🤝 Offizielle Partnerschaft: CAS × LE Academy
Mehr Pace. Mehr Konstanz. Mehr Erfolg — unser neuer Coaching-Partner für den Porsche Community Cup & die GT3 WCT
Wir freuen uns riesig, die LE Academy als offiziellen Coaching-Partner der CAS Community für den Porsche Community Cup und die GT3 WCT an Bord zu haben. Hinter der LE Academy steckt Leon, der 2023 den Sprung From Sim To Real im Aston Martin Vantage GT4 in der ADAC GT4 Germany geschafft hat — und nun seine Erfahrung an Euch weitergibt.
Da die Trainingszeit neben Beruf und Familie knapp ist, fokussiert sich das Coaching auf das, was wirklich zählt: schneller werden, ohne endlose Runden im Kreis zu fahren. Das Ziel — jeder Fahrer kann sein volles Potenzial nutzen.
🏆 LE Academy Driver of the Day
Dank der Metriken der CAS Race Control küren wir jedes Rennen einen Driver of the Day. Wer die meisten Plätze gutmacht, das sauberste Rennen im dichtesten Traffic fährt oder das stärkste Comeback hinlegt, gewinnt eine kostenlose 60-minütige 1:1-Coaching-Session — so verbessert Ihr Euch spürbar während der laufenden Saison.
🥇 Saison-Preispool
Am Ende der Saison warten auf die Sieger der jeweiligen Klassen weitere Coaching-Pakete als offizielle Sachpreise — um Euch perfekt auf die nächste Saison vorzubereiten.
🏷️ Der exklusive CAS-Rabatt
Ihr wollt nicht auf den Award warten und direkt an eurer Pace arbeiten? Für alle aktiven Fahrer der CAS-Community gibt es ab sofort einen exklusiven Sonderrabatt auf alle regulären Coaching-Sessions.
🏆 So wird der Driver of the Day ermittelt
Der Driver of the Day wird nach dem Rennen automatisch aus dem Race-Log bestimmt — und zwar bewusst nicht einfach der Rennsieger. Bewertet wird die beste Fahrt, nicht die beste Startposition.
In die Wertung fließen vier Kriterien ein, jeweils gewichtet:
- Gewonnene Positionen (Start → Ziel) — höchste Gewichtung (40 %)
- Aufholjagd / Recovery — wie weit sich ein Fahrer von seinem schlechtesten Punkt im Rennen wieder nach vorne gekämpft hat (20 %)
- Überholmanöver auf der Strecke (25 %)
- Sauberes Fahren — je weniger Incidents, desto besser (15 %)
Jedes Kriterium wird über das gesamte Feld normiert (vom schwächsten bis zum stärksten Wert), dann gewichtet zusammengezählt. Der Fahrer mit der höchsten Gesamtpunktzahl gewinnt.
Der Clou: Ein sauberer Start-Ziel-Sieg von der Pole bringt bei „gewonnenen Positionen“, „Aufholjagd“ und „Überholmanövern“ fast null Punkte — deshalb gewinnt fast immer derjenige, der sich durchs Feld nach vorne gearbeitet hat, und nicht der Rennsieger. Der Sieger kann den Titel trotzdem holen, aber nur, wenn er ihn sich wirklich verdient hat (z. B. Sieg aus dem hinteren Feld).
🏁 Leon Erger — From Sim To Real
Leon Erger (25) aus der Nähe von Köln begann seine Sim-Racing-Reise 2020 mit einem Ziel: sein Können auf einer echten Rennstrecke zu beweisen. Nach unzähligen Stunden im Sim — ergänzt durch Bücher, Training im Fitnessstudio und das Studieren von Onboards — fuhr er seinen allerersten Trackday in einem echten Rennwagen und unterbot bereits in Runde 10 die Zeit seines Coaches, eines Rennfahrers mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung. Seine Lehre daraus: From Sim To Real ist möglich — und harte Arbeit schlägt Talent jedes Mal.
2023 lebte er den Traum und fuhr den Aston Martin Vantage GT4 in der ADAC GT4 Germany — allgemein als Sprungbrett zur DTM und eine der wettbewerbsstärksten GT4-Serien der Welt angesehen — wo er die Top 10 erreichte.
Er gründete die LE Academy, um Fahrern wie Euch zu helfen, Ready to Race zu werden: Schluss mit Raten, jetzt wird besser gefahren. Da er selbst vom Anfänger zum Top-10-Fahrer in einer Weltklasse-GT4-Meisterschaft wurde, kennt er den Weg aus eigener Erfahrung und konzentriert sich auf den Kern dessen, was Euch wirklich schneller macht — ganz ohne Hunderte ziellose Runden.
🏃 Über die CAS Community
Wo Leidenschaft auf Technologie trifft — ein Zuhause für iRacing-Enthusiasten
Willkommen bei CAS
Die CAS-iRacing Community ist ein einladender Ort für Sim-Racer aller Erfahrungsstufen. Egal ob du gerade erst mit iRacing anfängst oder ein erfahrener Rennfahrer bist — CAS bietet eine unterstützende Umgebung, um dein Fahren zu verbessern und Gleichgesinnte zu treffen.
cas-community.comInklusiv & Respektvoll
CAS legt Wert auf eine offene, nicht-elitäre Atmosphäre. Die Community setzt auf gegenseitige Unterstützung, faires Racing und Hilfe für schwächere Fahrer. Aggressives und respektloses Verhalten wird nicht toleriert — sauberes Racing und Sportlichkeit stehen an erster Stelle.
GrundwerteGegründet von Andreas Wuschnakowski
Seit 2021 aktiv im Sim-Racing, gründete Andreas CAS aus dem Wunsch heraus, eine bessere Community-Erfahrung für Einsteiger zu schaffen. Seine eigenen frühen Erfahrungen inspirierten den einladenden und unterstützenden Ansatz der Community.
Seit 2021🏁 Ligen & Serien
Gut organisierte Ligen und Einzelevents — nah am echten Motorsport
GT3 – WCT (World Championship Tour)
Die Flaggschiff-GT3-Serie der CAS Community. Fahre die besten GT3-Rennwagen der Welt in einer professionell organisierten Meisterschaft, die die Spannung des echten GT3-Rennsports nachbildet.
DetailsIEC – International Endurance Championship
Langstreckenrennen vom Feinsten. Schließe dich mit anderen Community-Mitgliedern zusammen für längere Rennen, die Konstanz, Strategie und Fahrermanagement testen. Ein echter Test für Teamwork.
Neu für die nächste Saison: Die IEC setzt auf iRaceControl für professionelles Rennmanagement — Live-Tracking, automatisierte Rennleitung, Incident-Logging und PDF-Rennberichte.
Wertungsregel: Teams müssen mindestens 90% der Renndistanz absolvieren, um Meisterschaftspunkte zu erhalten. Teams unterhalb der 90%-Schwelle werden gewertet, erhalten aber keine Punkte.
DetailsCombined Cup Pausiert
Ein rotierendes Einklassen-Format — jede Woche ein komplett anderes Auto. Die aktuelle Saison rotiert durch drei grundverschiedene Fahrzeuge: Radical, Ray FF1600 und einen TCR-Tourenwagen. Diese Mischung — High-Downforce-Prototyp, leichter Open-Wheeler und frontgetriebener Tourenwagen — macht den Combined Cup zu einer der anspruchsvollsten Serien der Community: Bremspunkte, Balance und Fahrstil müssen Woche für Woche neu gelernt werden. Kein Multiclass-Rennen.
Saison pausiert: Nach Lauf 4 wurde die 10. Saison des Combined Cup wegen zu geringer Beteiligung der angemeldeten Mitglieder pausiert. Die Ergebnisse der Läufe 1–4 bleiben unten dokumentiert. Eine Rückkehr in einer späteren Saison ist möglich — aktuelle Infos auf den Kanälen der CAS Community.
DetailsSFL Cup
Der SFL Cup bietet eine weitere wettbewerbsfähige Serie innerhalb der CAS Community. Regelmäßige Rennen mit Fokus auf sauberes, kompetitives Racing in einem gut strukturierten Meisterschaftsformat.
DetailsPCCD – Porsche Community Cup Deutschland
Markenpokal-Racing mit dem Porsche 911 GT3 Cup. Eine tolle Serie für enge, spannende Rennen, bei denen das Fahrkönnen den Unterschied macht statt Setup-Vorteile.
DetailsTSS – GT4
GT4-Racing in der CAS Community. Diese etwas langsameren, aber wendigen Fahrzeuge bieten einen fantastischen Einstiegspunkt für Fahrer, die in organisiertes Ligaracing einsteigen möchten.
Details🏁 PCCD Saison 5, Lauf 3 — Oran Park
Zehn Autos, zwei Nachtsprints auf einer Strecke, die es nicht mehr gibt — Remo Grossenbacher gewann den Lauf, Alex Gründel das Feature mit 0,225 s, und Klaus Oberländer wurde Driver of the Day
🏆 Grossenbacher, Oberländer, Meyers
🥇 Remo Grossenbacher
🥈 Klaus Oberländer
🥉 Dominique Meyers
Pole in der letzten Qualifying-Runde · alle 24 Runden geführt · Sieg mit 15,474 s · schnellste Runde Maurice Becker 1:03.617
🏆 Gründel, Grossenbacher, Meyers
🥇 Alex Gründel
🥈 Remo Grossenbacher
🥉 Dominique Meyers
Reverse-Grid Top 8 · 22 von 24 Runden innerhalb von 1,5 s · entschieden durch 0,225 s · schnellste Runde Grossenbacher 1:03.943 in der Schlussrunde
🏁 Klaus Oberländer — Merit 0,877
Sieben gutgemachte Plätze über den Lauf, sieben zurückerkämpfte Positionen, zehn Überholmanöver und nur drei Incident-Punkte. Im Heat fuhr er mit einem einzigen Incident-Punkt von sieben auf zwei — die sauberste Fahrt eines Abends, an dem fast alle anderen einen Abflug hatten.
Laufsieger nach Gesamtpunkten: Grossenbacher 76 · Gründel 64 · Meyers 60 · Nächster Lauf: Oschersleben, 27. August
📋 Vollständiger Rennbericht
Ausgangslage
Lauf 3 führte den Porsche Community Cup ans andere Ende der Welt — auf eine Strecke, die es nicht mehr gibt. Oran Park Raceway im Südwesten von Sydney wurde 2010 geschlossen und der Bebauung geopfert; das 2,6 km lange Grand-Prix-Layout existiert nur noch in iRacing. Sein Markenzeichen ist die Brückenüberführung, entschieden wurde der Abend aber von den Kurven an den Enden der Runde: der Kombination Kurve 1/2 nach der langen Geraden und der engen Schikane vor der letzten Kurve, wo der Randstein den Cup-Porsche aushebt und die nächste Kurve ihn einsammelt. Das Feld war das kleinste der Saison — zehn Fahrer, nach sechzehn in Jerez und neunzehn am Nürburgring — was die Regie auf das Sommerloch und im Porsche-Cup-Chat gemeldete Internetprobleme zurückführte. Beide Rennen liefen im Dunkeln: Sim-Zeit 17:20 Uhr für den Heat und 18:15 Uhr fürs Feature im australischen Frühmai, durchgehend trocken, 21,3 °C fallend auf 20,4 °C.
Qualifying
Lone Qualifying, drei Runden pro Fahrer. Maurice Becker hielt mit rund 5000 iRating fast die gesamte Session die Bestzeit — und verlor sie in der allerletzten Runde an Remo Grossenbacher, 1:04.062 zu 1:04.136. Benedikt Barth (1:04.465) und Alex Gründel (1:04.476) teilten sich die zweite Reihe, dahinter Andre Brechmann, Dominique Meyers, Klaus Oberländer, Antonio Cursio, Danny Platzer und Jürgen Michael Kraft.
Rennen 1 — 24 Runden, stehender Start
Grossenbacher führte jede Runde. Becker setzte sich auf Platz zwei und blieb vierzehn Runden lang innerhalb einer Sekunde, ohne vorbeizukommen — die einzige echte Überholstelle in Oran Park ist das Ende der langen Geraden, und der Windschatten reicht dort nicht aus. Er fuhr die schnellste Runde des Rennens, 1:03.617, und warf es dann weg: zwei schwere Abflüge kurz hintereinander, 34,7 s Reparatur, Aus nach 16 Runden. „Für mich ist Blackout dumm gelaufen“, schrieb er in den Chat. Dahinter sammelte die Strecke weiter ein: Alex Gründel wurde in Runde 2 über einem Randstein ausgehoben und fiel auf neun zurück, kämpfte sich aber an einem stark verteidigenden Antonio Cursio vorbei zurück auf fünf — Cursio hatte sich zuvor beim Herausbeschleunigen aus einem bereits abgeschlossenen Überholmanöver selbst herausgedreht. Andre Brechmann verlor das Auto vor der Zehn-Minuten-Marke und wurde von einem 340-s-Stopp in Runde 14 endgültig gestoppt. Mittendrin blieb Klaus Oberländer einfach auf der Strecke: von sieben auf zwei, 15,474 s zurück, ein Incident-Punkt.
Top 5 Rennen 1: Grossenbacher, Oberländer, Meyers, Barth, Gründel. Schnellste Runde: Maurice Becker, 1:03.617.
