auszulösen.

Positions-WechselPositions Thruxton R11

F1-Style Positions-Verlauf. Dennis Ulli Richters Aufstieg auf P4 ist die Linie, die heraussticht.

Überhol-BilanzOvertakes Thruxton R11

Grün = Überhol-Manöver, rot = überholt. Zörlauts Netto-Bilanz spiegelt den entscheidenden Überholvorgang auf Wonnenberg in der Schlussphase.

Vorfälle auf StreckeIncidents map Thruxton

Wo auf dem Kurs Vorfälle passierten. Cluster um Cobb/Seagrave oben (die schärfste Kurvensequenz der Runde) plus den Goodwood/Village-Komplex rechts. Streckenform aus dem veröffentlichten Thruxton-Layout nachgezeichnet.

Pit-LossPit loss Thruxton R11

Zeit verloren gegenüber dem schnellsten Tankstopp. Zeigt wo strategisch in der Box Zeit gewonnen oder verloren wurde.

Rundenzeit-VerlaufStint pace Thruxton R11

Top-10 Rundenzeit pro Runde über das 54-Runden-Rennen.

Battle-ProximityBattle proximity Thruxton R11

Runden, die innerhalb von 1,5 s verbracht wurden. Wonnenberg vs. Zocher und der AM-Kampf P6-P9 stechen heraus.

Rennverlauf

War Magny-Cours Wonnenbergs Rennen, dann war Thruxton Lukas Zörlauts. Von P2 neben Wonnenbergs Pole gestartet, jagte Zörlaut ihn den zweiten Stint über ein, machte zwei Runden vor Schluss in der Allard-Schikane das entscheidende Überholmanöver und gewann mit +11,2 s nach einem kleinen Kontakt, der den Lambo beschädigte. Schnellste Rennrunde im AMG noch dazu — die Pace war unbestreitbar.

Dahinter holten sich Speed Monkeys P2 (Wonnenberg) und P3 (Zocher) — eine komplette Umkehrung des Magny-Cours-1-2. Dennis Richters Comeback ist eine Story des Tages: vom qualvollen Magny-Cours-P13 („der Koffer will nicht“) auf P4 in Thruxton im gleichen Aston Martin. Keine Yellow-Flag-Phasen die ganze Stunde — aber das Feld sammelte trotzdem reichlich Incident-Points an: Mario Severn mit 15, Maurice Becker und Danny Platzer je 14.

In der AM holte Max Coldron den Klassensieg von Grid P10 (NEON Sim Sports Red, Mustang). Klaus Oberländer (Dan-Küchen-BMW) hatte die AM-Pole und stand auf Grid P3 gesamt — verlor die AM-Führung jedoch nach einem Ausflug ins Gras an Christoph Kiesel, dem dann Coldron in der Schlussphase den Sieg abnahm. Maurice Becker hatte sich Pro-P7 erfahren, crashte in Runde 1, kämpfte sich auf eine 1:06.412 zurück und crashte erneut — klassifiziert P24, vier Runden zurück.

Vollständige Wertung

Pos#FahrerAutoRundenBeste RundeRückstandInzErgebnis
189Lukas ZörlautMercedes-AMG GT3 2020541:06.305 FL—6Beendet
202Yannick WonnenbergLamborghini Huracán GT3 EVO541:06.356+11,20s7Beendet
326Mike ZocherPorsche 911 GT3 R (992)541:06.718+18,34s12Beendet
463Dennis RichterAston Martin Vantage GT3 EVO541:06.665+21,39s5Beendet
545Hendrik StanzelPorsche 911 GT3 R (992)541:06.921+32,05s3Beendet
6334Max ColdronFord Mustang GT3541:06.841+40,67s6Beendet
7146Christoph KieselFord Mustang GT3541:06.774+42,70s4Beendet
8860Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVO541:06.853+42,70s6Beendet
908Gregor MicewskiMercedes-AMG GT3 2020541:06.818+46,27s4Beendet
1033Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)541:07.240+57,42s0Beendet
11626Fritz MorawetzFord Mustang GT3531:06.762+1 Runde11Beendet
12479Michael KriegerPorsche 911 GT3 R (992)531:07.225+1 Runde6Beendet
1314Marius BeckerFord Mustang GT3531:06.701+1 Runde9Beendet
14181Djavit SegashiMercedes-AMG GT3 2020531:07.005+1 Runde7Beendet
1569Mario SevernPorsche 911 GT3 R (992)531:06.845+1 Runde15Beendet
16666Björn KrumpschmiedFerrari 296 GT3531:07.784+1 Runde7Beendet
17555Antonio CursioMcLaren 720S GT3 EVO531:07.487+1 Runde9Beendet
18134Dirk BoltePorsche 911 GT3 R (992)531:07.561+1 Runde12Beendet
19968Thomas HerbrigMcLaren 720S GT3 EVO521:07.801+2 Runden7Beendet
20112Benjamin WarnowAudi R8 LMS EVO II GT3521:07.393+2 Runden10Beendet
2173Thomas KueblerFerrari 296 GT3521:06.829+2 Runden8Beendet
22116Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVO511:06.698+3 Runden10Beendet
23244Danny PlatzerLamborghini Huracán GT3 EVO511:08.029+3 Runden14Beendet
2449Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)501:06.412+4 Runden14Beendet
DSQ83Benjamin SchlosserFord Mustang GT351:08.796+49 Runden6DSQ