Rennen 2 — 24 Runden, Reverse-Grid Top 8
Die Umkehr stellte Kraft auf die Pole und schickte Grossenbacher auf acht — und hielt genau zwei Runden. Meyers führte aus der Anfangskombination heraus, Gründel war in Runde 2 vorbei, und Grossenbacher hatte sich in derselben Zeit von acht auf zwei gearbeitet. Was folgte, war das Rennen der bisherigen Saison: zweiundzwanzig von vierundzwanzig Runden innerhalb von anderthalb Sekunden, ohne Berührung, 0,225 s im Ziel. Grossenbacher ließ eine frühe Chance bewusst liegen, statt den Führenden abzuräumen, und wartete danach auf einen Fehler in Kurve 1, der zweimal kam, aber nie groß genug war. Die schnellste Runde, 1:03.943, fuhr er in der Schlussrunde. Maurice Becker kam von neun auf drei nach vorn, bevor er das Auto zum dritten Mal an diesem Abend in der letzten Schikane zerstörte, eine 107-s-Reparatur nahm und abstellte. Andre Brechmann fuhr in Runde 1 an die Box und kam nicht zurück. CLS wertet beide fürs Feature als DSQ. Antonio Cursio beendete den Abend mit 19 Incident-Punkten und einer in Runde 17 abgesessenen schwarzen Flagge, und Jürgen Michael Kraft ließ von der umgekehrten Pole die Schnelleren durch und bremste später bewusst ab, um sich aus einem Zweikampf hinter ihm herauszuhalten.
Top 5 Rennen 2: Gründel, Grossenbacher, Meyers, Barth, Oberländer. Schnellste Runde: Remo Grossenbacher, 1:03.943. Driver of the Day (Lauf): Klaus Oberländer, Merit 0,877.
Nach dem Rennen: Remo Grossenbacher
Der Laufsieger kam anschließend in den Stream. Zur Strecke: „Mega, war eine Megastrecke. Man braucht viel Können, man braucht viel Mut, man braucht auch viel Willen — aber ich finde die Kombination Porsche Cup und Oran Park einfach wundervoll.“ Zum Kampf um den Sieg: Der Start sei chaotisch gewesen, er sei aber gut durchgekommen und sofort an Gründel dran gewesen; eine Chance ließ er aus — „die Alternative wäre gewesen, ich hätte ihn abgeräumt“ — und wartete danach vergeblich auf einen großen Fehler in Kurve 1. „Ansonsten hat er dann einen perfect job gemacht.“
Notizen aus dem Stream
- Zehn Starter sind der Saisontiefstwert. Das Fazit im Stream trotzdem: „unglaublich viel Action“.
- Preisgeld setzt weiterhin 7 von 8 gestarteten Läufen voraus, bei einem Streichresultat — genau die Regelkombination, für die Beckers Nullrunde gedacht ist.
- Oran Park lässt sich aus öffentlichen Kartendaten nicht mehr nachzeichnen, weil die Anlage abgerissen wurde; die Trackmap fürs Overlay musste von Hand erstellt werden. Als Anekdote las die Regie den offiziellen Rundenrekord vor — 1:09.662, im Stream Alex Davison zugeschrieben und aufgestellt am 13. August 2003, exakt 23 Jahre auf den Tag genau.
- Andere CAS-Serien: Die GT3 WCT hat nach Le Mans noch vier Läufe; der SFL Cup fährt am 19. August in Zolder, Algarve beschließt die Saison am 14. Oktober; der Combined Cup startet am 26. August in Okayama neu, mit dem BMW M2 und der neuen Regel, dass 75 % der Runden über beide Rennen gefahren werden müssen; die IEC beginnt am 5. September in Sebring, Einzelstarter sind zugelassen.
- Nächster Lauf: Oschersleben, Deutschland, Donnerstag, 27. August 2026.
Zusammenfassung des CAS-Community-Twitch-Streams von Thomas Herbrig. Ergebnisse, Startaufstellungen, Rundenzeiten und Incident-Punkte stammen aus dem iRacing Event Result (Subsession 87937749); Driver of the Day, Laufpunkte und Meisterschaftstabelle aus CAS League Scoring (CLS); Charts und 2D-Replays aus der iCASControl-Telemetrieaufzeichnung. Wo im Stream nicht zu klären war, wer einen Zwischenfall verursacht hat, spekuliert dieser Bericht nicht.
🏁 PCCD Saison 5, Lauf 2 — Nürburgring GP
Ein Debütant räumte in Deutschland ab — Maurice Becker holte die Pole um 0,003 s und gewann beide Sprints, während René Hollerung von P18 die Fahrt des Abends zeigte
🏆 Becker, Gründel, Grossenbacher
🥇 Maurice Becker
🥈 Alex Gründel
🥉 Remo Grossenbacher
Pole um 0,003 s · Führung in Kurve 1 verloren, in der Veedol-Schikane zurückgeholt · schnellste Runde 1:56.730 · +6,55 s Vorsprung
🏆 Becker, Grossenbacher, Gründel
🥇 Maurice Becker
🥈 Remo Grossenbacher
🥉 Alex Gründel
Reverse-Grid Top 8 · Becker von P8 zum Doppelsieg · schnellste Runde Willi Brand 1:57.054 · Gründel fehlten 0,48 s auf Platz zwei
🏁 Hollerung P18 → P7
In Runde 1 des Heats zerstört und damit außerhalb der umgedrehten Top 8, startete René Hollerung das Feature als 18. und wurde Siebter — elf Plätze, elf Überholmanöver und Driver of the Day.
Driver of the Day im Heat: Benjamin Schlosser (P17→P12 nach zwei eigenen Drehern) · Nächster Lauf: Oran Park, 13. August
📋 Vollständiger Rennbericht
Ausgangslage
Lauf 2 brachte den Porsche Community Cup nach Deutschland — wobei, wie im Kommentar sofort klargestellt, der Weltruf des Nürburgrings auf der Nordschleife beruht und nicht auf dem hier gefahrenen Grand-Prix-Kurs. Der hat aber seinen eigenen Charakter: eine enge, kerbfreudige Arena, die zweifach angebremste Dunlop-Kehre, die im Cup fast volle Schumacher-S und eine Veedol-Schikane, die sich als wichtigste Kurve des Abends herausstellte. Das Feld war von sechzehn in Jerez auf neunzehn gewachsen, mit mehreren Saisondebütanten — darunter Maurice Becker, dessen rund 5000 iRating ihn zum schnellsten Mann im Feld machte, bevor er eine Runde gedreht hatte. Es blieb trocken: 25 °C Streckentemperatur, 18,8 °C Luft, wenig Wind.
Qualifying
Zehn Minuten, drei Runden, Fixed Setup — und drei Tausendstel um die Pole. Becker holte sie mit einer 1:56.677, die er im letzten Versuch in der Schlussschikane fand, vor Alex Gründels 1:56.680; dahinter Dominique Meyers (1:56.924), Benjamin Schlosser (1:57.169) und Willi Brand (1:57.324). René Hollerung fuhr keine Zeit und startete von ganz hinten.
Rennen 1 — 13 Runden, stehender Start
Gründel gewann den Start und führte in die Arena, und was folgte, war das Rennen des Abends: zehn Runden, in denen Becker zwischen 0,18 s und 0,52 s dahinter lag, immer wieder die Innenbahn am Ende der langen Geraden suchte — ohne eine einzige Berührung, „sehr, sehr fair“. Die Entscheidung fiel in der Veedol-Schikane, wo ein kleiner Fehler Gründels Becker vorbeiließ; danach zog er davon: +6,55 s im Ziel, dazu die schnellste Runde (1:56.730) in Runde 9. Dahinter zerstörte die erste Runde mehrere Rennen: Benjamin Schlosser drehte sich aus Platz vier ohne Fremdeinwirkung und später noch einmal, am Ende Zwölfter; Don Utz, Max Coldron und René Hollerung mussten alle reparieren, Hollerung verlor 2:32 Min. und eine Runde. Remo Grossenbacher fuhr von sechs auf das Podium, während Meyers und Brand als Vierter und Fünfter nur 0,003 s trennten — dieselbe Differenz wie um die Pole. Christian Schlosser erwischte den härtesten Abend: 4:07 Min. Reparatur in Runde 7, späte schwarze Flagge, Platz 19 mit zwei Runden Rückstand.
Top 5 Rennen 1: Becker, Gründel, Grossenbacher, Meyers, Brand. Schnellste Runde: Maurice Becker, 1:56.730. Driver of the Day: Benjamin Schlosser.
Rennen 2 — 13 Runden, Reverse-Grid Top 8
Die Umkehr stellte Jan Tobias Schrader auf die Pole und Becker zurück auf acht. Schrader verlor die Führung fast sofort an Sean Pfennig, Gründel war noch vor Ende der ersten Runde Vierter, und Becker arbeitete sich bedachter nach vorn, bevor er Schrader kassierte und davonfuhr — wieder war die letzte Schikane die entscheidende Kurve. Zwei Starts, zwei Siege, im Debut, diesmal mit +4,55 s. Die Fahrt des Abends kam von hinten: René Hollerung, außerhalb der umgedrehten Acht, startete als 18. und wurde Siebter — elf Plätze, elf Überholmanöver. Gründel kam im Kampf um Platz zwei bis auf 0,48 s an Grossenbacher heran, entschied sich aber für die Meisterschaft statt für das Risiko; Willi Brand fuhr als Vierter die schnellste Runde (1:57.054). Im Stream nicht erwähnt und ausschließlich aus dem Timing: Dominique Meyers kassierte Sekunden nach Grün eine Durchfahrtsstrafe, absolvierte sie in Runde 1 und wurde trotzdem noch Achter; Klaus Oberländer war nach einer Runde raus, Clemens Müller-Rechner nach fünf, beide per Disconnect; Antonio Cursio sammelte schwarze Flagge, 2:39 Min. Reparatur und 20 Strafpunkte auf dem Weg zu Platz 17.
Top 5 Rennen 2: Becker, Grossenbacher, Gründel, Brand, Pfennig. Schnellste Runde: Willi Brand, 1:57.054. Driver of the Day: René Hollerung.
Notizen aus der Kommentar-Kabine
- Driver of the Day gibt es im PCCD neu in dieser Saison — eingeführt, nachdem der Sponsor gefragt hatte, warum der Porsche Cup keinen hat. Der Preis für Lauf 1 ging nachträglich an Antonio Cursio.
- Für das Preisgeld müssen 7 von 8 Läufen gestartet werden; es gibt ein Streichresultat — im GT3 WCT sind es drei.
- Jan Tobias Schrader, der einzige Fahrer im Interview, erklärte sein Rezept: mit einem kurzen Zickzack signalisieren und klar Schnellere durchlassen, statt Zeit im Zweikampf zu verlieren. Sein achter Platz im Heat — der ihm die Reverse-Pole bescherte — kam von einem Slowdown, nicht von Taktik.
- Zur Liga: Das GT3 WCT hat über 50 registrierte Fahrer und inzwischen eine Warteliste; der SFL-Lauf fiel aus, weil iRacing zur Rennzeit nicht erreichbar war; die IEC startet im September.
- Nächster Lauf: Oran Park, Australien, am 13. August 2026.
Zusammenfassung des CAS-Community-Twitch-Broadcasts von Thomas Herbrig. Ergebnisse, Rundenzeiten, Startaufstellungen und Strafpunkte aus dem iRacing-Ergebnis (Subsession 87590829); Charts und 2D-Replay aus der iCASControl-Telemetrieaufzeichnung. Namen abgeglichen mit dem offiziellen CAS League Scoring (CLS)-Roster für CAS PCCD Saison 5. Wo der Stream einen Verursacher nicht klären konnte, wird hier nicht spekuliert.
🏁 PCCD Saison 5, Lauf 1 — Circuito de Jerez
Der Porsche Community Cup eröffnet seine fünfte Saison in Andalusien — ein Start-Ziel-Sieg im Heat für Alex Gründel, ein Reverse-Grid-Feature-Sieg für René Hollerung und ein Frühstart, der die Reverse-Pole kostete
🏆 Gründel, B. Schlosser, Meyers
🥇 Alex Gründel
🥈 Benjamin Schlosser
🥉 Dominique Meyers
Start-Ziel-Sieg · Schnellste Runde 1:41.418 · +7,72 s Vorsprung · Carl Sören Schober P16→P7 als Fahrer des Tages
🏆 Hollerung, Gründel, Barth
🥇 René Hollerung
🥈 Alex Gründel
🥉 Benedikt Barth
Reverse-Grid Top 8 · Hollerung von P3, schnellste Runde 1:41.718 · Gründel von P8 auf +1,09 s · Top 5 in unter 4 s
🏁 Zwei verschiedene Sieger
Ein sauberer Start in Saison 5: Alex Gründel gewann den Heat, René Hollerung das Feature, und Antonio Cursio kam nach einem Ausfall in Rennen 1 zurück und wurde in Rennen 2 Fahrer des Tages (P16→P8).
Reverse-Pole Clemens Müller-Rechner mit Frühstart und Durchfahrtsstrafe · Andre Brechmann einziger Ausfall · Nächster Lauf: Nürburgring, 30. Juli
📋 Kompletter Rennbericht
Schauplatz
Circuito de Jerez – Ángel Nieto, Andalusien — die 4,4 km lange, 15 Kurven zählende spanische Strecke wurde im Dezember 1985 eröffnet, hat eine kurze 600 m lange Start-Ziel-Gerade und einen unerbittlichen, technischen Rhythmus, der kaum Überholstellen lässt (die beste davon die Anbremszone am Ende der langen Geraden nach der Parabolika). 16 Porsche-Cup-Fahrer gingen zum Saison-5-Auftakt ins Rennen, im bekannten PCCD-Doppelsprint-Format: ein Heat mit stehendem Start, dann ein Reverse-Grid-Top-8-Feature.
Rennen 1 — 15 Runden, stehender Start
Alex Gründel machte aus der Pole einen kontrollierten Start-Ziel-Sieg, baute auf dem technischen Layout einen stetigen Puffer auf und fuhr auf der letzten Runde die schnellste Rennrunde (1:41.418), um mit +7,72 s zu gewinnen. Dahinter lief eine eng beieinanderliegende Top 5 in einem Drei-Sekunden-Fenster: Benjamin Schlosser kletterte von P5 auf zwei, Dominique Meyers rutschte von P2 auf drei, vor Willi Brand und Benedikt Barth. Die Fahrt des Heats kam von ganz hinten — Carl Sören Schober stürmte von P16 auf P7 (neun Plätze, elf Überholmanöver) und wurde Fahrer des Tages. Antonio Cursio war der frühe Ausfallkandidat: früher Schaden und ein Reparaturstopp in Runde 2 warfen ihn eine Runde zurück auf P16, das einzige Auto abseits der Führungsrunde.
Top 5 Rennen 1: Gründel, B. Schlosser, Meyers, Brand, Barth. Schnellste Runde: Alex Gründel, 1:41.418.
Rennen 2 — 15 Runden, Reverse-Grid Top 8
Die Top-8-Umkehr setzte Clemens Müller-Rechner auf die Reverse-Pole und drehte Gründel auf acht — doch Müller-Rechner erwischte einen Frühstart, kassierte eine Durchfahrtsstrafe, absolvierte sie in Runde 1 und fiel auf einen aufgeholten P10 zurück. René Hollerung, nur auf drei zurückgesetzt und der bestplatzierte der echten Spitzenfahrer, übernahm früh die Kontrolle, fuhr die schnellste Runde (1:41.718) und verwaltete den Vorsprung bis ins Ziel. Gründel schnitt sich von acht zurück und holte ihn über die Schlussrunden ein — am Ende fehlten nur +1,09 s zum Doppelsieg. Benedikt Barth, Remo Grossenbacher (von P10) und Willi Brand komplettierten eine Top 5 innerhalb von vier Sekunden. Antonio Cursio holte sich mit einer sauberen Fahrt von P16 auf P8 die Wiedergutmachung zum Fahrer des Tages; Carl Sören Schobers kampfbetonter Abend (renn-höchste 15 Strafpunkte, späte schwarze Flagge) warf ihn auf P12; Andre Brechmann war der einzige Ausfall, abgestellt nach sieben Runden.
Top 5 Rennen 2: Hollerung, Gründel, Barth, Grossenbacher, Brand. Schnellste Runde: René Hollerung, 1:41.718.
Notizen aus der Kabine
- Saison 5 umfasst 16 Rennen mit Punkten bis P20 und einem Streichresultat — und, zum ersten Mal, Preisgeld für die ersten drei.
- Die Knappheit an Überholstellen in Jerez zeigte sich im Heat, der sich an der Spitze auseinanderzog, während das Reverse-Grid-Feature den engen Zweikampf lieferte, für den das Format gemacht ist.
- Nächster Lauf: der Nürburgring, Deutschland, am 30. Juli 2026.
Zusammenfassung des CAS-Community-Twitch-Broadcasts von Thomas Herbrig. Ergebnisse, Rundenzeiten, Startaufstellungen und Strafpunkte aus dem iRacing-Ergebnis (Subsession 87246070), abgeglichen gegen die offizielle CAS League Scoring (CLS)-Datenbank für CAS PCCD Saison 5.
🏁 SFL Cup Saison 8, Lauf 5 — Circuit Zolder (Alternate)
CAS Super Formula Lights Cup · Saison 8 · Lauf 5 · Circuit Zolder (Alternate) · 19. August 2026 · 20 gemeldet, 9 am Start · Einzelqualifying + zwei 16-Runden-Sprints (Rennen 2 = komplettes Reverse Grid) · SF Lights 324 · trocken, ~25,9 °C Strecke · datenbasierter Bericht, diesmal ohne Broadcast-Transkript
🏆 Chmielewski, Grabowski, Wlach
🥇 Kevin Chmielewski — Atzen Motorsport · führte nur die letzte Runde
🥈 Lucian Grabowski · +0,549 s · führte die Runden 1–15
🥉 Bernhard Wlach — DAN Küchen Motorsport · +22,395 s
Pole: Grabowski (1:17,042) mit 0,871 s · eine 1:27,882 in Runde 16 kostete ihn den Sieg aus 8,18 s Vorsprung · schnellste Runde Grabowski (1:16,978) · Marcus Rothe P4 von ganz hinten mit 7 Überholmanövern
🏆 Chmielewski, Herbrig, Werner
🥇 Kevin Chmielewski — vom Reverse-Grid-Platz 9, ganz hinten
🥈 Thomas Herbrig — CAS Tech Performance grün · +4,574 s
🥉 Eike Werner — Last and Furious · +9,588 s
Herbrig führte die Runden 2–13 und blieb ohne einen einzigen Incident-Punkt · Marcus Rothe kam als Zweiter über die Linie, eine schwarze Flagge 16 s vor Schluss warf ihn auf P4 · Grabowski P8 mit einer Runde Rückstand — und der schnellsten Runde
⚡ Ein perfekter Lauf für Chmielewski
Laufpodium (kombiniert, laut CLS): 🥇 Kevin Chmielewski 61 Punkte — das Maximum · 🥈 Thomas Herbrig und Eike Werner mit je 46. Grabowskis Meisterschaftsvorsprung schrumpft von 30 auf 11 Punkte.
David Hoffmann, Dominic Waack und Pascal Marx fehlten. Thomas Herbrig klettert in der Meisterschaft mit 158 Punkten auf P3, zwei Zähler vor Rothe und Wlach.
📋 Vollständiger Rennbericht
Datenbasierter Bericht. Für diesen Lauf gab es kein Broadcast-Transkript — alles Folgende stammt aus dem offiziellen iRacing-Eventergebnis, den CLS-Lauf- und Standings-Seiten sowie den In-Sim-iRaceControl-Telemetrielogs. Keinem Fahrer wird ein Motiv oder Funkspruch zugeschrieben.
Ausgangslage
Circuit Zolder in Belgien, in der Alternate-Konfiguration — vier Kilometer, zehn Kurven, und für SFL-Verhältnisse eine kurze Runde: der SF Lights 324 brauchte knapp 1:17, also passten 16 Runden in gut 21 Minuten pro Sprint. Neun von zwanzig gemeldeten Fahrern standen am Start. Eike Werner und Harald Pfeufer, die den Nürburgring wegen der Hitze ausgelassen hatten, waren zurück und fuhren zwei ihrer besten Ausbeuten der Saison ein; die Meisterschaftsanwärter David Hoffmann und Dominic Waack fehlten komplett, ebenso Pascal Marx. Es war Lauf 5 — der nachgeholte Lauf 3 beschließt die Saison am 14. Oktober in Portimão.
Qualifying
Drei Runden, und Lucian Grabowski ließ es beiläufig aussehen: 1:17,042, Pole mit 0,871 s. Bernhard Wlach (1:17,913) und Kevin Chmielewski (1:17,991) bildeten die zweite Reihe. Dahinter wurde es absurd eng — Andreas Wuschnakowski (1:19,096) und Thomas Herbrig (1:19,104) trennten acht Tausendstel, Eike Werner (1:19,518) und Harald Pfeufer (1:19,539) einundzwanzig. Marcus Rothe sammelte 15 Incident-Punkte in der Session, setzte keine gültige Zeit und startete als Letzter.
Rennen 1 — fünfzehn Runden in Führung, und dann die sechzehnte
Grabowski setzte die Pole um und führte jede der ersten fünfzehn Runden, ohne je ernsthaft unter Druck zu geraten; in Runde 15 lag er 8,18 s vor Chmielewski. Dann kam die Schlussrunde: eine 1:27,882, in der Telemetrie als +10,46 s langsame Runde markiert — Chmielewski zog mit einer sauberen 1:18,730 vorbei und gewann mit 0,549 s. Grabowski blieb die schnellste Runde des Laufs (1:16,978, Runde 9). Mehr nicht.
Die Geschichte dahinter schrieb Marcus Rothe. Vom letzten Startplatz war er am Ende von Runde 2 Fünfter und ab Runde 5 Dritter; den letzten Podestplatz hielt er acht Runden, bis eine 1:25,350 in Runde 13 Bernhard Wlach zurückbrachte — Dritter mit +22,395 s gegenüber Rothes +23,910 s. Seine 7 Überholmanöver waren der Bestwert des Abends. Der Rest der Reihenfolge entstand in der Boxengasse: Thomas Herbrig kassierte binnen 25 Sekunden eine Repair-Strafe und eine schwarze Flagge und stand in Runde 3 78,8 s still, Andreas Wuschnakowski 61,1 s in Runde 4 und Friedrich Luhn — als starker Sechster unterwegs — 143,1 s in Runde 9.
Rennen 2 — komplettes Reverse Grid, gewonnen von ganz hinten
Das Reverse Grid stellte Friedrich Luhn auf die Pole und Chmielewski auf Platz neun. Luhn stand 31 Sekunden nach Grün mit einer Repair-Strafe in der Box, hielt zweimal für zusammen 318 Sekunden, kassierte eine schwarze Flagge und stellte nach sechs Runden ab. Thomas Herbrig führte ab Runde 2 und verteidigte sechs Runden lang gegen Marcus Rothe, der vom Reverse-Grid-Platz sechs kam — in Runde 7 trennten sie 0,04 s, in Runde 8 führte Rothe, in Runde 9 wieder Herbrig. Die beiden lagen in 10 von 16 Runden innerhalb von 1,5 s.
Während sie kämpften, kam Chmielewski an: in Runde 4 Vierter, in Runde 8 noch 4,23 s zurück, in Runde 9 0,91 s, in Runde 13 0,08 s — und ab Runde 14 vorn, zum 4,574-s-Sieg mit 8 Überholmanövern und keiner verlorenen Position. Herbrig hielt Platz zwei mit einem Rennen ohne Incident-Punkt, Eike Werner vervollständigte das Podest mit +9,588 s. Rothe kam 1,012 s hinter dem Sieger als Zweiter über die Linie, doch eine schwarze Flagge 16 Sekunden vor Schluss ließ ihn als Vierten mit +35,648 s in der Wertung. Lucian Grabowski — Repair-Strafe, zwei Stopps, zwei weitere schwarze Flaggen — wurde Achter mit einer Runde Rückstand, mit der schnellsten Rennrunde.
Laufpodium & Meisterschaft
Zwei Siege aus zwei Sprints sind das Maximum dieses Formats: Kevin Chmielewski 61 Punkte (25+30+6), vor Thomas Herbrig und Eike Werner mit je 46, Marcus Rothe 45, Lucian Grabowski 42, Bernhard Wlach und Harald Pfeufer 41, Andreas Wuschnakowski 38 und Friedrich Luhn 18.
Meisterschaft nach Lauf 5 (CLS): P1 Lucian Grabowski 212 · P2 Kevin Chmielewski 201 · P3 Thomas Herbrig 158 · P4 Marcus Rothe 157 · P5 Bernhard Wlach 156 · P6 Andreas Wuschnakowski 144 · P7 Eike Werner 126 · P8 David Hoffmann 108 · P9 Dominic Waack 96 · P10 Pascal Marx 84. Der Vorsprung schrumpft von 30 auf 11 Punkte, und die Plätze drei bis fünf liegen innerhalb von zwei Zählern. Alle Einzelrennen-Tabellen und die 2D-Replays stehen im SFL Race Center.
Nächster Lauf
Lauf 6 führt am 2. September 2026 nach Jerez GP. Der nachgeholte Lauf 3 in Portimão beschließt die Saison am 14. Oktober.
Diesmal ohne Broadcast-Transkript — der Bericht ist durchgehend datenbasiert. Wertung, Teams und Meisterschaftspunkte stammen von CAS League Scoring (CLS); Startaufstellung, Abstände, Bestzeiten und Incident-Punkte aus dem offiziellen iRacing-Eventergebnis (Subsession 88080870); Positionsverlauf, Rundenzeiten sowie Boxen- und Strafzeitpunkte aus den In-Sim-iRaceControl-Telemetrielogs.
🏁 SFL Cup Saison 8, Lauf 4 — Nürburgring
CAS Super Formula Lights Cup · Saison 8 · Lauf 4 · Nürburgring Grand-Prix-Strecke (BES/WEC) · 5. August 2026 · 20 gemeldet, 9 am Start · Lone Qualifying + zwei 12-Runden-Sprints (Rennen 2 = komplettes Reverse Grid) · SF Lights 324 · trocken, ~19 °C Strecke · live auf cas_sim_tv
🏆 Hoffmann, Chmielewski, Rothe
🥇 David Hoffmann — Dark Horse Motorsport · alle 12 Runden vorn
🥈 Kevin Chmielewski — Atzen Motorsport · +9,99 s
🥉 Marcus Rothe — Atzen Motorsport · +10,14 s
Pole: Grabowski (1:45.457) um 0,003 s · Frühstart, schwarze Flagge, Durchfahrtsstrafe in Runde 1 · schnellste Runde Hoffmann (1:45.256) · Wlach dreht sich in der letzten Runde im Kampf um P5
🏆 Grabowski, Rothe, Waack
🥇 Lucian Grabowski — aus dem Reverse Grid von P4
🥈 Marcus Rothe — Atzen Motorsport · von P7
🥉 Dominic Waack — Atzen Motorsport
Der Crash in Kurve 1 beendete David Hoffmanns Rennen (Heckflügel, DSQ) und kostete Chmielewski eine Runde · Wlach P4 mit kaputtem Seitenkasten · Friedrich Luhn mit Karrierebestleistung P5
⚡ Rothe gewinnt den Lauf ohne Rennsieg
Laufpodium (kombiniert, laut CLS): 🥇 Marcus Rothe 52 Pkt · 🥈 Lucian Grabowski 51 · 🥉 Dominic Waack 47. Grabowski baut die Meisterschaftsführung trotzdem auf 170 Punkte aus.
Sechs Fahrer sagten wegen der Hitze ab, darunter Meisterschaftsdritter Pascal Marx und Vierter Eike Werner — beide fallen um sechs Plätze. Thomas Herbrig klettert mit 112 auf P4.