Ergebnisse, Rundenzeiten, Abstände, Incident-Counts und Punkte stammen aus der CAS-League-Scoring-(CLS)-Round-Seite — der autoritativen Quelle. Die Streckengeometrie für Thruxton ist eine handgezeichnete Annäherung aus dem veröffentlichten Layout (~3,2 km vs 3,8 km real, Kurvenreihenfolge stimmt), bis die offiziellen SIMRacingApps-Thruxton-Waypoints verfügbar sind.

CAS GT3 WCT · Saison 12 · Lauf 10

Circuit de Nevers Magny-Cours — Grand Prix

26. Mai 2026 · 23 Meldungen (21 Starter) · 1-Stunden-Rennen · trocken, ~27 °C Strecke · Vollständiger Rennbericht ↗

magnycours-r10 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das 61-minütige Rennen komprimiert auf 90 Sekunden. Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

In Zahlen

Rennsieger

Yannick Wonnenberg

Pole, schnellste Rennrunde, Sieg mit +1,48 s nach 37 Runden — der knappste WCT-Sieg der Saison. Beste Runde: 1:36.791.

Schnellste Runde

Yannick Wonnenberg

Der Pole-Sitter fuhr auch die schnellste Runde des Rennens: 1:36.791 in Runde 20 im Lamborghini. Kevin Osiewacz war 80 Tausendstel dahinter.

Ausfälle

1 DNF, 2 DNS

Nur Christian Schlosser (P21, 34 Runden) kam nicht ins Ziel; Maurice Becker und Antonio Cursio konnten nicht starten (ISP-Ausfall / Wheelbase-Defekt).

Sauberster Lauf

Mike Girenz

Die sauberste klassifizierte Fahrt des Tages — null Incident-Points über 37 Runden, ins Ziel als P8.

Schwierigstes Rennen

Christoph Kiesel

20 Incident-Points nach einem frühen Off und einer Durchfahrtsstrafe für wiederholtes Off-Track — trotzdem als P20 klassifiziert.

Yellow Flags

4 kurze Cautions

Vier kurze Yellow-Flag-Phasen während des Rennens — alle unter 3 Sekunden. Die neue iRaceControl-Restart-Prozedur lieferte einen sauberen Start ohne Erste-Kurve-Chaos.

Bedingungen

☀️ Trocken, 27 °C Strecke

Luft 21,0 °C · Strecke 27,0 °C · Himmel teilweise bewölkt · Trocken (wetness 1). Warmer Sommerabend; mehrere Fahrer meldeten Cockpit-Überhitzung im Stream.

Daten-Views

Abstand zur Spitze Abstand-zum-Führenden-Chart Magny-Cours R10

Top 8 hervorgehoben — der Boxen-Zyklus um Runde 20 mischt das Feld neu, dann ziehen sich die ersten Drei für ein 2,5-Sekunden-Finish zusammen.

Renn-Pace Race-pace-Konsistenz-Violinplot

Verteilung der sauberen Rundenzeiten pro Fahrer, Pit-affected- und Slow-Laps via iRaceControls slow_lap-Markern ausgeschlossen. Yannick Wonnenberg hatte das engste Pace-Fenster (Stdabw 0,53 s über 34 saubere Runden) — Pole, schnellste Runde, Sieg und konsistenteste Pace.