📋 Vollständiger Rennbericht
Ausgangslage
Die Nürburgring Grand-Prix-Strecke in der BES/WEC-Variante ohne Schikane — 16 Kurven, rund 5,15 km, das Layout der Langstreckenserien. Ungewöhnlich war vor allem, wer fehlte: Für Saison 8 sind zwanzig Fahrer gemeldet, sechs sagten wegen der Hitze ab — Meisterschaftsdritter Pascal Marx, Vierter Eike Werner, dazu Florian Brechmann, Riccardo Cavoto, Thomas Felix und Jim Gallo — und übrig blieben neun Autos. Die Ironie: Nachdem die GT3 WCT am Vorabend in Hockenheim bei 44 °C Streckentemperatur gefahren war, lieferte der Nürburgring 19 °C. Es war Lauf 4; Lauf 3 fiel den iRacing-Wartungsarbeiten zum Opfer und beschließt die Saison nun am 14. Oktober in Portimão.
Qualifying
Die knappste Session der Saison. Lucian Grabowski und David Hoffmann tauschten die Spitze Runde um Runde, und Grabowski holte sie sich im letzten Versuch mit einer 1:45.457 zurück — Pole um drei Tausendstel vor Hoffmanns 1:45.460. Sonst kam niemand heran: Kevin Chmielewski wurde Dritter mit sieben Zehnteln Rückstand, vor Andreas Wuschnakowski, Dominic Waack, Marcus Rothe, Bernhard Wlach, Thomas Herbrig und Friedrich Luhn.
Rennen 1 — drei Tausendstel Pole, weg nach zwei Sekunden
Grabowski führte in Kurve 1, und zwei Sekunden nach Grün erschien die schwarze Flagge: Frühstart. Er saß die Durchfahrtsstrafe in Runde 1 ab und reihte sich als Letzter ein. David Hoffmann erbte die Führung noch vor Ende der ersten Runde, führte alle 12 Runden, fuhr die schnellste Runde und gewann mit 9,99 s. Gefahren wurde dahinter, und zwar komplett von Atzen Motorsport — Chmielewski, Rothe und Waack zehn Runden lang als P2–P4 im Gänsemarsch, bis Waack geradeaus fuhr und Rothe vorbeiwinkte, statt auf schlechter Linie zu verteidigen. In der letzten Runde griff Bernhard Wlach endlich Wuschnakowski um Rang fünf an, verbremste sich und drehte sich — und schenkte dem aufholenden Grabowski Rang sechs.
Rennen 2 — komplettes Reverse Grid
Das Feld wurde vollständig umgedreht: Luhn auf Pole, Hoffmann ganz hinten. Herbrig führte kurz, doch Grabowski war noch in der ersten Runde an ihm und an Luhn vorbei und führte alle 12 Runden. Den Schaden richtete die erste Kurve an — eine Mehrfachkollision schob Wuschnakowski in Chmielewski und riss David Hoffmann den Heckflügel ab; sein Rennen endete dort (DSQ, null Runden). Chmielewski brauchte eine 165-Sekunden-Reparatur, Herbrig kassierte eine Reparaturstrafe und zwei schwarze Flaggen, Wuschnakowski eine Durchfahrtsstrafe. Grabowski gewann mit 12,07 s vor Marcus Rothe (von P7), Dritter wurde Dominic Waack. Bernhard Wlach wurde Vierter mit sichtbar zerstörtem Seitenkasten, und Friedrich Luhn holte als Fünfter mit einem einzigen Incident-Punkt seine Karrierebestleistung — schlicht, indem er sich aus allem heraushielt.
Laufpodium & Meisterschaft
Zählt man beide Sprints zusammen, steht keiner der Rennsieger oben: P1 Marcus Rothe 52 Pkt (P3 + P2), P2 Lucian Grabowski 51, P3 Dominic Waack 47, dahinter Chmielewski 44, Wlach 42, Wuschnakowski 40, Luhn 38, Herbrig 33 — und Rennen-1-Sieger David Hoffmann als Letzter mit 31.
Meisterschaft nach Lauf 4 (CLS): P1 Lucian Grabowski 170 · P2 Kevin Chmielewski 140 · P3 Bernhard Wlach 115 · P4 Thomas Herbrig 112 · P5 Marcus Rothe 112 · P6 David Hoffmann 108 · P7 Andreas Wuschnakowski 106 · P8 Dominic Waack 96. Die beiden Daheimgebliebenen zahlten drauf — Pascal Marx fällt auf P9 (85), Eike Werner auf P10 (80). Alle Tabellen je Rennen und die 2D-Replays gibt es im SFL Race Center.
Nächster Lauf
Lauf 5 führt am 19. August 2026 nach Zolder (Alternate-Layout). Der verschobene Lauf 3 in Portimão beschließt die Saison am 14. Oktober.
Erzählung aus der cas_sim_tv-Übertragung (Max Coldron, mit David Hoffmann am Mikrofon). Klassement, Teams und Meisterschaftspunkte stammen von CAS League Scoring (CLS); Startaufstellung, Abstände, Bestzeiten und Incident-Punkte aus dem offiziellen iRacing-Event-Result (Subsession 87736844); Charts und Replays aus den iRaceControl-Telemetrie-Logs.
🏁 SFL Cup Saison 8, Lauf 2 — Mugello
CAS Super Formula Lights Cup · Saison 8 · Lauf 2 · Autodromo Internazionale del Mugello (Grand Prix) · 8. Juli 2026 · 13 Fahrer · Einzelqualifying + zwei 13-Runden-Sprints (Rennen 2 = Top-10-Reverse-Grid) · SF Lights 324 · trocken, Strecke 25→31 °C · live auf cas_sim_tv
🏆 Marx, Grabowski, Hoffmann
🥇 Pascal Marx — Dark Horse Motorsport · Pole & Sieg
🥈 Lucian Grabowski — GermanSimracing.de · +0,76 s
🥉 David Hoffmann — Dark Horse Motorsport
Pole: Marx (1:37.065) · schonte seine Reifen in der Hitze · Hoffmann fuhr die schnellste Runde (1:36.816) · Friedrich Luhn dreht sich · Thomas Felix fällt aus
🏆 Grabowski, Chmielewski, Werner
🥇 Lucian Grabowski — von Reverse-Grid-P9
🥈 Kevin Chmielewski — Atzen Motorsport
🥉 Eike Werner — außen an Wlach vorbei
Bernhard Wlach P4 · Thomas Herbrig ein starker P5 · Marx kämpft sich auf P7 mit der schnellsten Runde (1:37.053) · ein fünf Autos breiter Startcrash in Kurve 1 erwischt vier Fahrzeuge
⚡ Grabowski baut die Führung aus
Lauf-Podium (kombiniert, laut CLS): 🥇 Lucian Grabowski · 🥈 Kevin Chmielewski · 🥉 Pascal Marx. Grabowski sammelte an diesem Tag 58 Punkte und führt die Meisterschaft nun mit 119 Punkten an.
Thomas Herbrig (CAS Tech Performance grün) liegt nach seinem P5 in Rennen 2 auf Gesamtrang 5.
📋 Kompletter Renn-Bericht
Schauplatz
Das Autodromo Internazionale del Mugello in den toskanischen Hügeln ist ein schneller, fließender Grand-Prix-Kurs, der Mut durch seine geschwungenen Esses belohnt. 13 Fahrer gingen in identischen SF Lights 324 an den Start von Lauf 2 des CAS Super Formula Lights Cup, auf trockener Strecke, die sich von 25 auf 31 °C aufheizte. Format: Einzelqualifying, dann zwei 13-Runden-Sprints — Rennen 1 von der Startaufstellung, Rennen 2 im Top-10-Reverse-Grid. Live übertragen auf cas_sim_tv.
Qualifying
Pascal Marx holte die Pole in 1:37.065, vor Lucian Grabowski (1:37.216) und David Hoffmann (1:37.328) — die Top drei lagen keine Viertelsekunde auseinander.
Rennen 1 — stehender Start
Marx verwandelte die Pole in seinen ersten Saisonsieg und schonte in der Hitze sorgfältig seine Reifen, während Grabowski (P2, +0,76 s) und Hoffmann (P3, schnellste Runde 1:36.816) ihm folgten, aber nie in Schlagdistanz kamen. Die besten Zweikämpfe fanden weiter hinten statt, wo sich Bernhard Wlach nach einem schwachen Start mit langen, fairen Duellen zurückkämpfte. Es war ein saubereres, überholarmeres Rennen als in Fuji. Friedrich Luhn drehte sich, Thomas Felix fiel aus.
Rennen 2 — Reverse Grid
Das Reverse-Grid-Rennen entschied sich in der ersten Kurve: Ein fünf Autos breiter Startcrash in Kurve 1 erwischte vier Fahrzeuge, wobei Marx als unschuldiges Opfer von hinten abgeräumt wurde. Von P9 aus kämpfte sich Grabowski an die Spitze und kontrollierte das Rennen von vorn. Kevin Chmielewski wurde P2, und Eike Werner ging außen an Wlach vorbei auf P3, sodass Bernhard Wlach P4 und Thomas Herbrig ein starker P5 blieb. Marx kämpfte sich auf P7 mit der schnellsten Runde (1:37.053) zurück. David Hoffmann schied nach einem Crash aus und fiel in der Meisterschaft von Rang 2 auf Rang 6.
Lauf-Podium & Meisterschaft
Kombiniertes Lauf-Podium (laut CLS): P1 Lucian Grabowski, P2 Kevin Chmielewski, P3 Pascal Marx. Grabowski sammelte an diesem Tag 58 Punkte.
Meisterschaft nach Lauf 2 (CLS): P1 Lucian Grabowski 119 · P2 Kevin Chmielewski 96 · P3 Pascal Marx 85 · P4 Eike Werner 81 · P5 Thomas Herbrig 79 · P6 David Hoffmann 77 · P7 Bernhard Wlach 73. Alle Renn-Tabellen und die 2D-Replays gibt es im SFL Race Center.
Nächster Lauf
Lauf 3 geht am 22. Juli 2026 zum Algarve International Circuit.
Erzählung basiert auf der cas_sim_tv-Übertragung. Klassifizierung und Rundendaten stammen aus dem offiziellen iRacing-Ergebnis; Meisterschaftspunkte von CAS League Scoring (CLS).
📝 Aktueller Rennbericht
CAS GT3 WCT Saison 13 · Lauf 10 · Streets of St. Petersburg · 25. August 2026 — dreiunddreißig Runden Patt, entschieden durch einen verpatzten Boxenstopp
🏆 Becker, Zocher, Wonnenberg
🥇 Maurice Becker — Porsche 911 GT3 R
🥈 Mike Zocher — BMW M4 GT3 EVO · +11,699 s
🥉 Yannick Wonnenberg — BMW M4 GT3 EVO · +12,107 s
47 Runden in ~62 Minuten auf dem 2,9 km langen Stadtkurs mit 14 Kurven · Pole und schnellste Runde für Becker (1:11.350 / 1:11.959) · 29 Starter, eine Gelbphase, Strecke bis 57,8 °C
⏱️ 33 Runden Stoßstange an Stoßstange, kein Manöver
Becker verlor die Pole in Kurve 1 und lag danach dreiunddreißig von siebenundvierzig Runden innerhalb von anderthalb Sekunden hinter Wonnenberg. Er fuhr die schnellste Rennrunde und kam kein einziges Mal in die Nähe eines Manövers — St. Petersburg lässt gleich schnellen Autos keinen Platz.
Entschieden wurde dafür an der Box: Becker 36,5 s Standzeit in Runde 33, Wonnenberg 43,1 s in Runde 36, nachdem er an seiner Crew vorbeigefahren war und zweimal zurücksetzen musste.
🚨 Die Boxenausfahrt beendet zwei Rennen
Die Boxenausfahrt in St. Petersburg mündet blind auf die Ideallinie. In den Runden 36/37 erwischte sie, als Markus Groß herauskam, sowohl Lukas Zörlaut als auch Dennis Richter — Richter war sofort raus, Zörlaut brauchte 132 Sekunden Reparatur.
Richter wenige Minuten später im Stream: „In meinen Augen kann da keiner von uns beiden irgendwas für. Beide sehen nichts. Also wirklich nichts.“ · Elias Schleich gewann die AM-Klasse und übernahm die Klassenführung · Driver of the Day: Justin Christiansen, P25→P9
📋 Vollständiger Rennbericht
Ausgangslage
Die Streets of St. Petersburg — 2,9 km, vierzehn Kurven, ein kombinierter Stadt- und Flughafenkurs an der Küste Floridas, auf dem seit 1985 gefahren wird. Beton auf beiden Seiten, praktisch keine Auslaufzonen, und eine Strecke, die zur Eröffnung als „geliebt, gefürchtet, gehasst, wie auch immer“ angekündigt wurde. Zwei Dinge prägten den Abend, bevor ein Rad rollte: die Hitze, mit einer Streckentemperatur von rund 44 °C auf 57,8 °C steigend, und die Boxenausfahrt, vor dem Start ausdrücklich als Risiko benannt und dann der direkte Grund dafür, dass zwei Rennen endeten. Format wie immer: getrenntes Qualifying, zuerst AM, dann Pro, 60 % Sprit und ein Pflichtstopp, Reifenwechsel optional und von niemandem genutzt. 29 Fahrer gingen an den Start. Lauf 10 war zugleich der Lauf, ab dem die Streichresultate greifen.
Qualifying
Elias Schleich setzte mit 1:11.559 die AM-Bestmarke — schnell genug für Startplatz fünf in der Gesamtaufstellung, ein Mercedes mitten unter den Pro-Fahrern, und aus der Regie kam die Einschätzung, dass er nächste Saison in die Pro-Klasse gehört. Im Pro-Abschnitt holte Maurice Becker die Pole mit 1:11.350, drei Hundertstel vor Yannick Wonnenberg (1:11.384) und vier vor Lukas Zörlaut (1:11.390). Dennis Richter wurde Vierter, Mike Zocher Sechster. 29 Autos lagen innerhalb von 1,4 s.
Rennen — die erste Runde
Becker verlor die Führung in der ersten Kurve: Wonnenberg ging außen vorbei und führte über die Linie. Dahinter faltete sich das Mittelfeld zusammen — ein Auto stand quer an ungünstiger Stelle, und die Kettenreaktion löste eine Full Course Yellow über drei Runden aus, die einzige Gelbphase des Rennens. Benjamin Warnow und Marius Becker nahmen beide in Runde 1 Reparaturen von rund 200 Sekunden; für Warnow, als AM-Führender angereist, der denkbar schlechteste Start. Die Gelbphase sparte zugleich viel Sprit und schob das Feld zusammen, was Justin Christiansen und Michael Endres elf beziehungsweise dreizehn Plätze brachte. Für Marius Becker kam es noch dicker: schwarze Flagge wegen eines Boxenvergehens und ein 92-Sekunden-Stopp in Runde 4.
Rennen — das Patt
Der Restart wiederholte den Start, und danach passierte eine halbe Stunde lang nichts. Wonnenberg führte, Becker saß dahinter, und die beiden fuhren dreiunddreißig der siebenundvierzig Runden innerhalb von 1,5 s, der Abstand pendelte zwischen etwa vier und neun Zehnteln. Becker fuhr mit 1:11.959 in Runde 17 die schnellste Rennrunde, und sie brachte ihm nichts; Wonnenberg antwortete mit 1:12.076. Dahinter lagen Dennis Richter und Lukas Zörlaut auf drei und vier, der Gesamtführende Mike Zocher unauffällig auf fünf und Elias Schleich als Sechster unbedrängt an der Spitze der AM-Klasse.
Rennen — entschieden in der Boxengasse
Becker kam zuerst herein, in Runde 33: 36,5 s Standzeit. Wonnenberg blieb drei Runden länger draußen, und sein Stopp ging schief — er fuhr an seiner Crew vorbei, setzte zurück, es wurde immer noch nicht getankt, er setzte erneut zurück und stand 43,1 s, fast neun Sekunden über dem schnellsten Stopp des Rennens. Becker kam davor heraus, führte von Runde 39 bis zur Zielflagge, und die Regie sprach es live aus: „Rennsieg in der Boxengasse.“ Es kostete Wonnenberg auch Platz zwei: Mit knappem Sprit musste er in der Schlussrunde vom Gas, und Mike Zocher — noch eine Runde später an der Box und ohne Zeitverlust — ging an ihm vorbei.
Die Boxenausfahrt
Die zweite Geschichte des Laufs spielte zweimal am Ende der Boxengasse. Die Ausfahrt mündet an einer Stelle, an der weder der Herausfahrende die Strecke noch der Fahrer auf der Strecke die Ausfahrt sieht. In den Runden 36/37 erwischte es, als Markus Groß herauskam, sowohl Lukas Zörlaut als auch Dennis Richter. Richters Rennen war nach 37 Runden beendet, Zörlaut brauchte 132 Sekunden Reparatur und wurde mit einer Runde Rückstand 23. Richter kam noch während des Rennens in den Stream und blieb bemerkenswert fair: „In meinen Augen kann da keiner von uns beiden irgendwas für. Ich hab mir beide Onboards angeguckt. Beide sehen nichts. Also wirklich nichts.“ Er wies darauf hin, dass eine echte Boxenausfahrt ein blaues Warnlicht hat und iRacing dem Fahrer hier nichts Vergleichbares gibt. Andreas' Fazit im Stream: St. Petersburg wird so schnell nicht wieder im Kalender stehen.
Klassensiege
Elias Schleich holte einen souveränen AM-Sieg — Fünfter gesamt, zwölf Sekunden vor dem nächsten AM-Auto — vor Ricardo Still und Dirk Bolte. Damit übernimmt er die Führung in der AM-Wertung von Benjamin Warnow, den die Reparatur aus Runde 1 auf Klassenrang sieben zurückwarf. In der GDC gingen nur zwei Fahrer an den Start, das übrige CAS-Tech-Performance-Aufgebot hatte sich abgemeldet: Michael Endres setzte sich zwei Plätze vor Markus Heinzl.
Bemerkenswerte Zwischenfälle & Ausfälle
- Runde 1 — Kettenreaktion im Mittelfeld, drei Runden Full Course Yellow; Warnow und Marius Becker nehmen je rund 200 s Reparatur.
- Mike Girenz — Aufgabe nach acht Runden mit 16 Incident-Punkten, dem Saisonlimit; DSQ in der CLS-Wertung.
- Thomas Kuebler — hatte sich von 28 auf 18 vorgearbeitet und war auf dem Weg zur Fahrt des Abends, als ihn in Runde 22 der Server hinauswarf; DSQ in der CLS-Wertung.
- Klaus Oberländer — mehrere Dreher, neun Incident-Punkte, trotzdem Zwölfter.
- Danny Platzer — in der Mauer, 263 s Reparatur, zwei Runden verloren; Andreas Bastian setzte seinen Porsche zweimal in die Begrenzung.
- Runden 36/37 — die Kollisionen an der Boxenausfahrt, die Richters Rennen beendeten und Zörlauts zerstörten.
Endklassement — Top 10 (gesamt)
P1 Maurice Becker (Porsche 911 GT3 R, Pole, SR 1:11.959) · P2 Mike Zocher (BMW M4, +11,699 s) · P3 Yannick Wonnenberg (BMW M4, +12,107 s, 36 Runden geführt) · P4 Markus Groß (Ferrari 296, +14,744 s) · P5 Elias Schleich (Mercedes-AMG, +26,113 s, AM-Sieg) · P6 Gregor Micewski (Aston Martin, +26,977 s) · P7 Ricardo Still (McLaren 720S, +36,327 s) · P8 Robert Gradwohl (Ferrari 296, +37,770 s) · P9 Justin Christiansen (BMW M4, +39,778 s, von P25) · P10 Dirk Bolte (Porsche 911 GT3 R, +40,105 s). Klassensieger: Pro Maurice Becker, AM Elias Schleich (P5), GDC Michael Endres (P19). Das vollständige Klassement aller 29 Autos im Race Center.
Interviews nach dem Rennen
Maurice Becker war gut gelaunt und sachlich und hatte vom Massenunfall in Runde 1 nichts mitbekommen. Zu den Bedingungen: „Mit 50 Grad — puh, die Strecke ist Lava.“ Vor dem Rennen stellte er zudem die Team-Plattform vor, an der er seit einigen Monaten arbeitet — eine Seite, die Termine, Setups, Liveries, einen Sim-Planer und ein eingebettetes Stream-Center für iRacing, ACC, LMU und andere bündelt, damit Teams nicht mehr eine Excel-Tabelle plus drei weitere Werkzeuge brauchen. Die Plattform heißt Calapex (calapex.de) — kostenlos nutzbar und auf unserer Software-Seite ausführlicher beschrieben. Yannick Wonnenberg benannte den Stopp, der ihn den Sieg kostete, ohne Umschweife — „Ich habe halt leider meinen Boxenstopp komplett verkackt“ — und bestätigte, dass er keine Reifen gewechselt hatte; die vier Sekunden waren allein das Vorbeifahren und die zwei Rückwärtsmanöver.
Abseits der Strecke
- Driver of the Day — Justin Christiansen (#15, Neon Simsports Blue, Pro): Merit-Score 0,904, der höchste der Saison — von P25 auf P9, zwanzig Überholmanöver, vier Incident-Punkte. Ebenfalls hervorgehoben: Fritz Morawetz (P26→P16, 24 Überholmanöver), Ricardo Still (P18→P7) und Kevin Osiewacz (P16→P11).
- Das Special Event der Saison 13 wurde verraten — Lauf 12 am 7. September geht nach Montreal, Circuit Gilles Villeneuve, mit längerer Renndistanz und anderen Sprit-Einstellungen als bei einem normalen Lauf.
- Meisterschaft — Zochers zweiter Platz hält ihn mit 312 Punkten an der Spitze der Pro-Wertung, Beckers Sieg verkürzt aber auf zehn Punkte bei zwei ausstehenden Läufen. Schleich führt die AM-Wertung mit 340 vor Warnow (322) an. Heinzl führt weiter die GDC; bei den Teams liegen die Speed Monkeys mit 452 vorn.
- Saison 14 — die Anmeldung ist offen und der Kalender steht im Entwurf. Um die Häufung von Stadtkursen zu durchbrechen, dient der GT-Sprint-Kalender als Basis; in Wochen mit unbeliebter Strecke wird auf die drei regionalen GT3-Serien ausgewichen — mit der Einschränkung, dass die Fahrer unter der Woche in den Officials trainieren können müssen, was IMSA ausschließt.
- Nächster Lauf — Lauf 11, Red Bull Ring, Dienstag, 1. September 2026.
Erzählung aus dem cas_sim_tv-Stream (Andreas). Klassement, die Pro/AM/GDC-Aufteilung, Punkte und der Driver of the Day stammen aus dem CAS League Scoring (CLS); Abstände, Bestzeiten und Incident-Punkte aus dem iRacing Event Result (Subsession 88225929); Charts und 2D-Replay aus der iCASControl-Telemetrieaufzeichnung. Dieses Log enthält für diese Runde keinerlei Incident-, Flaggen- oder Strafereignisse, weshalb alle hier genannten Incident-Zahlen die offiziellen iRacing-Werte sind.
🏆 Meisterschaftsstand — Saison 13
Aktuelle GT3-WCT-Tabellen nach Lauf 10 (Streets of St. Petersburg), direkt aus dem CAS League Scoring (CLS). Die Pro- und AM-Punkte enthalten Teilnahmepunkte; die Saison umfasst 12 Läufe, und die Streichresultate greifen ab jetzt.
Pro-Meisterschaft
| Pos | # | Fahrer | Team | Rdn | Inc | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 26 | Mike Zocher | Speed Monkeys | 9 | 37 | 312 |
| 2 | 49 | Maurice Becker | M&J Downforce | 10 | 52 | 302 |
| 3 | 81 | Markus Groß | Melanzani Racing | 9 | 47 | 278 |
| 4 | 89 | Lukas Zörlaut | Neon Simsports Orange | 10 | 37 | 272 |
| 5 | 63 | Dennis Richter | Speed Monkeys II | 10 | 53 | 236 |
| 6 | 1 | Yannick Wonnenberg | Speed Monkeys | 6 | 7 | 234 |
| 7 | 08 | Gregor Micewski | Neon Simsports Orange | 8 | 18 | 182 |
| 8 | 60 | Robert Gradwohl | Styrian Racing | 10 | 42 | 176 |
| 9 | 16 | Kevin Osiewacz | Dat muss Kesseln - Veteranen | 8 | 58 | 176 |
| 10 | 69 | Mario Severn | Dat muss Kesseln - Veteranen | 8 | 35 | 173 |
| 11 | 14 | Marius Becker | Speed Monkeys II | 7 | 37 | 169 |
| 12 | 86 | Klaus Oberländer | Speed Monkeys II | 10 | 66 | 153 |
| 13 | 15 | Justin Christiansen | Neon Simsports Blue | 8 | 40 | 151 |
| 14 | 62 | Fritz Morawetz | Neon Simsports Red | 9 | 59 | 128 |
| 15 | 46 | Michael Gessner | VR46 Racing | 8 | 62 | 111 |
| 16 | 11 | Michael Gasser | — | 4 | 11 | 106 |
| 17 | 98 | Andre Rajkovic | Team Heusinkveld | 7 | 24 | 106 |
| 18 | 93 | Aaron Hatcher | Dat muss Kesseln | 8 | 63 | 101 |
| 19 | 13 | Alvin Frauenknecht | Melanzani Racing | 6 | 39 | 100 |
| 20 | 21 | Michele Grupe | UNIQUE-SIM Motorsports | 4 | 24 | 98 |
| 21 | 41 | Kevin Homburg | CAS Tech Performance Red | 6 | 52 | 83 |
| 22 | 67 | Zilvio Korenjak | Sydney Sweeney Academy | 2 | 7 | 78 |
| 23 | 33 | Mike Girenz | FRAMIDI Racing | 9 | 67 | 77 |
| 24 | 83 | Christian Hartl | Melanzani Racing 01 | 4 | 11 | 62 |
| 25 | 64 | Tim Eilzer | Melanzani Racing | 3 | 12 | 54 |
| 26 | 61 | Florian Roessler | Neon Simsports Green | 2 | 6 | 44 |
| 27 | 99 | Dominique Meyers | WS Racing eSports #Blue | 3 | 40 | 28 |
| 28 | 05 | Andy Weber | DanKüchen Motorsport I | 2 | 25 | 12 |
| 29 | 7 | Florian Eigner | Aurora Racing eSports | 1 | 10 | 0 |
| 30 | 23 | Denis Apel | Dat muss Kesseln - Veteranen | 0 | 0 | 0 |
AM-Meisterschaft
| Pos | # | Fahrer | Team | Rdn | Inc | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 222 | Elias Schleich | simracelab.de | 9 | 33 | 340 |
| 2 | 404 | Benjamin Warnow | Neon Simsports Red | 10 | 55 | 322 |
| 3 | 117 | Ricardo Still | Neon Simsports Blue | 10 | 87 | 298 |
| 4 | 146 | Christoph Kiesel | WS Racing eSports #Blue | 9 | 72 | 248 |
| 5 | 173 | Thomas Kuebler | CAS Tech Performance Red | 9 | 53 | 241 |
| 6 | 360 | Robert Zellner | Neon Simsports Orange | 9 | 68 | 224 |
| 7 | 151 | Markus Heinzl | Styrian Racing | 10 | 62 | 212 |
| 8 | 581 | Manfred Baar | DanKüchen Motorsport II | 9 | 55 | 201 |
| 9 | 334 | Dirk Bolte | FRAMIDI Racing | 8 | 61 | 197 |
| 10 | 777 | Hubert Diethard | DanKüchen Motorsport I | 6 | 24 | 186 |
| 11 | 666 | Björn Krumpschmied | CAS Tech Performance Red | 8 | 63 | 174 |
| 12 | 198 | Michael Endres | GTunit | 9 | 73 | 172 |
| 13 | 242 | Marcel Holtmann | Neon Simsports Green | 9 | 121 | 166 |
| 14 | 244 | Danny Platzer | DanKüchen Motorsport II | 5 | 29 | 114 |
| 15 | 166 | Tobias Strebe | Dat muss Kesseln | 5 | 23 | 112 |
| 16 | 181 | Djavit Segashi | Neon Simsports Green | 9 | 56 | 111 |
| 17 | 610 | Dominik Schmitz | Aurora Racing eSports | 4 | 31 | 104 |
| 18 | 555 | Christian Kaschta | Dat muss Kesseln | 6 | 28 | 98 |
| 19 | 101 | Don Utz | CAS Tech Performance Black | 5 | 20 | 94 |
| 20 | 118 | Bernhard Wlach | DanKüchen Motorsport I | 5 | 24 | 92 |
| 21 | 968 | Thomas Herbrig | CAS Tech Performance Black | 5 | 22 | 60 |
| 22 | 232 | Joe Wohl | VANTA Motorsport | 2 | 11 | 21 |
| 23 | 921 | Andreas Bastian | — | 3 | 23 | 21 |
| 24 | 185 | Daniel Weidmann | — | 1 | 10 | 20 |
| 25 | 967 | Ralph Mielke | CAS Tech Performance Black | 2 | 3 | 18 |
| 26 | 208 | Pascal Benz | VANTA Motorsport | 1 | 10 | 16 |
| 27 | 309 | Markus Schmidt-Balzer | VANTA Motorsport | 4 | 40 | 16 |
| 28 | 128 | Leon Mirwald | Team Simracelab.de | 0 | 0 | 0 |
Gentleman Driver Challenge
Eine parallele Wertung für GDC-Fahrer mit eigener Punktetabelle und ohne Streichresultate. Diese Fahrer stehen zusätzlich in der AM-Tabelle oben.