Boxenstopps Strategische Boxenstopps pro Fahrer

Jeder orange Balken = ein abgeschlossener Boxenstopp, Breite proportional zur Standzeit. Das Mandatory-Pit-Fenster (hervorgehoben, ~Minute 34–38) ist der Cluster, in dem die meisten Fahrer ihren einzigen 33–37 s Standard-Tankstopp machten. Lange Balken (Klaus Oberländer 200 s, Christoph Kiesel 187 s, Christian Schlosser 135 s) sind Reparaturzeit, keine strategische Wahl.

Incident-Timeline Wann und welche Art von Vorfällen jeder Fahrer hatte

Jeder Vorfall auf der Strecke mit exakter Rennzeit und Typ. Die meiste Action in den letzten 5 Minuten — Benjamin Schlossers späte Kollisionen (Verbindungsprobleme), Dennis Ulli Richters Dreher-Trio, Christian Schlossers 4-Dreher-Sequenz vor dem DNF. Christoph Kiesels Durchfahrtsstrafe als schwarze Flagge bei Minute 30. Die Top 4 kamen fast ohne Vorfall durch.

Positions-Wechsel Positions-Wechsel Runde für Runde

F1-Style Positions-Verlauf pro Runde. Die Pit-Cycle-Umsortierung um Runde 20-23 ist als großes Wirrwarr sichtbar; das Top-Trio ist bis Runde 25 wieder zusammen.

Überhol-Bilanz Netto-Überhol-Bilanz pro Fahrer

Grün = Überhol-Manöver, rot = wurde überholt. Dirk Bolte mit den meisten Netto-Gewinnen (+7), Benjamin Schlosser am meisten überholt (netto -8, durch Verbindungsabbrüche). Die Speed-Monkeys-1-2 (Wonnenberg + Zocher) beendeten mit netto 0 — Pace-Kontrolle, kein Race-Craft.

Vorfälle auf der Strecke Vorfall-Positionen auf Magny-Cours

Wo auf dem Kurs jeder Vorfall passierte. Der Lycée-und-Chateau-d’Eau-Komplex (oben rechts) und die technische S-Sektion (Mitte) hatten die meisten Vorfälle.

Pit-Loss Boxenstopp-Zeitverlust

Zeit verloren gegenüber dem schnellsten Tankstopp im Feld (Mike Zocher, 32,9 s). Wonnenberg und Richter nur 1 s langsamer; Mike Girenz verlor 8,7 s in der Box — ein Brocken seines Pace-Vorteils weg in 30 Sekunden.

Rundenzeit-Verlauf Rundenzeit-Verlauf pro Fahrer

Top-10 Rundenzeit pro Runde. Die Pit-Stop-Spitzen bei Runde 22 sind sichtbar; die zweite Stint-Pace ist bei den Führenden deutlich stärker als die erste.

Battle-Proximity Battle-Proximity-Matrix

Runden, die innerhalb von 1,5 s voneinander verbracht wurden. Wonnenberg vs. Zocher führt die Matrix an — das ganze Rennen innerhalb von einer Sekunde. Top-AM-Paar Christiansen-Coldron auch viele Runden in gegenseitiger Reichweite.

Rennverlauf

Yannick Wonnenberg fuhr in den Daten den perfekten WCT-Lauf: Pole, schnellste Runde, Sieg. Aber das war ein Kampf, keine Lichthupe. Mike Zocher — Teamkollege bei den Speed Monkeys — klebte ihm die kompletten 75 Minuten am Heck, der Abstand wuchs nie über ein paar Sekunden. Nach dem gemeinsamen Boxenstopp etwa zur Renn-Halbzeit kam Lukas Zörlaut (NEON Sim Sports Blue, Mercedes-AMG) wieder ran — und das führende Trio brachte das Rennen in einem 2,5-Sekunden-Fenster ins Ziel.

Die versteckte Story war Kevin Osiewacz’ Pace: gestartet von P6 fuhr er die zweitschnellste Runde des gesamten Rennens (1:36.868, nur 77 Tausendstel hinter dem Sieger) und holte P5. Dahinter fuhr Mike Girenz ein fehlerfreies Rennen — null Incidents über 37 Runden und P8 — während Justin Christiansen die AM-Klasse von P9 gesamt im BMW ins Ziel führte, vor den NEON-Sim-Sports-Red-Teamkollegen Max Coldron und Fritz Morawetz. Ein komplettes Team-Ergebnis sowohl für die Speed Monkeys (Pro 1-2) als auch für NEON Sim Sports (Pro P3 plus das ganze AM-Podium).