| Pos | # | Fahrer | Team | Rdn | Inc | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 151 | Markus Heinzl | Styrian Racing | 10 | 62 | 222 |
| 2 | 198 | Michael Endres | GTunit | 9 | 73 | 180 |
| 3 | 666 | Björn Krumpschmied | CAS Tech Performance Red | 8 | 63 | 174 |
| 4 | 101 | Don Utz | CAS Tech Performance Black | 5 | 20 | 101 |
| 5 | 118 | Bernhard Wlach | DanKüchen Motorsport I | 5 | 24 | 101 |
| 6 | 968 | Thomas Herbrig | CAS Tech Performance Black | 5 | 22 | 78 |
| 7 | 232 | Joe Wohl | VANTA Motorsport | 2 | 11 | 38 |
| 8 | 309 | Markus Schmidt-Balzer | VANTA Motorsport | 4 | 40 | 30 |
| 9 | 967 | Ralph Mielke | CAS Tech Performance Black | 2 | 3 | 29 |
| 10 | 185 | Daniel Weidmann | — | 1 | 10 | 25 |
Team-Meisterschaft
Die besten 2 Fahrer pro Lauf, beste 9 Läufe, reine Rennpunkte.
| Pos | Team | Fahrer | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Speed Monkeys | 2 | 452 |
| 2 | Neon Simsports Orange | 3 | 332 |
| 3 | Speed Monkeys II | 3 | 328 |
| 4 | Melanzani Racing | 3 | 299 |
| 5 | M&J Downforce | 1 | 253 |
| 6 | Dat muss Kesseln - Veteranen | 3 | 228 |
| 7 | Neon Simsports Blue | 2 | 145 |
| 8 | Neon Simsports Red | 2 | 143 |
| 9 | simracelab.de | 1 | 133 |
| 10 | Styrian Racing | 2 | 96 |
| 11 | CAS Tech Performance Red | 3 | 94 |
| 12 | UNIQUE-SIM Motorsports | 1 | 83 |
| 13 | Team Heusinkveld | 1 | 71 |
| 14 | WS Racing eSports #Blue | 2 | 71 |
| 15 | Sydney Sweeney Academy | 1 | 68 |
| 16 | Dat muss Kesseln | 3 | 54 |
| 17 | Melanzani Racing 01 | 1 | 52 |
| 18 | FRAMIDI Racing | 2 | 49 |
| 19 | Neon Simsports Green | 3 | 43 |
| 20 | DanKüchen Motorsport I | 3 | 33 |
| 21 | VR46 Racing | 1 | 33 |
| 22 | DanKüchen Motorsport II | 2 | 22 |
| 23 | Aurora Racing eSports | 2 | 15 |
| 24 | GTunit | 1 | 5 |
Quelle: offizielle CAS-League-Scoring-Tabellen (CLS) für die GT3 WCT Saison 13, nach Lauf 10 von 12. Pro/AM-Punkte = Rennpunkte + Teilnahme − Strafen; Team = die besten 2 Fahrer pro Lauf (beste 9 Läufe), reine Rennpunkte. Rdn = gestartete Läufe, Inc = Incident-Punkte der Saison. Ab Lauf 10 greifen die Streichresultate (beste 9 von 12), weshalb ein Gesamtstand jetzt um weniger steigen kann als die erzielten Punkte. Teams ohne Punkte sind nicht aufgeführt. Die Tabellen werden im CLS aktualisiert, sobald Ergebnisse bestätigt sind.
📚 Vorheriges Rennen
CAS GT3 WCT Saison 13 · Lauf 9 · Indianapolis Motor Speedway (Road Course) · 18. August 2026 — Wonnenberg führt alle 42 Runden, während der Kampf dahinter das Rennen entscheidet
🏆 Wonnenberg, Becker, Zocher
🥇 Yannick Wonnenberg — BMW M4 GT3 EVO
🥈 Maurice Becker — Porsche 911 GT3 R · +1,730 s
🥉 Mike Zocher — BMW M4 GT3 EVO · +11,781 s
42 Runden in ~62 Minuten auf dem 3,92 km langen Road Course mit 14 Kurven · Pole für Wonnenberg (1:23.672), schnellste Runde für Maurice Becker (1:24.040) · 28 Starter, alle gewertet, keine Gelbphase
⏱️ 42 Runden, kein Führungswechsel
Wonnenberg führte ab Kurve 1 und jede Runde danach. Entschieden wurde das Rennen direkt hinter ihm: Maurice Becker und Dennis Richter beschäftigten sich zwanzig Minuten miteinander — und als Becker frei war, war der Führende weg.
Wonnenberg danach: „Mein Glück war am Anfang, dass die da hinten relativ viel Zeit miteinander verbracht haben.“
⚡ 0,334 s um den AM-Sieg
Ricardo Still führte die AM-Klasse fast das ganze Rennen und verlor sie mit einem späten Ausrutscher. Benjamin Warnow und Christoph Kiesel kämpften danach bis in die Zielkurve — nach 33 von 42 Runden innerhalb von anderthalb Sekunden.
Kiesel trug den Kampf mit null Inzidenzpunkten aus, der einzigen sauberen Weste im Feld. Die GDC ging an Björn Krumpschmied.
📋 Vollständiger Rennbericht
Schauplatz
Der Indianapolis Motor Speedway Road Course — 3,92 km, 14 durchnummerierte Kurven ohne Namen, weil ein Drittel der Runde über das Oval führt. Das eigentliche Thema des Abends war der Grip: ein bedeckter, diesiger Ingame-Morgen bei 25 °C und eine Strecke, die alle als ungewöhnlich rutschig beschrieben, schlechter als im entsprechenden iRacing-Official. Vermutung auf Sendung: Luftfeuchtigkeit; der Belag sah fleckig aus, und der Dunst riss nie auf. Format wie gewohnt: zwei 15-Minuten-Qualifyings, erst AM, dann Pro, 60 % Sprit und ein Pflichtstopp, Reifenwechsel optional und von niemandem genutzt. 28 Fahrer erschienen — 16 Pro, 12 AM — nach einer langen Abmeldeliste, darunter AM-Tabellenführer Elias Schleich. Lauf 9 war zugleich der Meldeschluss: Das Starterfeld der Saison 13 ist ab jetzt geschlossen.
Qualifying
Das AM-Qualifying war ein echtes Gerangel: Manfred Baar legte vor, Christoph Kiesel nahm es ihm ab, Ricardo Still und Benjamin Warnow tauschten zweimal, und Björn Krumpschmied stellte die einzige Corvette des Feldes auf Klassenrang zwei. In den Schlusssekunden fand Ricardo Still zwei Zehntel und holte die AM-Pole mit 1:24.152 vor Warnow (1:24.245) und Kiesel (1:24.346). Das Pro-Qualifying entschieden Tausendstel — Wonnenberg als Erster in den 1:23ern, Maurice Becker vorbei, Lukas Zörlaut an Becker vorbei, und Wonnenbergs Antwort ein Tausendstel daneben. Am Ende fand er es: Pole mit 1:23.672 vor Dennis Richter (1:23.703), Maurice Becker (1:23.753), Markus Groß (1:23.818) und Zörlaut (1:23.826). Die Top 5 lagen innerhalb von 0,154 s, und alle 28 Gemeldeten setzten eine Zeit.
Rennen — die zwanzig Minuten, die es entschieden
Grün, und in Kurve 1 gab es Kontakt, der Michael Gessners BMW zerstörte und Kevin Homburg die Stoßstange abriss — keine Gelbphase, das Feld sortierte sich selbst, und Gessner wurde kurz darauf von Homburgs abgelöster Stoßstange gleich noch einmal getroffen. Vorne lag Wonnenberg nach zwei Runden eine Sekunde vorn, und dahinter begann das Rennen, das das Rennen entschied. Maurice Becker gegen Dennis Richter lief fast zwanzig Minuten und jede Runde identisch: Becker im Windschatten, Becker außen in Kurve 1, Richter mit dem besseren Ausgang. Becker kam schließlich innen nach der Infield-Geraden vorbei, Richter holte sich die Position sofort zurück, und erst der nächste Versuch saß. Da hatte Wonnenberg längst ein Polster, das er nie verteidigen musste. Markus Groß wurde in derselben Phase hart am Heck getroffen und verlor vierzehn Plätze von P4; Alvin Frauenknecht und Ricardo Still berührten sich, und Frauenknechts Stoßstange flog davon.
Boxenphase & zweiter Stint
Rund 60 Sekunden Standzeit war der Richtwert, und das Feld lag in fünf Sekunden beisammen — außer Gregor Micewski mit 82,6 s, was ihn fünf Plätze kostete. Das Fenster öffneten die beschädigten Autos in den Runden 17 bis 19, das Gros kam zwischen Runde 24 und 27. Maurice Becker stoppte in Runde 26 und wurde an der Boxeneinfahrt von einem anderen Auto aufgehalten; Wonnenberg blieb eine Runde länger draußen, bekam einen sauberen Stopp und kam als Führender und mit gewonnener Zeit wieder heraus. Groß’ früher Stopp war das einzige echte Stück Strategie und brachte P15 zurück auf P7. Im letzten Drittel verwaltete Wonnenberg den Abstand bei drei Sekunden und nahm die letzten drei Runden komplett heraus — daher die 1,730 s im Ziel. Mike Zocher holte sich spät noch Platz 3 von Dennis Richter.
Zweikämpfe des Tages
- Warnow gegen Kiesel um den AM-Sieg — 33 von 42 Runden innerhalb von 1,5 s, entschieden in der letzten Kurve der letzten Runde mit 0,334 s.
- Becker gegen Richter, P2 — zwanzig Minuten, ein Überholvorgang, ein Konter — und das Rennen an den Führenden verschenkt.
- Krumpschmied gegen Still — die Corvette kam bis auf 0,3 s an den AM-Podestplatz heran und probierte beide Seiten; Still hatte jedes Mal die Linie.
- Kuebler gegen Gradwohl — klassenübergreifend, rundenlang Zehntel auseinander, und Kuebler ließ die eine Lücke aus, die er bekam.
Bemerkenswerte Zwischenfälle & Ausfälle
- Kevin Homburg — Stoßstange beim Start weg, ein Slowdown, der Notausgang, mehrere Dreher, ein Stillstand nach einem Unfall, dann eine schwarze Flagge wegen Erreichens des 16-Punkte-Inzidenzlimits und eine Durchfahrt durch die endlose Boxengasse. Nach 31 Runden und 15 Inzidenzpunkten — dem Höchstwert des Feldes — war Schluss.
- Justin Christiansen — drehte sich in Runde 1 und spät noch einmal, nahm in Runde 38 einen dreieinhalbminütigen Reparaturstopp und kam nicht zurück; das offizielle Ergebnis führt ihn nach 37 Runden als Disconnected — iRacings Bezeichnung dafür, dass ein Fahrer die Session verlässt.
- Michael Gessner — in der ersten Minute zweimal getroffen, später ein dritter Slowdown, und trotzdem brachte er den ramponierten BMW als P19 ins Ziel.
- Sauberste Fahrt — Christoph Kiesel, die einzige Null-Inzidenz-Weste im Feld, aufgestellt im Kampf um den AM-Sieg.
- Keine Ausfälle im klassischen Sinn — alle 28 wurden gewertet, 22 davon in der Führungsrunde, und die Stunde lief ohne eine einzige Gelbphase.
Endergebnis — Top 10 (gesamt)
P1 Yannick Wonnenberg (BMW M4 GT3 EVO, Pole, alle 42 Runden geführt) · P2 Maurice Becker (Porsche 911 GT3 R, +1,730 s, schnellste Runde 1:24.040) · P3 Mike Zocher (BMW M4, +11,781 s) · P4 Dennis Richter (Ferrari 296, +12,434 s) · P5 Lukas Zörlaut (Ferrari 296, +12,811 s) · P6 Marius Becker (Ford Mustang, +25,163 s, von P12) · P7 Markus Groß (Ferrari 296, +25,478 s) · P8 Alvin Frauenknecht (McLaren 720S, +26,347 s) · P9 Fritz Morawetz (Ferrari 296, +34,656 s) · P10 Benjamin Warnow (Ferrari 296, +38,327 s). Klassensieger: Pro Wonnenberg, AM Benjamin Warnow (P10), GDC Björn Krumpschmied (P13). Die komplette Wertung aller 28 Autos steht im Race Center.
Interviews nach dem Rennen
Maurice Becker dazu, warum es der Porsche nicht zu Ende brachte: „Windschatten konnte ich schon viel nehmen, aber ich war immer nur die A-Linie, und dadurch konnte ich nicht viel machen.“ Zu seiner Methode: „Ich hab halt so ein bisschen Druck ausgeübt, ihn so ein bisschen gestresst — und irgendwann hat es dann einfach funktioniert.“ Und zum Preis dafür: „Das, was mich so ein bisschen ärgert, ist, dass ich sehr viel Zeit mit Dennis auf der Strecke verbracht habe. Das hat mich natürlich ein bisschen nach hinten geworfen.“ Yannick Wonnenberg hatte die ganze Zeit ein Auge auf dem Wetter, weil die Regenwahrscheinlichkeit zwischendurch stieg: Er wollte so viel Luft wie möglich für eine mögliche Entscheidung. Nach dem Stopp hielt er den Abstand bewusst bei drei Sekunden und nahm die letzten drei Runden komplett heraus.
Notizen abseits der Strecke
- Driver of the Day — Robert Zellner (#360, Neon Simsports Orange, AM): Merit-Score 0,772 — sieben Plätze gutgemacht von P27 auf P20, 16 Überholmanöver, zwei Inzidenzpunkte, und dazwischen ein Unfall, den er wieder aufholte. Mike Girenz war der zweite auf Sendung diskutierte Kandidat.
- Meisterschaft — in Pro wechselte die Führung: Mike Zocher (274) liegt jetzt zwei Punkte vor Lukas Zörlaut (272). In AM bringt Benjamin Warnow der Klassensieg die Führung mit 314 vor dem abwesenden Elias Schleich (300). Die GDC führt weiterhin Markus Heinzl mit 199 an, bei den Teams liegen die Speed Monkeys mit 397 vorn.
- Neu in dieser Saison — im Stream wurden Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für die Gentleman Driver Challenge gezeigt, als Anerkennung für die Fahrer, die in der parallelen Wertung Woche für Woche antreten.
- Nächster Lauf — Lauf 10, St. Petersburg Grand Prix, Dienstag, 25. August 2026, danach der Red Bull Ring am 1. September und das Special Event der Saison am 7. September.
Die Erzählung stammt aus dem cas_sim_tv-Stream (Andreas). Wertung, die Aufteilung in Pro/AM/GDC, Punkte und der Driver of the Day stammen von CAS League Scoring (CLS); Abstände, Bestzeiten und Incident-Punkte aus dem iRacing-Event-Ergebnis (Subsession 88055986); die Grafiken und der 2D-Replay aus dem iRaceControl-Telemetrie-Log.
🗄 Eine Runde davor
CAS GT3 WCT Saison 13 · Lauf 8 · Circuit des 24 Heures du Mans · 11. August 2026 — Wonnenberg führt jede Runde, Richter greift nie an
🏆 Wonnenberg, Richter, Becker
🥇 Yannick Wonnenberg — BMW M4 GT3 EVO
🥈 Dennis Richter — Ferrari 296 GT3 · +0,639 s
🥉 Maurice Becker — Porsche 911 GT3 R · +14,489 s
16 Runden in rund 66 Minuten auf dem 13,6 km langen 24-Stunden-Kurs mit 38 Kurven · Pole und schnellste Runde an Wonnenberg (3:52.590 / 3:53.686) · 33 Starter, 29 gewertet
⏱️ Sechzehn Runden, kein Führungswechsel
Wonnenberg holte die Pole mit seiner letzten Qualifikationsrunde und führte jede Runde. Dennis Richter fuhr von Runde 3 bis ins Ziel 0,5 bis 1,8 Sekunden dahinter — und versuchte kein einziges Manöver.
Wonnenberg danach: „Ich glaube, das war von Anfang an, ohne viel darüber gesprochen zu haben, so abgemacht, dass da keine Attacke mehr kommt.“
⚡ Homburgs 22 Plätze
Kevin Homburg bekam überhaupt keine Qualifikationsrunde gewertet und startete von P32. Im Ziel war er Zehnter — 22 Plätze, 22 Überholmanöver, ein Incident-Punkt — und holte den Driver of the Day mit einem Merit-Score von 0,986.
Die AM-Wertung ging an Ricardo Still (P11, von der Klassen-Pole), die Gentleman Driver Challenge an Markus Heinzl (P17).
📋 Vollständiger Rennbericht
Ausgangslage
Der Circuit des 24 Heures du Mans in der vollen 24-Stunden-Variante — 13,6 km, 38 Kurven, zu drei Vierteln öffentliche Straße, mit den beiden Hunaudières-Schikanen und den Porsche-Kurven. Rundenzeiten von fast vier Minuten haben den ganzen Abend umgekrempelt: Das Qualifying lief in zwei 15-Minuten-Sessions, zuerst AM, danach Pro — realistisch blieben jedem Fahrer zwei bis drei gezeitete Runden. Weil die Schikane vor Start und Ziel eine zweispurige Einführungsrunde riskant macht, wurde Lauf 8 mit einem Single-File-Start gefahren — eine Premiere in dieser Saison, und nach dem Urteil der Fahrer hat sie sauber funktioniert. Andreas merkte an: 41 Fahrer gemeldet, aber nur 33 erschienen.
Qualifying
Die AM-Session gehörte Ricardo Still, dessen McLaren mit 3:54.868 die Klassen-Pole holte, vor Hubert Diethard (3:55.927) und Marcel Holtmann (3:56.149); Meisterschaftsführer Elias Schleich kam nur auf Startplatz 13. In der Pro-Session beantwortete Maurice Becker das Vorab-Gerede über den angeblich chancenlosen Porsche mit einer frühen 3:53.652, ehe Yannick Wonnenberg in der allerletzten Runde einen Windschatten fand und mit 3:52.590 die Pole stellte, 0,315 s vor Mike Zocher. Zwei große Namen verloren ihre Session komplett: Markus Groß, der Sieger von Hockenheim, crashte in der schnellen Runde und startete von P22, und Kevin Homburg bekam gar keine Zeit gewertet und stand auf P32.
Rennen — zwei Runden, die alles entschieden
Der Single-File-Start ging ohne Blechschaden durch die Schikane, und Wonnenberg führte Runde 1 und jede weitere. Runde 2 räumte dann ein Viertel der Spitzengruppe ab: Michael Gasser, schnellster McLaren des Wochenendes, verhakte sich beim Überholversuch und stand in der Box; Aaron Hatcher setzte seinen McLaren fast gleichzeitig in die Bande; und Mike Zocher kam unsauber über einen Randstein, drehte sich und reihte sich als 17. wieder ein. Michele Grupe war nach Runde 3 raus. Damit war Dennis Richter Zweiter — und an der Spitze passierte nichts mehr: vierzehn Runden innerhalb von zwei Sekunden, ohne einen einzigen Angriff.
Boxenphase & Strategie
Alle absolvierten den einen Pflichtstopp, und fast alle in Runde 7 oder 8. Über 16 Runden gab es keine Spritspar-Alternative und damit keine Strategie: Die Reihenfolge kam aus der Boxengasse genau so heraus, wie sie hineinfuhr. Die Standzeiten lagen eng zwischen 54,8 s und 58,3 s — die lange Boxengasse in Le Mans macht selbst einen sauberen Tankstopp teuer. Echte Zeit verloren dort nur Justin Christiansen (76,0 s) und Thomas Herbrig (80,8 s).
Zweikämpfe des Tages
- Die schnellste Runde, die keine war — Wonnenbergs 3:53.686 in Runde 8, beantwortet von Zocher mit einer 3:53.687. Eine Tausendstelsekunde auf 13,6 km.
- Still gegen Schleich um die AM-Führung — die Titelrivalen fuhren den ersten Stint Stoßstange an Stoßstange, Schleich attackierte in den Porsche-Kurven, Still hielt jedes Mal dagegen. Am Ende lag er fünf Plätze und 16 Sekunden vor ihm.
- Die Aufholjagden — Homburg P32→P10, Markus Groß P22→P8, Zocher nach seinem Dreher in Runde 2 von P17 zurück auf P7.
Zwischenfälle & Ausfälle
- Vier Ausfälle — Gasser und Hatcher nach 2 Runden, Grupe nach 3, Mario Severn nach 8. Alle vier stellten ihr Auto nach Schäden ab und gaben auf, statt weiterzufahren — das offizielle Ergebnis führt sie als „disconnected“, was bei iRacing schlicht das Verlassen der Session bezeichnet und keinen Verbindungsabbruch. Alle übrigen Autos sahen die Zielflagge.
- Manfred Baars Looping — der spektakulärste Moment des Abends, von außen betrachtet unverschuldet. Er wurde P28.
- Härtestes Rennen — Marcel Holtmann mit 11 Incident-Punkten. Drei Fahrer blieben bei null: der Sieger, Gregor Micewski und Elias Schleich.
- Datenhinweis — das Telemetrie-Log dieses Laufs enthält gar keinen Incident-Stream, nur zwei Reparatur-Zwangsstopps (Michael Endres, Michael Gasser). Die genannten Incident-Punkte stammen aus dem offiziellen iRacing-Ergebnis.
Endergebnis — Top 10 (gesamt)
P1 Yannick Wonnenberg (BMW M4 GT3 EVO, Pole, schnellste Runde 3:53.686, 0 Inc) · P2 Dennis Richter (Ferrari 296, +0,639 s) · P3 Maurice Becker (Porsche 911 GT3 R, +14,489 s) · P4 Gregor Micewski (Aston Martin Vantage, +15,279 s) · P5 Kevin Osiewacz (Mercedes-AMG, +19,124 s) · P6 Lukas Zörlaut (Ferrari 296, +21,228 s) · P7 Mike Zocher (BMW M4, +22,098 s) · P8 Markus Groß (Ferrari 296, +25,768 s, von P22) · P9 Klaus Oberländer (BMW M4, +31,921 s) · P10 Kevin Homburg (Mercedes-AMG, +39,950 s, von P32). Klassensieger: Pro Wonnenberg, AM Ricardo Still (P11), GDC Markus Heinzl (P17). Die komplette Wertung aller 33 Autos im Race Center.
Notizen abseits der Strecke
- Driver of the Day — Kevin Homburg (#41, CAS Tech Performance Red, Pro): Merit-Score 0,986 — 22 Plätze gutgemacht von P32 auf P10, 21 Plätze von einem Tiefstand auf P31 zurückerobert, 22 Überholmanöver, ein Incident-Punkt. Dahinter: Markus Groß, Don Utz und Christian Kaschta. Klaus Oberländer, der Sieger von Hockenheim, war für eine Wiederholung nicht zugelassen.
- Urteil des Siegers — Yannick Wonnenberg über die Autos: BMW und Ferrari waren in Le Mans das richtige Werkzeug, der McLaren war schnell, aber zu selten im Feld, um dominant zu heißen, und der Porsche war auf einer Strecke, die von Höchstgeschwindigkeit lebt, der erwartete Kompromiss. Was Beckers dritten Platz zur stillen Leistung des Abends macht.
- Gast-Rig — Michael Endres fuhr von André Rajkovic zu Hause aus, in dessen Motion-Rig mit VR-Brille: andere Pedale, andere Sitzposition, anderes Sichtfeld — und trotzdem P26 im Ziel.
- Nächster Lauf — Lauf 9, Indianapolis Motor Speedway (Road Course), Dienstag, 18. August 2026. Zugleich Meldeschluss: Nach Indianapolis schließt die Nennliste der Saison 13.
Erzählung aus dem cas_sim_tv-Stream (Andreas). Wertung, die Aufteilung in Pro/AM/GDC und die Punkte stammen von CAS League Scoring (CLS); Abstände, Bestzeiten und Incident-Punkte aus dem iRacing-Event-Ergebnis (Subsession 87885895); Grafiken und 2D-Replay aus dem iRaceControl-Telemetrie-Log.
🎤 Post-Race-Briefing — Thruxton R11
Die Mittwochs-Nachbesprechung der Community — der Ziehharmonika-Start, eine hektische Runde 1, ein 50/50 außen herum, Überrundungs-Knigge und erste Urteile zum Ferrari
Der Ziehharmonika-Effekt — und eine Lösung für die nächste Saison
Das längste Thema des Abends. Durch die Allard-Schikane zog sich das Feld wie eine Ziehharmonika auseinander — drei und mehr Wagenlängen Abstand, und jeder weiter hinten rechnete jederzeit mit plötzlichem Bremsen vor sich. Der Vorschlag: Die Rennleitung kündigt einen festen Gridformations-Punkt deutlich vor dem Start an — ab dort gleichbleibendes, reduziertes Tempo und kein Reifenwedeln mehr, damit das ganze Feld vor Grün aufschließen kann. Das wandert in die Verbesserungsvorschläge für die nächste Saison.
Kalte Strecke, heiße Köpfe
Ein Missverständnis an der Boxenmauer, ein optimistischer Dive von ganz weit hinten in die Schikane und eine grüne Strecke, die laut der Runde „mehr als rutschig” war — Runde 1 in Thruxton bestrafte jede Annahme. Die wiederkehrende Lektion: in der ersten Runde auf die eigenen Bremspunkte bremsen, nicht auf das Auto davor — und davon ausgehen, dass alle um einen herum weniger Grip haben, als sie glauben.
Auf der Linie bleiben — Berechenbarkeit gewinnt
Ein langsamerer Fahrer bat die Spitze um etwas Geduld mitten in der Kurve; die Spitze antwortete mit ihrer Seite: Überrunden ist am einfachsten, wenn das überrundete Auto schlicht auf der Ideallinie bleibt und auf einer Geraden lupft. Gut gemeinte Improvisation abseits der Linie verursacht genau die brenzligen Momente. Einig war sich die Runde auch: Seine Art, Platz zu machen, gehört zu den entspanntesten im Feld — das Lob war einstimmig.