Vollständige Wertung

Pos#FahrerAutoRundenBeste RundeRückstandInzErgebnis
102Yannick WonnenbergLamborghini Huracán GT3 EVO371:36.791 FL—3Beendet
226Mike ZocherPorsche 911 GT3 R (992)371:36.874+1,48s5Beendet
389Lukas ZörlautMercedes-AMG GT3 2020371:36.914+2,52s5Beendet
469Mario SevernPorsche 911 GT3 R (992)371:36.884+8,12s5Beendet
516Kevin OsiewaczPorsche 911 GT3 R (992)371:36.868+14,57s13Beendet
645Hendrik StanzelPorsche 911 GT3 R (992)371:37.215+18,78s7Beendet
708Gregor MicewskiMercedes-AMG GT3 2020371:37.228+30,18s2Beendet
833Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)371:37.265+34,30s0Beendet
9116Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVO371:37.126+38,68s2Beendet
10334Max ColdronFord Mustang GT3371:37.601+38,97s6Beendet
11626Fritz MorawetzFord Mustang GT3371:37.304+51,22s10Beendet
12581Manfred BaarBMW M4 GT3 EVO371:37.995+54,48s7Beendet
1363Dennis Ulli RichterAston Martin Vantage GT3 EVO371:37.546+71,85s6Beendet
14134Dirk BoltePorsche 911 GT3 R (992)371:37.623+73,72s6Beendet
15812Alexander ThiemeBMW M4 GT3 EVO371:38.173+74,18s7Beendet
16118Bernhard WlachPorsche 911 GT3 R (992)371:38.432+86,70s7Beendet
17860Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVO361:37.641+1 Runde7Beendet
1883Benjamin SchlosserFord Mustang GT3361:37.411+1 Runde7Beendet
19968Thomas HerbrigMcLaren 720S GT3 EVO361:39.943+1 Runde6Beendet
20146Christoph KieselFord Mustang GT3361:38.078+1 Runde20Beendet
21674Christian SchlosserFord Mustang GT3341:38.658+3 Runden11DNF
2249Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)0——0DNS
23555Antonio CursioMcLaren 720S GT3 EVO0——0DNS

Ergebnisse, Rundenzeiten, Abstände, Incident-Points und Boxenbesuche auf dieser Seite werden direkt aus der live aufgezeichneten iRacing-Telemetrie unseres eigenen Race-Loggers gelesen. Startaufstellung, die offiziellen DSQ/DNF-Klassifikationen und Incident-Points kommen aus dem CAS-League-Scoring-(CLS)-System. Runde für Runde erkunden? Interaktiven Race Explorer öffnen ↗

CAS GT3 WCT · Saison 12 · Lauf 9

Grand Prix von Suzuka

19. Mai 2026 · 32 Teilnehmer · 25 Runden · nass — Starkregen · Komplette Rennanalyse ↗

suzuka-r9 2D telemetry replay poster

2D-Telemetrie-Replay — das 68-Minuten-Rennen auf rund 3½ Minuten gerafft. Das Replay-Video dieses Laufs wurde entfernt, damit die Seite schnell bleibt — die Charts und das vollständige Klassement unten sind unverändert.

In Zahlen

Rennsieger

Maurice Becker

Gewinnt mit +41.85s Vorsprung nach 25 Runden — seine schnellste Runde war 2:22.193.

Schnellste Runde

Mike Zocher

Fuhr die schnellste Rennrunde: 2:21.669 in Runde 16.

Ausfälle

7 Ausfälle

Nur 25 von 32 Startern waren bei Rennende noch im Rennen.

Sauberste Fahrt

Mike Girenz

Die sauberste gewertete Fahrt des Tages — nur 3 Incident-Punkte, Ziel auf P5.

Härtestes Rennen

Christoph Kiesel

Ein brutaler Nachmittag — 52 Incident-Punkte und 8 Boxenstopps, dennoch P24 gewertet.

Box & Flaggen

69 Boxenbesuche

29 Strafen und 4 Gelbphasen in rund einer Stunde Rennzeit.

Rennhighlights

Suzuka lieferte das Rennen, das die Vorhersage versprochen hatte — eine komplett nasse Stunde. Das Qualifying lief im Trockenen, doch die Regenfront traf fast punktgenau zur grünen Flagge ein, und die Rundenzeiten stiegen von trockenen 1:57ern auf rund 2:22. Nicht der Grip, sondern die Sicht bestimmte das gesamte Rennen.

Maurice Becker fuhr dem Feld schlicht davon und baute einen Vorsprung von über einer halben Minute auf — sein dritter Sieg in Folge nach Fuji und Brands Hatch. Marius Becker — nicht verwandt — brachte den einzigen Speed-Monkeys-Mustang auf Platz zwei, und Mike Zocher machte das reine Speed-Monkeys-Podium perfekt und fuhr zugleich die schnellste Rennrunde. Dahinter forderte der Regen seinen Tribut: Sieben Autos fielen früh genug aus, dass die Liga sie als DSQ wertete, und das Incident-Log füllte sich rasant.

Komplette Wertung

Pos#FahrerFahrzeugRdnBeste Rd.RückstandIncBoxErgebnis
149Maurice BeckerPorsche 911 GT3 R (992)252:22.193—62Im Ziel
214Marius BeckerFord Mustang GT3252:22.614+41.85s62Im Ziel
326Mike ZocherPorsche 911 GT3 R (992)252:21.669 SR+51.43s143Im Ziel
402Yannick WonnenbergLamborghini GT3252:22.808+90.30s182Im Ziel
533Mike GirenzPorsche 911 GT3 R (992)252:25.313+98.81s31Im Ziel
689Lukas ZörlautMercedes GT3 2020252:25.740+99.42s41Im Ziel
763Dennis Ulli RichterAMR Vantage GT3 EVO252:24.993+103.08s131Im Ziel
808Gregor MicewskiMercedes GT3 2020252:24.964+108.05s111Im Ziel
9116Justin ChristiansenBMW M4 GT3 EVO252:25.671+114.58s121Im Ziel
1045Hendrik StanzelPorsche 911 GT3 R (992)252:23.975+116.24s172Im Ziel
11860Klaus OberländerBMW M4 GT3 EVO252:26.332+120.66s101Im Ziel
12479Michael KriegerPorsche 911 GT3 R (992)252:26.389+139.87s81Im Ziel
1316Kevin OsiewaczPorsche 911 GT3 R (992)252:24.827+150.21s263Im Ziel
14112Benjamin WarnowAudi R8 LMS EVO II GT3242:27.227+177.01s121Im Ziel
15198Michael EndresFord Mustang GT3242:28.197+180.61s142Im Ziel
16334Max ColdronFord Mustang GT3242:24.765+186.52s141Im Ziel
17626Fritz MorawetzFord Mustang GT3242:27.869+187.28s192Im Ziel
1805Andy WeberFord Mustang GT3242:26.849+189.30s102Im Ziel
1946Michael GessnerBMW M4 GT3 EVO242:28.218+230.10s103Im Ziel
2073Thomas KueblerFerrari 296 GT3242:26.857+237.56s103Im Ziel
21118Bernhard WlachPorsche 911 GT3 R (992)242:27.092+323.35s213Im Ziel
22666Björn KrumpschmiedFerrari 296 GT3232:33.576+310.37s132Im Ziel
2369Mario SevernPorsche 911 GT3 R (992)232:26.271+340.85s232Im Ziel
24146Christoph KieselFord Mustang GT3232:27.977+421.42s528Im Ziel
25968Thomas HerbrigMcLaren 720S GT3 EVO212:36.007+644.76s233Im Ziel
26555Antonio CursioMcLaren 720S GT3 EVO152:27.970—183Ausfall
27674Christian SchlosserFord Mustang GT3112:32.713—151Ausfall
28181Djavit SegashiMercedes GT3 202092:31.223—152Ausfall
29812Alexander ThiemeBMW M4 GT3 EVO72:37.186—216Ausfall
3083Benjamin SchlosserFord Mustang GT363:05.324—161Ausfall
31581Manfred BaarBMW M4 GT3 EVO4——92Ausfall
32134Dirk BoltePorsche 911 GT3 R (992)0——41Ausfall

Ergebnisse, Rundenzeiten, Rückstände, Incident-Punkte und Boxenstopps auf dieser Seite stammen direkt aus der Live-Telemetrie des eigenen iRacing-Race-Loggers von SimRacing Hub. Startaufstellung und die offiziellen DSQ-Wertungen der Liga kommen aus dem CAS League Scoring (CLS). Das Replay ist eine 2D-Rekonstruktion aus Positionsdaten im Sekundentakt.