📋 Vollständige Briefing-Notizen
Der Start — der Ziehharmonika-Effekt durch die Schikane
Das Replay machte es offensichtlich: Als die Spitze die grüne Flagge nahm, war das hintere Feld noch nicht einmal durch die Allard-Schikane. Abstände von drei und mehr Wagenlängen zogen sich durch die gesamte hintere Hälfte — teils der Schikane geschuldet, teils Selbstschutz, weil jeder dahinter plötzliches Bremsen vor sich fürchtete. Zwei praktische Erkenntnisse: Aus dem Cockpit fühlen sich die Abstände viel kleiner an, als sie sind — die meisten Overlays zeigen einen Abstandswert, und rund 3 m von Frontschürze zu Heck sind eine sichere Formationsdistanz, auf die man sich einmal kalibrieren sollte. Und ein struktureller Vorschlag für die nächste Saison: Die Rennleitung kündigt einen Gridformations-Punkt an (z. B. Mitte der vorangehenden Geraden oder schlicht per Chat-Ansage „Grid Formation jetzt”), ab dem alle ein festes reduziertes Tempo halten — etwa 70–75 km/h wurden genannt — und das Reifenwedeln endet, denn genau das Wedeln reißt die Lücken auf. Zu zweit durch die Schikane ist bei dem Tempo kein Problem, und das hintere Feld bekommt endlich die Chance, vor Grün aufzuschließen. Viele andere Ligen fahren genau so; das Thema geht in den Kanal für Verbesserungsvorschläge.
Runde 1 — ein Boxen-Missverständnis und ein optimistischer Dive
Der erste Brennpunkt kam noch vor Kurve 1: Ein Auto zog ganz nach rechts an die Boxenmauer — der Fahrer erklärte später, er habe geglaubt, er fahre in die Box — und es kam zum Kontakt. Das Onboard im Replay warf eine zweite Frage auf: Nach der ersten Berührung blieb das Lenkrad zum anderen Auto hin eingeschlagen, statt aufzumachen. Die Runde wollte ausdrücklich keine Absicht unterstellen — iRacings Netcode kann zwei Autos im engen Kontakt kurz regelrecht „verschmelzen” lassen —, aber der anschließende Lenkimpuls wurde als der vermeidbare Teil markiert. Auch der Kontext zählte: Es war die erste Rennrunde auf einer grünen, kalten Strecke, die nach einhelliger Meinung mehr als rutschig war.
Der zweite Brennpunkt war die Schikane: ein Dive von ganz weit hinten, angebremst am 50-Meter-Schild mit sehr viel Optimismus. Das Detail aus dem Replay: Das divende Auto schien sein Bremsen am Porsche davor zu orientieren, der denselben Move machte — und bei dem er funktionierte —, statt an den eigenen Bremspunkten; und das Auto dahinter erwartete eine Anfahrt zu zweit, keinen späten Ausfall. Volle Verzögerung aus dieser Tiefe bedeutet zudem Untersteuern; das Ergebnis waren Kontakt und verteilte Trümmer. Die Lehre war weniger Schuldzuweisung als Runde-1-Kalibrierung: auf die eigenen Marken bremsen und nicht den Bremspunkt eines anderen Autos auf anderen Reifen kopieren.
Das 50/50 außen herum
Mitten im Rennen ging ein Auto auf sechs Runden frischeren Reifen außen um einen Rivalen herum, der gerade auf kaltem Satz aus der Box gekommen war — wobei die Außenlinie in dieser Kurve im Grunde die Ideallinie ist. Das innere Auto hatte laut Reglement kaum noch Platz zu geben; das äußere hatte den Speed-Vorteil, aber auch das klassische Außenlinien-Risiko: Das Untersteuern des inneren Autos musste kommen — und kam. Das Urteil der Runde: ein sauberes 50/50-Racing-Incident — beide hätten zurückziehen können, keiner tat es. Der strategische Punkt für ein Ein-Stunden-Rennen: Bei großem Reifen-Delta ist die Kurve kurz zu machen und sich mit dem Windschatten in die Schikane zurückzuholen oft der günstigere Move, als sich außen gegen ein Auto auf kaltem Gummi festzulegen.
Mit vollem Tempo in die Boxeneinfahrt
Ein separater Vorfall an der Boxeneinfahrt: Ein Auto bremste früh durch die letzte Schikane, um seinen Boxenstopp zu platzieren — und hielt sich dabei so weit rechts wie möglich —, das Auto dahinter hielt voll drauf. Die Lesart der Runde: Jeder weiß, wo die Boxeneinfahrt ist und dass dort Autos langsam werden; mit vollem Tempo in diese Zone zu fahren ist eigenes Risiko — und in diesem Fall hat sich das auffahrende Auto mit dem eigenen Schaden quasi selbst bestraft.
Autos aus Papier — Schadensmodell nach dem letzten Patch
Ein Fahrer beendete das Rennen mit krummer Lenkung und fehlender Frontschürze nach einem Kontakt, der harmlos aussah — „die Autos sind aus Papier seit dem letzten Patch” war die Kurzfassung der Runde. Der lehrreiche Teil: Der andere beteiligte Fahrer hat nie gemerkt, dass das Auto angeschlagen war. Die fehlende Schürze sah er, las das langsame Tempo aber als Sprit-Problem — und iRacings eigener Kontakt-Report meldete „kein Schaden”. Die Lektion gilt in beide Richtungen: Nach jedem Kontakt damit rechnen, dass das andere Auto beschädigt sein kann, auch wenn es intakt aussieht — und dem „0x” im Kontakt-Log nicht trauen.
Überrundungs-Knigge — beide Seiten der blauen Flagge
Der konstruktivste Thread des Abends. Ein Fahrer vom langsameren Ende des Feldes beschrieb den Stress, mitten in der Kurve bedrängt zu werden, während er ohnehin mit einem schwierigen Auto auf toten Reifen kämpfte: „Ich gehe gern auf der Geraden vom Gas und lasse jeden vorbei — aber wenn ich in der Kurve bin, kann ich mich nicht in Luft auflösen.” Die Antwort der schnelleren Fahrer war einstimmig und praktisch: Am einfachsten zu überrunden ist ein Auto, das auf der Ideallinie bleibt und dort lupft, wo es sicher ist — denn die Linie ist der einzige Ort, den das ankommende Auto vorhersagen kann. Gut gemeinte Manöver abseits der Linie, um Platz zu machen, sind genau das, womit schnellere Fahrer nicht rechnen können; ein Fahrer erinnerte sich, vor Jahren beinahe jemanden genau so abgeräumt zu haben. Ein Gegenbeispiel aus einem früheren Lauf wurde aufgebracht — ein Überrundeter, der sich in einen 0,3-Sekunden-Zweikampf einmischte, mit dem er nichts zu tun hatte, und fast ein drittes Auto einsammelte — gegen ein positives aus diesem Rennen: ein klar schnelleres Auto, das auf einen Dreikampf auflief und ihn schlicht aussitzen ließ. Der Kontext entscheidet: Früh im Rennen ist ein Konterversuch fair; tief im Feld ohne Gewinnchance kostet Geduld nichts — und schützt das Rennen eines anderen.
Auto-Talk — der Ferrari ist eine Giftzange
Zwei Fahrer testen den Ferrari 296 mit Blick auf einen möglichen Wechsel zur nächsten Saison, und das bisherige Urteil ist liebevoll, aber wachsam: „eine echte Giftzange” — spitz, direkt und gnadenlos. Er will ruhige Inputs und eine sehr spezifische Fähigkeit: am exakt richtigen Punkt anbremsen und mit exakt dem richtigen Prozentsatz in die Kurve hineinbremsen. Trifft man es, baut die Vorderachse herrlich Druck auf; fängt er an zu rutschen, ist „sofort alles Matsche” — über alle vier Reifen gleichzeitig. Der kontraintuitive Trick der Woche: Wo ein Lupfer ihn nach außen rutschen lässt, zieht ihn Halbgas — knapp drüber — zurück in die Spur, weil das Lupfen die Hinterreifen über die Motorbremse anbremst. Der Mustang wurde im Kontrast als durch und durch gutmütig gelobt; und für die Fahrer mit ruhigem Fahrstil im Feld, so die Runde, könnte der Ferrari das schnellere Zuhause sein.
Zusammenfassung der Community-Nachbesprechung nach dem CAS GT3 WCT Saison 12, Lauf 11 in Thruxton. Renndaten abgeglichen mit der CAS-League-Scoring-(CLS)-Wertung; einige Vorfälle können noch unter Stewards-Prüfung stehen.
📊 Live-Standings, Kalender & Ergebnisse
Alle sechs CAS-Meisterschaften — nächstes Rennen, letzte Ergebnisse, Tabellenführer, komplette Wertung.
Kalender, Ergebnisse und Tabellen aller CAS-Meisterschaften liegen im dedizierten CAS League Scoring (CLS) auf league.simracing-hub.com. Der aktuelle Meisterschaftsstand ist unten abgebildet; jede Karte weiter unten führt direkt zur jeweiligen CLS-Seite — nächstes Rennen mit Countdown, aktuelles Podium, komplette Wertung und Rundenergebnisse, alles live durch das League-System aktualisiert.
Meisterschaftsstand — Top 10 · live aus CAS League Scoring · 26. August 2026
🏆 CAS GT3 WCT
| # | Fahrer | Pkt |
|---|---|---|
| 1 | Yannick Wonnenberg | 348 |
| 2 | Lukas Zörlaut | 314 |
| 3 | Mike Zocher | 305 |
| 4 | Hendrik Stanzel | 296 |
| 5 | Gregor Micewski | 280 |
| 6 | Mario Severn | 266 |
| 7 | Dennis Richter | 263 |
| 8 | Maurice Becker | 249 |
| 9 | Mike Girenz | 222 |
| 10 | Marius Becker | 212 |
| # | Fahrer | Pkt |
|---|---|---|
| 1 | Max Coldron | 324 |
| 2 | Klaus Oberländer | 310 |
| 3 | Fritz Morawetz | 310 |
| 4 | Justin Christiansen | 308 |
| 5 | Christoph Kiesel | 294 |
| 6 | Michael Krieger | 245 |
| 7 | Dirk Bolte | 238 |
| 8 | Benjamin Warnow | 230 |
| 9 | Bernhard Wlach | 216 |
| 10 | Manfred Baar | 215 |
🏁 CAS PCCD
| # | Fahrer | Pkt |
|---|---|---|
| 1 | Silvio Foth | 521 |
| 2 | Andre Rajkovic | 483 |
| 3 | Willi Brand | 418 |
| 4 | Benjamin Schlosser | 325 |
| 5 | Sean Pfennig | 297 |
| 6 | Jan Tobias Schrader | 285 |
| 7 | Thomas Felix | 281 |
| 8 | Klaus Oberländer | 281 |
| 9 | Don Utz | 229 |
| 10 | Andy Weber | 203 |
🏑 CAS SFL Cup
| # | Fahrer | Pkt |
|---|---|---|
| 1 | Bernhard Wlach | 314 |
| 2 | Andreas Wuschnakowski | 310 |
| 3 | Kevin Chmielewski | 302 |
| 4 | Marcus Rothe | 249 |
| 5 | Riccardo Cavoto | 226 |
| 6 | Michael Kelnberger | 215 |
| 7 | Thomas Herbrig | 210 |
| 8 | Dominic Waack | 166 |
| 9 | Thomas Felix | 138 |
| 10 | Dawid Dlugokecki | 123 |
Top 10 jeder laufenden Meisterschaft, direkt aus CAS League Scoring (CLS). Combined Cup und TSS GT4 pausieren zwischen den Saisons; die IEC Saison 4 startet im September. Komplette Wertung, Kalender und Rundenergebnisse auf den Meisterschafts-Seiten unten.
CAS GT3 WCT
Saison: 12. Saison — World Championship Tour
Renntag: Dienstag · 18:00–21:00 CET
Format: GT3 Sprint, 12 Rennen, Pro & AM
Live-Standings, Kalender & Ergebnisse ↗
🚗 Combined CupCAS Combined Cup
Saison: 10. Saison
Renntag: Freitag · 19:00–21:00 CET
Format: Mehrklassen, wechselnde Autos
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🏑 SFL CupCAS SFL Cup
Saison: 7. Saison — Super Formula Lights
Renntag: Mittwoch · 19:00–21:00 CET
Format: Open-Wheel-Einheits-Sprint
Live-Standings, Kalender & Ergebnisse ↗
🏁 PCCDCAS PCCD
Saison: 5. Saison — Porsche Community Cup
Renntag: Siehe CAS-Kalender
Format: Porsche 911 Cup Einheits-Cup
Live-Standings, Kalender & Ergebnisse ↗
🏃 TSS GT4CAS TSS GT4
Saison: 4. Saison — GT4 Masters
Renntag: Montag · 18:45 CET
Format: GT4 Sprint
Live-Standings, Kalender & Ergebnisse ↗
⏱️ IECCAS IEC
Saison: Saison 4 — International Endurance
Renntag: Samstag · 17:30–20:30 CET
Format: Mehrklassen-Endurance, 3-Stunden-Runden
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Für Driver-Briefings, kurzfristige Kalenderaenderungen und Discord-Chat geht es zu cas-community.com.
🔗 Community Ressourcen
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CAS bietet organisierte Teamstrukturen für teambasierte Events und Langstreckenrennen. Team CTP repräsentiert die Community in verschiedenen Wettbewerbsformaten und heißt neue Mitglieder willkommen.
DetailsLive-Streaming
Die meisten CAS-Rennen und Events werden regelmäßig live gestreamt. Verfolge die Action in Echtzeit und erlebe die Meisterschaftskämpfe hautnah. Eine tolle Möglichkeit, die Community-Atmosphäre zu spüren.
Regelmäßige StreamsKostenlos & Nicht-Kommerziell
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